China drängt mit Macht auf die westlichen Märkte. Laut Nachrichtenagentur Reuters will die Zentralbank des Landes zwei gigantische Fonds auflegen - mit einem Volumen von insgesamt 300 Milliarden Dollar.*Das Geld*soll genutzt werden, um europäische und amerikanische Firmen aufzukaufen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...802738,00.html
300-Milliarden-Fonds: China plant Mega-Investitionen*in Europa und USA - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft[/QUOTE]
gegen das Interesse der Chinesen hier auf große Einkaufstur zu gehen muß verhindert werden. Bei Aktiengesellschaften und bei Firmen die über Hedgefonds gehalten werden ist das leider sehr schwierig.
Aber ein Ausverkauf deutscher Firmen darf nicht stattfinden.
Auch wenn jetzt einige Foristen aufschreien, aber wir müssen hier aufpassen dass unsere Volkswirtschaft auf diese Art und Weise nicht den Bach herunter geht. Was langfristig passieren wird. Denn so wie sich China im eigenen Land den Investoren gegenüber verhält so wird es uns ergehen wenn China das Sagen in deutschen Firmen bekommt.
Die dümmste Idee unserer Starökonomen war es schon mit den Chinesen ein Joint-Venture einzugehen; wer freiwillig sein Know-How an andere Verrät umß sich nicht wundern wenn er am Ende alles verliert. Und das nur um einen achso großen Markt zu erreichen und noch mehr Geld zu scheffeln.
All das wird uns nun das Gnick brechen. Aber vielleicht können wir das noch verhindern; aber nur mit Politikern die auch in der Lage sind die Zusammenhänge zu erkennen und wenn sie es nicht können sich von vernünftigen Ökonomen beraten lassen, nicht von denen die zur Zeit das Sagen haben.
Es ist ein trauriges Spiel was zur Zeit auf ökonomischer Ebene abgeht. Schuldenkrise-Eurokrise-Schuldenbremsen-EU-Kontrollen bei Überschreiten der Schuldenbremse etc.
Europa ich weine um Dich!
Da wird der chinesische Staat aber was dagegen haben! Er wird uns Europäer vorwerfen, dass wir uns in die chinesischen inneren Angelegenheiten einmischen.
Ne mal im Ernst, wollten wir eigentlicht nicht den chinesischen Markt nutzen um ganz groß zu profitieren? Statt dessen bekamen wir den Zaunpfahl mitten in die Fresse, nachdem wir zum Sprung dazu angesetzt haben. Vielleicht sollten wir statt der Englischkurse Echinesischkurse belegen ...
Hm. Und warum macht die chinesische Führung das dann nicht? Die 300 Mrd. Sind ja nur ein Klacks: Die VRChina sitzt auf Devisenreserven in Höhe von 3,2 Billionen (!) US$ !
So marode, wie das platte chinesische Land jenseits der Stadtgrenzen von Peking, Shanghai, Kanton und Chongqing ist, fragt man sich ernsthaft: Sind die nur faul oder auch dumm? Warum machen die dann nicht einfach endlich "konkrete Investitionen in Infrastruktur, Straßen, Schulen, Unis usw." ???
Das Problem ist: Das Geld ist nichts wert. Der Gegenwert des Geldes ist ... Geld! Praktisch sitzen die Chinesen auf einem Haufen Zahlen mit vielen Nullen im Computer ... auf mehr nicht.
In Folge ihres dirigistischen Wirtschaftssystems können die das noch ein bißchen kaschieren, aber vom System her haben die Chinesen dasselbe Problem wie der Rest der Welt, weil auch deren Geld, ob als Devisenreserve oder als Yuan, nur Geld i.S.v. Schuld, aber keinen realen Gegenwert hat.
Und was wollen Sie nun mit den Computerzahlen und bunten Papierschnipseln einkaufen? Bestehende, existierende Firmen? - Das ist ein Investment in die Vergangenheit. Alte Firmen haben alte Ideen, alte Konzepte, alte Arbeitsweisen, alte Mitarbeiter. Damit holen Sie doch keinen Blumentopf mehr, DAS sind doch die Firmen, die unseren Planeten und das Wirtschaftssystem zu dem gemacht haben, was wir jetzt gerade erleben!
