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In 4267 Metern Tiefe: Amazon-Chef will Apollo-11-Triebwerke bergen
Die Raketenmotoren der historischen Mondmission Apollo 11 könnten nach mehr als vier Jahrzehnten aus dem Atlantik geborgen werden. Der Amazon-Gründer und Raumfahrtfan Jeff Bezos will die Triebwerke entdeckt haben und sie aus den Tiefen des Meeres heben lassen - privat finanziert.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...824441,00.html
- #40 29.03.2012 10:18 von
Sinnhaftigkeit
Ganz einfach:
* Erforschung der Entstehung terrestrischer Planeten
* Erforschung der Historie unseres Sonnensystems
* Erforschung der Umgebung der Erde, d.h. die Rahmenbedingungen unseres Planeten
* Technologieentwicklung
* Motivation und Ausbildung hoch qualifizierter Ingenieure
Gegenfrage:
Was ist dann an einem Internetforum sinnvoll? - #41 29.03.2012 10:19 von
- #42 29.03.2012 10:26 von
Ärgert mich auch immer
Da stopft einer 14.000 Fuss in den Rechner und bekommt 4267 Meter. Wenn jemand aber von 14.000 Fuss redet, meint er sehr wahrscheinlich irgendwas zwischen 13.500 und 14.500 Fuss - 4114 bis 4419 Meter. Die Genauigkeit ist +/-500 Fuss. Selbst wenn man also 4300 Meter schreibt, täuscht das immer noch mehr Genauigkeit vor als im Original vorhanden, ist aber wesentlich sinnvoller als 4267 Meter.
- #43 29.03.2012 10:37 von
weil mein rechner noch nicht ...
... teil eines luxus erlaubenden privatvermögens ist, sondern teil meiner notwendigen betriebsmittel. selbstständige, kleinunternehmer und selbst mittelständler sind längst nicht mehr auf der gewinnerseite dieses iwrtschaftssystems. bedeutende steuerliche und finanzlogistische "gestaltungsmöglichkeiten" hat heutzutage ein mittelständler mit ca. 50 mitarbeitern noch lange nicht. das beginnt erst in ganz anderen regionen.
außerdem ist der carity-quatsch, wie wir ihn aus den usa kennen und sich bei uns in den tafeln widerspiegelt, kaum mehr als ein feigenblatt für menschen, die wissen, dass sie durch rücksichtslosigkeit und ausbeutung über ungerechtfertigte mittel verfügen.
eine gerechte gesellschaft hätte keine spenden-galas oder tafelfraß nötig. - #44 29.03.2012 11:05 von
Nein, nein
der Untersuchungsbericht ist da völlig eindeutig und dem muss man ja auch glauben. Ich könnte mich aber richtig darüber amüsieren, dass die USA damit ja auch klarstellen, dass der beste Geheimdienst zusammen mit der besten Armee dieser Welt nicht in der Lage sind, den bestbewachten Luftraum dieser Welt vor 19 mit Teppichmessern bewaffneten Männern zu schützen. Darüber würde ich mich als amerikanischer Steuerzahler aufregen. Es werden jährlich immerhin hohe 3-stellige Milliardenbeträge dafür ausgegeben.
- #45 29.03.2012 11:09 von
Die Millionen für die Bergung der Triebwerke werden nicht ins Wasser geschüttet, sondern damit werden Bergungsfirmen bezahlt und deren Angestellte, damit haben die auch was auf dem Teller oder sind die Angestellten einer Bergungsfirma auch ein Feindbild für Sie, wie die Millionäre?
Etwas mehr Weitsicht hätte ich Spiegel Lesern zugetraut. Aber die rote Sonnenbrille lässt halt nur bestimmte Wellenlängen an die Netzhaut. - #46 29.03.2012 11:57 von
Sie verwechseln da was. Es gibt die Leute, die sind angestellt und verdienen das Geld für die tatsächliche Arbeit.
Es gibt andere Leute, die investieren ihr Vermögen und hätten dafür gerne eine Rendite.
Sie tragen ja auch das Risiko, wenn es schief geht (und jetzt bitte keine Debatte à la "Verluste sozialisieren" - das funktioniert nur bei einer Handvoll Unternehmen, die genügend Einfluß auf die Politik haben). IdR ist es aber so, dass jemand das Geld vorstreckt und damit viele, viele Dinge überhaupt erst möglich macht.
Demzufolge gönnen Sie den Leuten doch das Geld. Was soll sonst damit geschehen? Wenn Sie hingehen und sagen "Apollo-Triebwerke bergen ist Blödsinn, her mit dem Geld!", führt das nur dazu, dass keiner mehr Lust hat, sich da noch irgendwie anzustrengen. Und das kennen wir von den ehemaligen Ostblock-Staatenb. Da funktionierte nämlich so gut wie nichts, geschweige denn, dass helle Köpfe was erfunden hätten. Außer Tetris. - #47 29.03.2012 12:05 von
- #48 29.03.2012 12:56 von
Mit einer der wenigen sowjetischen Erfindungen, die was taugen. Wobei es da in der letzten Zeit auch beunruhigend viele Fehlstarts gegeben hat.
Und warum gibt es die Sojus-Kapseln? Weil der Staat es so wollte.
Im Westen hingegen kann jeder was erfinden, der Lust dazu hat und einen Geldgeber findet. Und das schöne: zuweilen hat man sogar welche dabei, die gar keinen Profit wollen.
Und deswegen kommen auch so ziemlich alle bemerkenswerten und gebräuchlichen Erfindungen der letzten paar hundert Jahre genau von dort. - #49 29.03.2012 13:26 von
Nicht nur das, es sind insgesamt 13 Saturn V - Raketen gestartet...
.... vor und nach Apollo 11, jedes Mal mit hunderttausenden von Zeugen schlicht schon deswegen weil jedes Mal in bis zu 20 Kilometer Entfernung die Scheiben aus den Fenstern gekracht sind. Und rumd um Cape Canaveral wohnen ne Menge Leute, beliebtes Feriengebiet.
Aus demselben Grund frag ich mich aber auch, wie die der Meinung sein können, ausgerechnet die fünf F1 Triebwerke der Apollo 11 Mission gefunden zu haben? Bei 13 Starts müssten rein rechnerisch 65 dieser Dinger in den Atlantik geplumpst sein, alle mehr oder weniger im selben Gebiet? Die Stufe I der Saturn V folgte einer Standardflugkurve, erst ab Stufe II wurde dann gesteuert....
Also es ist irgendwie eine Schnappsidee. F-1 Motoren gibt es noch genug, 5 jeweils an den noch vorhanden beiden montierten Saturn V Raketen und angeblich 5 im Lager der Nasa, also insgesamt 15. Sicher, man hätte gerne die Original-Teile, aber das Besondere an der Apollo 11 Mission sind ja auch wohl nicht die Motoren (mal davon ab was von denen noch übrig ist könnt man genau so gut jeden anderen Staurn V Motor nehmen ) , sondern die Teile, die mit der Mondlandung zu tun hatten: Und die stehen entweder noch auf dem Mond (Abstiegsstufe) oder sind dort zerschellt (Aufstiegsstufe). Alles andere steht schon im Museum. Also ich glaube da will irgendwie jemand sein Geld ums Verrecken verpulvern.
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