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40 Jahre Elektro-Addierer: Der erste Taschenrechner wog 1,5 Kilo

Der Erfinder des Mikrochips Jack Kilby suchte eine Anwendung für sein Technikwunder. Ergebnis: 1967 baute Kilby den ersten Taschenrechner. Eine Erfolgsgeschichte beginnt - fünf Jahre später verkaufen in Deutschland Quelle und Neckermann die Geräte massenweise.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...508205,00.html
  1. #10

    Aba sicha

    Zitat von hansimmer Beitrag anzeigen
    So schöhn daß auch sein mag - wer benuzt den eigentlich täglich Taschenrechner?
    Wir haben doch PC's die viel beßer sind.
    Man kann diese Meinung haben oder eine andere. So lange man nimanden verlezt damit ißt das ok finde ich.
    Ich selbar habe gar keinen Taschenrechner.
    Wohzu auch bitte sehr?
    Mir sint die zu unübersichtlich (also zu viele Knopfe dran) und ohne farbdispley. Mein PC hat Farbe dagegen! und zwar volle pule!
    Meiner Meinung nach werden Taschenrechnern von Angebern benutzt die in der Uh-Bahn so tun als op sie wichtige berechnungen machen müsten. Hach! Wie wichtich! Halt sone Schtreber die aufs Gimmi gehn und Brille tragen und so.
    Mein Vater sagte immer zu mir Junge du brauchst sowas nicht!
    Viel beßer finde ich dagegen die Pleysteischn Portabel. Da kannste auch im Bus oder aufm Amt prima mit zocken!
    Und:können Tschenrechner das auch?
    Eben!

    Glar. Haubtsache man isst kn Anlphabed.
  2. #11

    Sr1

    Ich benutze immer noch täglich meinen SR1 von VEB Mikroelektronik "Wilhelm Pieck" Mühlhausen aus dem Jahre 1984. Und das immer noch mit der ERSTEN Batterie. Wahrscheinlich ist in dem Ding ein russischer Atomreaktor verbaut.

    Guckst du hier: http://www.robotrontechnik.de/index....ner_aufbau.htm
  3. #12

    Ach ja.

    Also bei dem Thema wird mir warm ums Herz. Ich kann mich noch gut an meinen ersten Taschenrechner erinnern. Die Dinger ware damals sauteuer. Kein Mensch würde heute einen Taschenrechner mehr als Weihnachtsgeschenk akzeptieren. Aber damals im zarten Alter von 7 Jahren war das etwas ganz besonderes für mich. Der hatte noch keine digitalanzeig sondern so ne grüne Leuchtschrift, was besonders im Dunkeln schön aussah. Das hatte auch den Vorteil, das ich nachts im Bett noch rechnen konnte.
  4. #13

    Schlechte Schulbücher

    Zitat von hansimmer Beitrag anzeigen
    So schöhn daß auch sein mag - wer benuzt den eigentlich täglich Taschenrechner?
    Wir haben doch PC's die viel beßer sind.
    Man kann diese Meinung haben oder eine andere. So lange man nimanden verlezt damit ißt das ok finde ich.
    Ich selbar habe gar keinen Taschenrechner.
    Wohzu auch bitte sehr?
    Mir sint die zu unübersichtlich (also zu viele Knopfe dran) und ohne farbdispley. Mein PC hat Farbe dagegen! und zwar volle pule!
    Meiner Meinung nach werden Taschenrechnern von Angebern benutzt die in der Uh-Bahn so tun als op sie wichtige berechnungen machen müsten. Hach! Wie wichtich! Halt sone Schtreber die aufs Gimmi gehn und Brille tragen und so.
    Mein Vater sagte immer zu mir Junge du brauchst sowas nicht!
    Viel beßer finde ich dagegen die Pleysteischn Portabel. Da kannste auch im Bus oder aufm Amt prima mit zocken!
    Und:können Tschenrechner das auch?
    Eben!
    Das ist doch mal der Beweis, wie schlecht die Schulbücher sind. [http://www.spiegel.de/schulspiegel/0...508194,00.html
  5. #14

    lange dagegen gewehrt...

    in der Schule durften wir sie sowieso nicht benutzen und schnelles Kopfrechnen ist mir nie schwergefallen -> also hab ich jahrelang weiter im Kopf gerechnet und mich über fallende Preise bei Taschenrechnern amüsiert.