Parallele in der Geschichte: in den 80ern ging auch Japan auf Einkaufstour, um ihr Zuvieles Geld loszuwerden (z.B. gehört denen praktisch ganz Hollywood) ... genutzt hat das denen auch nichts, eher im Gegenteil.
Den Chinesen wird es nicht anders ergehen.
Dieses ganze Milliarden- und Billionenspiel sind nur lauter Luftnummern, weil der Formel Geld = Schuld + Zins kein im Wert selbst zunehmendes Wirtschaftsgut als realer Gegenwert gegenübersteht.
China steht vor einem Dilemma: Sie können nicht im Inland investieren, weil ihnen sonst der Binnenfinanzmarkt um die Ohren fliegt.
Im Ausland können sie nicht investieren, weil man ihnen wertlosen Schrott andreht - egal, ob als Staatsanleihen oder als alte Firmen.
Das Geld und die Schulden einfach löschen können sie aber auch nicht, weil sonst ihr schöner Außenhandelsüberschuß flöten geht, den sie aber brauchen, um ihre gnadenlose Bevölkerungsexplosion finanzieren zu können.
Kein Wunder, dass sich die Chinesen zieren wie die Jungfrau beim ersten Male, wenn die Euro-Emissäre bei ihnen aufschlagen. Ergo:
Man wird ein paar Scheingeschäfte abschließen für die Presse, damit es im Fernsehen schöne Nachrichtenbilder gibt und die lästigen Emissäre dann auch schnell wieder verschwinden.
Die 300 Mrd. sind 10% eines Problems, die man für dies Jammerschauspiel zu opfern bereit ist. Es ist ein Rosstausch: Statt auf wertlosem Geld sitzen die Chinesen dann halt auf wertlosen Staatsanleihen oder wertlosen Firmen.
Von daher muss man das alles nicht sonderlich ernst nehmen. Alles nur Rosstäuscherei.
2 x darf man raten, warum :-)
Also, so marode, wie Sie es hier beshreiben sieht es in den Provinzen schon seit Jahren nicht mehr aus.
Kommen Sie mal in die sogen. Provizen und Sie werden sich wundern, was hier an Infrastrukturmaßnahmen durchgezogen wurde und noch duchgezogen wird.
Und auch beim Kauf von Firmen, egal ob kleine oder große Firmen, läßt sich China schon lange keine alten Schrottfirmen andrehen, mit Technologien aus der Vergangenheit.
Sorry, aber hier unterschätzen Sie China total.
Es gibt inzwischen sogar schon Chinesen, die wissen was eine Bilanz ist, ein D.R., Mergers und Aquisition usw. ist.
Und, vergessen Sie bitte nicht eines, als China z.B. div. Hersteller von Edelstahl, Baustahl usw. aufkaufte, total demontierte, so war das nicht, weil die Deutschen Stahlhersteller keine hochwertigen Produkte mit diesen Fabriken mehr herstellen konnten, sondern weil die Vorstände dieser Stahlkonzerne keine Märkte mehr für diese Produkte sahen, und dann kam der Boom, u.a. in China.
Dies ist nur ein kleines Beispiel.
Und Ihre Argumentation, dass das Geld nichts wert ist, stimmt so lange nicht, solange China mit diesem "wertlosen Geld" wertvolle Produkte kaufen, große Investititonen tätigen kann.
(Komisch, erinnert mich an einen Foristen, der in jedem Kommentar schreibt, dass Geld nur Illusionen, wertlose Papierschnitzel sind.)
Sollte aber China so dumm sein, Staatsanleihen ohne Gegenwert zu kaufen, wäre wohl China wohl so dumm, wie Sie vermuten.
Und was die Stadtgrenzen von Peking, Shanghai usw. betrifft, es ist immer besser, mal nach China zu kommen, zu sehen, was wirklich passiert und nicht "Informationen" zu glauben, die einfach nicht wahr sind, reine Polemik.
Also, kommen Sie, machen Sie sich ein Bild über Tatsachen.
mfg
Li