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300-Milliarden-Euro-Rettungspaket: Gerüchte über Hilferuf aus Spanien

APDie spanische Regierung hat angeblich eingeräumt, dass das Land ein weiteres Rettungspaket in Anspruch nehmen muss. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hätten Spaniens Wirtschaftsminister und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble darüber gesprochen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...846814,00.html
  1. #1

    Der ganz normale Wahnsinn?

    Machen wir uns mal nix vor, auch das wird am Ende nicht reichen, denn ein kaputtes Geldsystem kann man nicht reparieren … man kann sich nur noch einen Wettstreit mit dem Dollar erlauben. Der erste der dann blank zieht hat Schuld, aber der Weg in den Abgrund ist gewiss. Schon mal von der anderen Seite der Medaille geschaut? Die „Guthabenkrise“?

    Schuldenkrise eskaliert, jetzt auch noch Guthabenkrise … ein wenig sakrosankt, aber wir sollten doch ehrlich dabei bleiben und wenn wir schon die Geldberge retten müssen, dann sollten wir es auch als solches titulieren dürfen.

    Noch ein Argument warum auch die 300 Mrd. für Spanien nicht reichen werden. Einfach mal ein Blick zur Bundesbank und Target 2, derzeit so bei 750 Mrd. Euro und wenn ich mich nicht täusche, dann dürfte allein die deutsche Forderung gegen Spanien (Bundesbank), in etwa diesen Betrag ausmachen. Danach kommt dann Italien, dann Frankreich … und wer rettet uns? Der Papst oder Gott höchst selbst?¿?
  2. #2

    Was ist mit Privaten ?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Di
    "Dafür werde angeblich eine Abschreibung der Verbindlichkeiten Griechenlands bei öffentlichen Gläubigern von 30 Prozent erwogen. Dadurch solle die Schuldenlast des von der Pleite bedrohten Landes um 70 bis 100 Milliarden Euro verringert werden."

    Die Einbeziehung von privaten Gläubigern würde die Finanzmärkte beunruhigen, oder gibt es mitterweile nur noch öffentliche ?
  3. #3

    Weiter

    weiter. das ist eine weiterer Schritt das wir bald im, Regen stehen - ohne Rettungsschim,
  4. #4

    Wann sehen die Damen und Herren endlich ein das der Euro eine Totgeburt war und momentan unser ganzes Wirtschaftssystem unter die Räder kommt und gründlich reformiert werden muss?

    "Der Markt reguliert sich selbst" und "freie Marktwirtschaft" gehen genau hier und jetzt so zu Grunde wie der Sozialismus in der DDR, da jeder von der Wirtschaft abhängig ist und wenn diese nicht mitspielt schlimmstenfalls eben alles den Bach runter geht.

    Lösung: Nicht immer betteln und beschwichtigen sondern aggressiv kontern. So wie die Politiker momentan mit der hausgemachten Krise umgehen können sie nur verlieren.
  5. #5

    Natürlich zuerst dementieren und dann....

    ...diskutieren über die grösse des neuen Kredites für Spanien. Wenn das vorbei ist kommt Italien und weil wir dann wieder zu wenig Geld haben sollten wir eigentlich den Rettungsschirm wieder vergrössern. Machen wir uns nichts vor, die nächste Pleite wird der EZB-Bank sein. Denn sie horten gigantische Milliarden von Staatsanleihen welche NICHTS mehr wert sind. Man hört nur noch Durchhalteparole und sonst gar nichts :-( Alles nur noch warme Luft!
  6. #6

    Kurz vor dem Crash?

    Das ist doch alles der reine Irrsinn.
    Es wird von Bazookas und Dicke Bertas schwadroniert,
    die dann doch nur nutzlos verpuffen.
    Und das sind Eurobeträge bei dehnen es schwer fällt die vielen Nullen noch zu zählen.
    Die Geschichte wird ihr Urteil zu den Hasardeuren der derzeitigen Politik schon finden.
  7. #7

    Kommastelle

    Wenn nun schon jeder Versager Geld für seine Fehler bekommt, dann möchte ich auch was davon. Nur die zweite Kommastelle der Milliarden würde mich schon reichen - wird ja eh nur noch nach oben gerundet und fällt daher gar nicht auf. Dann wäre ich schon Multi-Millionär, yeah! Aber da war doch noch was: blöderweise bin ich nämlich Deutscher und muss die Kommastelle sogar noch zahlen, zwecks geschichtlicher Verantwortung und Euro(pa)-Romantik der Eliten!
  8. #8

    Spanien Hilfe

    Die Frage ist nicht wenn und wieviel sondern lediglich wann und noch mehr.... Im Recht heist dies Konkursverschleppung, denn wir alle sehen, dass Spanien nicht zahlungsfaehig ist, siehe Bankenhilfe. Und die Investoren wissen es auch... U*nsere Regierung mit Steuergeldern zur Verfuegung muss dies noch lernen, aber will sie dies auch?? Karl
  9. #9

    Die privaten Gläubiger

    Zitat von tizian Beitrag anzeigen
    "Dafür werde angeblich eine Abschreibung der Verbindlichkeiten Griechenlands bei öffentlichen Gläubigern von 30 Prozent erwogen. Dadurch solle die Schuldenlast des von der Pleite bedrohten Landes um 70 bis 100 Milliarden Euro verringert werden."

    Die Einbeziehung von privaten Gläubigern würde die Finanzmärkte beunruhigen, oder gibt es mitterweile nur noch öffentliche ?
    Leider sind viele private Gläubiger Institutionen, die das Geld ihrer Kunden anlegen. Versicherungen, Pensionsfonds, Krankenkassen...
    Und dann geht es um ihr und um mein Geld.Wir werden dann unser vermeintlich sicher angelegtes Geld u.U. nicht mehr wieder sehen ( gescweige denn, Zinsen erhalten).Es geht hier eben nicht nur um die "grossen Kapitalisten" sondern auch um Kleinsparer.








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