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30 Jahre Commodore 64: So schön kann hässlich sein

Der meistverkaufte Computer der Geschichte wird 30: Im Januar 1982 kam der Commodore 64 auf den Markt und brachte die digitale Welt in die Kinderzimmer. Christian Stöcker erinnert*an Glücksmomente mit dem "Brotkasten" - und verrät, warum der 64er heute twittern kann.

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...807639,00.html
  1. #20

    +

    Zitat von shaman1905 Beitrag anzeigen
    Ich habe mit dem nicht nur gespielt (hatte leider nicht den Brotkasten, sndern den Nachfolger, den aber mit Floppy), sondern auch Arbeiten geschrieben. Mit Printfox, ausgedruckt mit 9-Nadler halbseitenweise, Gesamtdauer pro Seite ca 15 Minuten.

    Er "lebt" immer noch, also der 64er und ein paar hundert Spiele ... der Drucker hat lange das Zeitliche gesegnet ...
    …bis zum Schluss hatte ich 2 braune und 2 weisse Versionen. Wollte ja keiner mehr haben, damals. Und in die DDR und POLEN gab es nach 1990 gute Kontakte. Die Freaks, die das Maximum an Möglichkeiten herausholten – die DEMO-Szene – dürfte als WEGWEISEND angesehen werde bis in die heutige Werbewelt. Laufschriften zB sind da auf x-fache Weise modifiziert worden…

    Leider sind mir aber alle 4 C64 „kaputt“ gegangen. Schade. Dein einen Brotkasten habe ich aber aufgehoben – im Abstellraum. Auch schade. Der C64 war DIE Prägung, ohne die ich im Beruf später „untergegangen“ wäre, wenn man auf C64 NICHT auch SELBER programmiert hatte…Und, wo kommt wohl meine „Vorliebe“ her, in großen Druckbuchstaben zu schreiben??

    Greetings to : / TRIAD / DYNAMIC DUO / IKARI / HOTLINE / 1001 CREW / X-AMPLE ARCHITECTURES / …

    psy
  2. #21

    Erinnerungen....

    Wollte nur noch schnell mal an die papierfähigen Ausgabegeräte erinnern:

    Zum einen hatte ich den 1520 "PrinterPlotter", der auf klopapierbreites Endlospapier mittels 4er in einerm Revolvermagazin angebrachten Ministifte (sauteuer...) in schwarz + Grundfarben sogar Hardcopys der Spiele-Bildschirme ausdrucken konnte, natürlich erst eine Farbe Punkt für Punkt, dann zurückspulen, nächste Farbe usw.... Hatte ne Pinnwand mit vielen etwas überbriefmarkengroßen Spieleausrucken :)) So hat man den Tag auch rumgebracht...

    Später: Der Nadeldrucker "Präsident" (oder so... ) von Robotron aus Dresden /DDR (ja, war so), der ca. so viel wog wie ein Kleinwagen ;)

    Muss ma gucken, ob man die Dinger auch an ein smartphone mit c64-emulator anschliessen kann :=)
  3. #22

    Fans der 64er findet man heute noch unter anderem hier:

    Startseite - Forum-64
  4. #23

    Danke, Commodore!

    Ich bin in einem wirtschaftlich nicht sehr potenten Elternhaus aufgewachsen. Dass ich trotzdem mein Studium finanzieren konnte und heute als Ingenieur arbeiten darf, habe ich ausschließlich dem C-64 (und der grottenlangsamen Floppy VC 1541) zu verdanken, weil seinerzeit wie verrückt Buchautoren, Übersetzer, Programmierer und Schreiber für die ganzen Zeitschriften wie "64er-Magazin" gesucht wurden. Insofern werde ich wohl bis an mein Lebensende glücklich auf diese Zeit zurückblicken und den C-64 lieb haben. Dass allerdings gerade ein Hardcore-Buch über Assembler-Programmierung zum Bestseller mutieren würde, hatte ich nicht erwartet - offenbar war die Anzahl der Freaks doch größer als gedacht.
  5. #24

    Assemblerfehler

    Zitat von keksguru Beitrag anzeigen
    C000 INC D020
    C002 JMP D000
    Ich glaube, das ist nicht ganz korrekt ...

    Der "INC D020"-Assemblerbefehl an Adresse C000 besteht aus einem 1-Byte-Opcode und einer Zwei-Byte-Adresse.

    Also müsste der nachfolgende "JMP D000" an der Adresse C003 und NICHT(!) wie oben angegeben bei C002 beginnen.