    Gebraucht habe ich ihn erst im Studium, genauer 1974/75 als in den Übungen zur Experimental-Physik zu viele statistische Berechnungen vorkamen und das Kopfrechnen mich zu viel Zeit kostete. Neckermann hatte da einen wissenschaftlichen Commodore Taschenrechner, der diese ganzen Statistiksachen einprogrammiert hatte, außerdem gabs Jubiläumsrabatt und somit bekam ich einen rot-LED anzeigenden Minirechner , der sogar 2-stellige Exponenten konnte.

    Das tolle ist, der hatte sogar Akku und Netzteil, mit Netzteil funktioniert er immer noch, aber recht langsam. Heutige "CPUs" sind nun mal schneller.

    Ich bin bei Taschenrechnern sehr konservativ, meinen zweiten habe ich heute noch. Es ist ein Texas Instruments TI-34 mit Sonderfunktionen für Programmierer und wissenschaftliche Aufgaben. Er arbeitet solar, hat LCDs statt LEDs und er hat ein Gehäuse aus metall, ich denk es ist Aluminium. Ich hab ihn jetzt fast 20 Jahre und er ist bei sachgemässer Haltung unkaputtbar. Sollte er mal verlorengehen, werde ich keinen Taschenrechner mehr brauchen, denn ähnliche Funktionen sind heute in Windows und viel besser in Excel vorhanden.

    Ach so, ich kann immer noch sehr gut kopfrechnen und das nicht nur bei einfachen Aufgaben. Übung macht den Meister...
  6. #15

    calctool

    An alle Interessierten!
    Wir betreiben einen Browser Taschenrechner als Open-Source-Projekt
    http://www.calctool.de

    Dieser geht über die Funktionalität unseres geliebten SR1 hinaus. Polynom-Division , das Ploten von Funktionen oder Matrizenrechnung sind nur ein paar Beispiele.

    Und wer die Kombination aus Java und Mathematik mag und gerne bei einem Open Source Projekt mitmachen moechte, der melde sich einfach bei uns. <development (at) calctool (dot) de>
  7. #16

    es geht so schnell...

    Schon krass wie schnell sich die Technik weiterentwickelt hat. 40 Jahre sind in der Erdgeschichte ja nicht mal ein Wimpernschlag. Mein erster Taschenrechner war übrigens ein Texas Instruments in den 80ern. Welches Modell weis ich leider nicht mehr genau. Heute ist mein Taschenrechner "Start --> Ausführen --> calc" oder halt mein Handy :-D

    cu Willy
  8. #17

    Canon Pocketronic in Aktion

    Den Jahrestag habe ich zum Anlass genommen, meinen Pocketronic in Aktion zu filmen.

    http://www.youtube.com/watch?v=tgRDSsFwvvQ

    Ein herrliches Geräusch. Welches Handy wird wohl in 2047 noch so gut laufen?
  9. #18

    Commodore

    Mitte der Siebziger bekam ich zu Weihnachten einen Commodore SR 4148. Damals kostete er bei Neckermann 268 DM. In der Schule lernten wir noch den Umgang mit dem Rchenschieber und dabei das Abschätzen von Größenordnungen.
    Auch noch im Studium leistete er mir im ersten Semester noch gute Dienste, aber dann legte er die Ohren an. Ein HP-11, der auch heute noch funktioniert, wurde sein Nachfolger.

    Dem Commodore trauerte ich lange nach, aber eines Tages fand ich im Elektronikschrott einen SR 4148 ohne Akkus. Über diesen Fund habe ich mich mehr gefreut als über irgend ein teures Teil, da er mit neuen Akkus bestens läuft.








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