Er brachte einen Hauch von Kalifornien in deutsche Kiesgruben: Der vom Osnabrücker Cabriospezialisten Karmann gefertigte Buggy auf Käferbasis. Die Idee übernahmen die Niedersachsen aus Kalifornien - und holten damit das Flower-Power-Feeling an deutsche Baggerseen.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...791373,00.html
Als in den 70ern aufgewachsen, habe ich diese Autos geliebt. Als Bewohner des Nordostens Brasiliens, wo der Buggy in Strandnähe zum Straßenbild gehört, freue ich mich noch immer wie ein Kind, wenn einer vorbeifährt oder am Straßenrand steht. Aber ein Buggy heute in Deutschland, möglicherweise in einer völlig anderen Karosserie? Nein, so leid es mir tut, das passt nicht.
Als Besitzer eines originalen Karmann GF von 1970, stillecht in Signal-Orange, der absolut unverbastelt ist, freue ich mich über den Artikel. Allerdings ist die Preisvorstellung im Artikel mehr als übertrieben. Gute "Flöhe" wechselten für weniger als 4000,- den Besitzer. Mein Fazit mit dem 40 Jahre alten Buggy: Ein unendliches Groschengrab (3. Verdeck inzwischen, regelmässiger Ärger beim TÜV, Garage...) aber, wenn mal die Sonne scheint, ein riesengroßer Fahrspass!!! Und die leuchtenden Augen der Kinder, wenn das "Donal Duck"-Auto vorbeikommt, wird kein Daihatzu Dingenskirchen herbeizaubern.
mein Bruder hat noch einen Froschgrünen in der Garage stehen, seit 20 jahren..aber über 10.000 wert? aber lustig sind die teile schon...und sollten erhalten bleiben....
Als einer, der sich wohl naechstes Jahr nach einem +200km/h-Kombi einen Opel Ampera kaufen wird, sage ich dazu: Fahren muss immer auch Genuss beinhalten, ansonsten vergeudet man seine wertvolle Zeit dabei. Warum also keinen Buggy einfach mal schoen finden? Wer denkt, dass umweltbewusstes Denken und Handeln immer nur Spassverzicht und -Verbot bedeutet, ist zu bedauern. (Oder faehrt VW ;-) )
Als Segelflugzeugrückholwagen auf dem Segelflugplatz Tarmstedt bei Bremen. Karmann hat die Idee geklaut.
Das Schöne daran war, das dieses urigen, verstärkte VW-Chassis auch die 15- und 16-jährigen Flugschüler fahren durften (Privatgelände) und so nebenbei Autofahren lernten.
Spiel und Spass - ja geht denn dass?
Wie der T1 ist auch das nicht auf VAG Mist gewachsen und schlussendlich dem deutschen Regelungswahn zum Opfer gefallen.
Das deutsche Marketingopfer konnte das Auto nicht ins Schema Spaltmasse x PS x Vmax x was tät der Nachbar denken reinpressen.
Schade - man stelle sich vor die Strassen wären mit Mehari, Campagnolo, Siata, Mini Moke, Buggy etc. zugeparkt. D - wär entspannter als mit all den konformen Griesgramen auf den Strassen.