    ;-)
  6. #25

    stimmt

    Zitat von Harry_S Beitrag anzeigen
    Ich bin in einem wirtschaftlich nicht sehr potenten Elternhaus aufgewachsen. Dass ich trotzdem mein Studium finanzieren konnte und heute als Ingenieur arbeiten darf, habe ich ausschließlich dem C-64 (und der grottenlangsamen Floppy VC 1541) zu verdanken, weil seinerzeit wie verrückt Buchautoren, Übersetzer, Programmierer und Schreiber für die ganzen Zeitschriften wie "64er-Magazin" gesucht wurden. Insofern werde ich wohl bis an mein Lebensende glücklich auf diese Zeit zurückblicken und den C-64 lieb haben. Dass allerdings gerade ein Hardcore-Buch über Assembler-Programmierung zum Bestseller mutieren würde, hatte ich nicht erwartet - offenbar war die Anzahl der Freaks doch größer als gedacht.
    ... Fraktale bauen sich innerhalb von drei Tagen auf .... Zeile 1 ...
  7. #26

    Tolle Zeit!

    Das waren noch Zeiten!

    Mein Vater hat sich den Commodore 64 1983 eigentlich für die Büroarbeit zugelegt! Aber so richtig hat es wohl nicht geklappt.
    Auch hat der damals für den Brotkasten erhältliche Drucker (MPS-801) nie richtig funktioniert. - - - Also hatte ich freie Bahn!!! He, he ;-)

    Mein erstes Spiel: "Frogger" (auf Datasette) - ich habe es geliebt und wochenlang gespielt! Später habe ich nur noch mit "Turbo Tape 64" bespielte Kasetten benutzt! Das schonte etwas die Nerven!

    Zu der Zeit kam bei uns auf den Jahrmärkten immer ein Schausteller mit Spielhallen-Computer-Spielen, darunter auch "Frogger".
    Da habe ich dann immer den Highscore hoch gejagt. :-D

    Irgendwann kaufte mein Vater sich (also für mich :-D) ein Floppy-Disk-Laufwerk (VC1541)! Dem mit einem Multifunktionscartrid Beine gemacht wurde! Damit machte das Spielen erst richtig spaß!!!

    Selbst im Krankenhaus, nach einem Verkehrsumfall, musste mein geliebter C64 mit ans Krankenbett!
    Im Nachbarbett hatte ein Gleichaltiger einen SX-64! Darauf war ich und jeder meiner Freunde sehr sehr neidisch! ;-)

    Dann kam der Sommer 1984. Ich habe mit meinen Freunden in den Sommerferien wochenlang "Summer Games" gespielt! Wir haben den Computer wirklich nur noch zum Essen und Schlafen verlassen!
    Eine echt tolle Zeit!!!
    Wir haben in diesem Zeitraum 5 C64-Joysticks den "Garaus" gemacht - und waren stolz darauf! ;-)

    Nach einigen Jahren wurde der C64 immer weniger genutzt und ich habe ihn dann noch für einen guten Preis verkauft!
    10 Jahre später habe ich ihn dann aus nostalgischen Gründen für 20 DM zurück gekauft und er fristet seit dem sein Leben auf dem Dachboden, . . . schnief :-(


    Gruß Teddy
    .
    .
  8. #27

    Einstieg und Aufbruch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der meistverkaufte Computer der Geschichte wird 30: Im Januar 1982 kam der Commodore 64 auf den Markt und brachte die digitale Welt in die Kinderzimmer. Christian Stöcker erinnert*an Glücksmomente mit dem "Brotkasten" - und verrät, warum der 64er heute twittern kann.

    30 Jahre Commodore 64: So schön kann hässlich sein - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt
    Der C64 war in der Tat für viele das Vehikel in die neue Zeit. Mein Bruder hat darauf als 18-jähriger 1985/86 sein erster Spiel programmiert. Grafisch noch relativ einfach war es dem Disney-Film "Tron" nachempfunden. Vielleicht kennt es ja der ein oder andere Spielefachmann oder kannsich daran erinnern.
  9. #28

    Commodore 3032

    Ich habe mir 1978 einen Commodore 3032 gekauft. Der hat damals 4.000 DM gekostet, mit Datasette!
    Commodore 3032
    Nach dem Einschalten stand auf dem Bildschirm: 37 Kbyte free!
    Das Betriebssystem wurde von Bill Gates in der Garage erstellt.
    Damit haben wir alles mögliche in Basic programmiert, auch Spiele. Da gab es ein Buch mit Programmen für 12 Spiele.

    Dann hat mein Sohn sein gesammeltes Taschengeld in einen C64 angelegt und man musste einen Zeitplan machen, damit die ganze Familie spielen konnte. Fort Apokalypse, Lode Runner, Wizard of War, - es war phantastisch!
  10. #29

    Floppy Disks

    Nicht zu vergessen der einfache Trick die Floppy doppelseitig bespielbar zu machen, indem man ein Loch in die eine Ecke stantzte....so einfach war danach wohl nie eine Sperre zu umgehen...


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