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50 Jahre Oberhausener Manifest: Die ins blühende Beet pinkelten

Bis heute wird das deutsche Kino von einer Rebellion geprägt: Vor fünfzig Jahren forderten Jungregisseure in einem Manifest einen radikalen Wandel im deutschen Film. Jetzt widmet das Kurzfilmfestival von Oberhausen diesem Protest eine umfassende Rückschau.

http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,830294,00.html
  1. #1

    Kunst und Kommerz...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bis heute wird das deutsche Kino von einer Rebellion geprägt: Vor fünfzig Jahren forderten Jungregisseure in einem Manifest einen radikalen Wandel im deutschen Film. Jetzt widmet das Kurzfilmfestival von Oberhausen diesem Protest eine umfassende Rückschau.

    50 Jahre Oberhausener Manifest: Die ins blühende Beet pinkelten - SPIEGEL ONLINE
    ...sind nur für diejenigen ein Widerspruch, denen es nicht gelingt, beides miteinander zu verbinden.

    Der Niedergang des deutschen Films begann doch erst, als es den Filmspulenrevoluzzern gelang, so viel Rabbatz zu machen, dass es in der damaligen, änderungswütigen Zeit gelang, an die staatlichen Filmfördertöpfe zu gelangen.

    Von Fassbinder und Konsorten redet Heute - außer vor der Pensionierung stehenden Uralt-Feulletonisten - zu Recht kein Mensch mehr. Auch die Botschaften, die damals vermittelt werden sollten, wirken heutzutage abgeschmackt. Ein Kommerzwerk wie "12 Uhr Mittags" kann Heute noch begeistern, Fassbinders "Berlin Alexanderplatz" würde aber zu Recht als potentielle Körper- und Geistesverletzung am Zuschauer angesehen werden.

    In Abwandlung eines alten Sprichwortes sollte man sagen: Die Botschaften, die ihr hattet, hättet ihr besser per Post senden sollen...
  2. #2

    Die ins Ohr pinkeln

    Die Heimatschnulze hat im deutschen Staatsfernsehen schon längst die Wiedergeburt gefeiert.

    Als Auslands- und Schiffschnulze. Wenn nicht die richtigen Schnulzen gebracht werden: Deutsche Volksmusik. Die wechseln sich dann ab mit den Ohrenschnulzern der Plauderpisxxx.

    Nach 1989 wurde ging´s mit der Kultur aber so was von bergab. Dagegen ist die alte Heimatschnulze schon fast ein Kulturgut in seiner Bräsigkeit und den immer schrillen Frauenstimmen.


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