...sind nur für diejenigen ein Widerspruch, denen es nicht gelingt, beides miteinander zu verbinden.
Der Niedergang des deutschen Films begann doch erst, als es den Filmspulenrevoluzzern gelang, so viel Rabbatz zu machen, dass es in der damaligen, änderungswütigen Zeit gelang, an die staatlichen Filmfördertöpfe zu gelangen.
Von Fassbinder und Konsorten redet Heute - außer vor der Pensionierung stehenden Uralt-Feulletonisten - zu Recht kein Mensch mehr. Auch die Botschaften, die damals vermittelt werden sollten, wirken heutzutage abgeschmackt. Ein Kommerzwerk wie "12 Uhr Mittags" kann Heute noch begeistern, Fassbinders "Berlin Alexanderplatz" würde aber zu Recht als potentielle Körper- und Geistesverletzung am Zuschauer angesehen werden.
In Abwandlung eines alten Sprichwortes sollte man sagen: Die Botschaften, die ihr hattet, hättet ihr besser per Post senden sollen...

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