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50 Jahre Vatikanisches Konzil: Ratzingers Abkehr vom Rebellentum

DPAAls reformwilliger Theologe reiste Joseph Ratzinger 1962 zum Zweiten Vatikanischen Konzil nach Rom. Er kämpfte enthusiastisch für die Abschaffung der lateinischen Messe, für eine Kirche, die sich der Welt öffnet. 50 Jahre später ist Rebellion Anpassung gewichen. Wie konnte es so weit kommen?

50 Jahre Vatikanisches Konzil: Der Wandel des Joseph Ratzinger - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Verstaubt...und fernab von jeder Realität

    Dieser rückständige Verein. Ich würde am liebsten nochmal austreten.
  2. #2

    Einseitig

    Darth Vader?
    Wie gut, dass die katholische Kirche nicht der Islam ist.
    Aber warum müssen Katholiken sich diese steten Beleidigungen und Verunglimpfungen ihres Oberhauptes gefallen lassen? Müssen diese die selbe Sprache sprechen, um sich Respekt zu erkämpfen?
    Würde die Spiegel-Redaktion Mohammed als Darth Vader bezeichnen?
    Herr Ratzinger wendete sich übrigens nach seinen horrenden Erfahrungen mit den 1968ern von weiteren Aufweichungen ab. Diese, den Nationalsozialisten im Habitus recht ähnlichen, Menschen waren ihm, dem wirklich an Reformen interessierten Kirchenmann, sehr suspekt.

    Warum stehen hier eigentlich keine Artikel über die evangelische Kirche? Die öffnet sich doch allen Reformvorschlägen der Linken/Grünen und die haben statistisch trotzdem mehr Austritte (und vor allem Verluste an die radikaleren Evangelikalen) und weniger Sonntagskirchgänger.
  3. #3

    Gut, dass ich aus der katholischen Kirche ausgetreten bin. Die Kirche lässt sich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren und widerspricht Erkenntnissen der Wissenschaft.
  4. #4

    Geschlossenes Weltbild

    Das ist nach wie vor der Reiz des Islam und der katholischen Kirche.
    Richtig oder Falsch?
    Wahrheit und Unwahrheit?
    Wie oder was?

    Beide Seiten können immer eine Antwort geben und beiten halt.
    Das war schon immer der Köder sämtlicher radikalen, Überzeugungstäter und Sektenführer.
    Und mal ehrlich, wenn die katholische Kirche sich öffnet für die Vernunft und den Menschen was bleibt dann noch von Ihr übrig.
    Im Grunde haben wir dafür seit Jahrhunderten die Evangelen und andere Reformationssekten.
    Soll sie meinetwegen so bleiben wie sie ist, eine Bedeutung hat die Kirche eh in aufgeklärten Ländern keine mehr.
    Und die Menschen in Ländern die unter den unsinnigen Dogmen der Kirche leiden haben einen Grund mehr sich zu entwickeln.
  5. #5

    Als Agnostiker sehe ich Religionen...

    ... als universalen Hilfsverein für Hilfe-Suchende.

    Vielleicht sollten die Kirchen ganz einfach für die Menschen da sein und nicht für einen, wahrscheinlich inexistenten, Gott.
  6. #6

    Ratzinger ist angepasst?

    Man kann ja als Nicht-Katholik dem Papst alles mögliche unterstellen. Aber ausgerechnet Anpassung? An das, was gerade so vom Mainstream und von irgendeiner "demokratischen" Mehrheit erwartet wird? Sehe ich eher nicht. Ganz im Gegenteil.
    Ratzinger&Rom passen sich nicht an. Und das ist gut so.
  7. #7

    Illusorische

    Aus kirchengeschichtlicher Sicht sind diese biographischen Details und Strömungen in der römisch-katholischen Kirche durchaus interessant. Sogar für nicht-religiöse Laien mit allgemeinem historischem Interesse.
    Gleichzeitig ist dies alles weitestgehend irrelevant - für Politik, Gesellschaft, Wertestandards. In einem Land wie D, in dem nur noch 30% der Bevölkerung ihrer Lohnsteuerkarte nach katholisch sind und von diesen wiederum nur ca. 15% regelmässig Gottesdienste besuchen. Die anderen 85% haben sich de-facto vom Glauben gelöst oder leben ihn losgelöst von den Vorgaben der Amtskirche.

    Das Betreben des Vatikans bzw. der Bischofssynode zur "Neuevangelisierung" Europas bzw. Deutschland ist, zumindest was die Bindung an die Kirche angeht, illusorisch.
    Dazu hat die römisch-katholische Kirche selbst am meisten beigetragen.
  8. #8

    Zitat von leilaoe Beitrag anzeigen
    Warum stehen hier eigentlich keine Artikel über die evangelische Kirche? Die öffnet sich doch allen Reformvorschlägen der Linken/Grünen und die haben statistisch trotzdem mehr Austritte (und vor allem Verluste an die radikaleren Evangelikalen) und weniger Sonntagskirchgänger.
    Genau dieses Schicksal will die kath. Kirche möglichst nicht erleiden und bleibt daher auf Kurs.
    Eine moderne Großstadtkirche, die bedingungslos dem jeweiligen Zeitgeist, in diesen Fall dem linksgrünen, hinterher rennt und sich dabei aufgibt, reicht.
  9. #9

    GottSeiDank

    Zitat von Pfeiffer mit drei F Beitrag anzeigen
    Gut, dass ich aus der katholischen Kirche ausgetreten bin. Die Kirche lässt sich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren und widerspricht Erkenntnissen der Wissenschaft.
    Angebliche Erkenntnisse der Wissenschaft ändern und revidieren sich laufend.
    Echte Wahrheiten sind ewig. Ob man die in Naturwissenschaften findet?


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