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30.000 Jahre alte Keime: Biologen lassen Blumen aus der Eiszeit blühen

PNAS/ Soil Cryology Lab. Moscow30.000 Jahre lagen die Pflanzenteile im gefrorenen Boden Sibiriens - jetzt brachten Forscher die Blumen zum Sprießen: Sie unterscheiden sich erstaunlich deutlich von ihren heutigen Nachkommen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...816500,00.html
  1. #1

    Schönes Beispiel der Evolution

    Wie werden das die Kreationisten wohl in ihre Schöpfungslehre einbauen?

    Ach nee, brauchen sie ja gar nicht, schließlich gab es die Erde vor 30000 Jahren noch gar nicht.
  2. #2

    Zitat von herbert_schwakowiak Beitrag anzeigen
    Wie werden das die Kreationisten wohl in ihre Schöpfungslehre einbauen?
    Das ist doch nur Mikroevolution;-)

    Dieses Beispiel zeigt schön die Vielfältigkeit und Komplexität der Evolution. Auch Bakterien überleben Jahrmillionen im Eis oder Permafrost. Das könnte den Menschen unangenehme Überraschungen bringen!
  3. #3

    Sehr gut!

    Gutes Projekt! Sie sollten jetzt die Eigenschaften von allen "aufgetauten" Pflanzen notieren, die DNA sequenzieren (sollte mittlerweile für 1000-10000€ pro Pflanze möglich sein) und das ganze veröffentlichen. Damit auch andere versuchen können Unterschiede zu finden.
  4. #4

    Och nö

    An sich ein ganz guter Artikel lieber Spiegel... Gut das mit dem Wort "Keim" ist jetzt nicht ganz gelungen aber sonst find ich's interessant. Mal ausnahmsweise keine extremen rechtschreibfehler oder so. Nur der satz am Ende, der macht alles kaputt. Da muss ich irgendwie sofort an Bildzeitung denken. "Forscher planen schon Auferstehung des Mammuts" musste das sein?
  5. #5

    D

    Zitat von rattentier@gmx.de Beitrag anzeigen
    An sich ein ganz guter Artikel lieber Spiegel... Gut das mit dem Wort "Keim" ist jetzt nicht ganz gelungen aber sonst find ich's interessant. Mal ausnahmsweise keine extremen rechtschreibfehler oder so. Nur der satz am Ende, der macht alles kaputt. Da muss ich irgendwie sofort an Bildzeitung denken. "Forscher planen schon Auferstehung des Mammuts" musste das sein?
    Dafür finde ich in diesen wenigen Zeilen 6 Fehler!
    Jemand mehr?
  6. #6

    Der Kritiker muss nicht besser als der Kritisierte sein!

    Zitat von cassandros Beitrag anzeigen
    Dafür finde ich in diesen wenigen Zeilen 6 Fehler!
    Jemand mehr?
    Der Kritiker muss nicht besser als der Kritisierte sein! Alter Grundsatz. Und so wie ich es vermute, ist der Kritisierte kein Autor bzw. Journalist.

    Wie gesagt, wenn ein Arzt das falsche Bein amputiert, dann kann man dies kritisieren. Auch wenn man überhaupt keine med. Ausbildung hat bzw. jemals selber amputiert hat...

    PS: Aber trotzdem haben sie irgendwie den Nagel auf den Kopf getroffen. Auch ich musste ein wenig schmunzeln....
  7. #7

    Mit oder ohne

    Zitat von cassandros Beitrag anzeigen
    Dafür finde ich in diesen wenigen Zeilen 6 Fehler!
    Jemand mehr?
    ... Kommatafehler?
  8. #8

    ...

    Ich habe schon einmal von einem ähnlichen Versuch gehört, meines Wissens aus Japan. Dort waren die Blüten der nachgezüchteten alten Variante auch sehr anders als die der modernen. Meiner Erinnerung nach war die Anzahl der Blütenblätter geringer. Man konnte damals nicht sicher ausschließen, dass das Erbgut in den Samen nicht doch durch die lange "Lagerung" gelitten hatte und die Veränderung im Erscheinungsbild auf solche Änderungen zurückzuführen ist. Angesichts der offenbar gut reproduzierbaren Ergebnisse der Taiga-Pflanze erscheint es aber nun wahrscheinlicher, dass sich tatsächlich derartige evolutionäre Veränderungen in relativ kurzer Zeit ergeben haben. Zumal die einbrechende Eiszeit ja auch einen Evolutionsschub bewirkt haben dürfte.
  9. #9

    Zitat von phboerker Beitrag anzeigen
    Ich habe schon einmal von einem ähnlichen Versuch gehört, meines Wissens aus Japan. Dort waren die Blüten der nachgezüchteten alten Variante auch sehr anders als die der modernen. Meiner Erinnerung nach war die Anzahl der Blütenblätter geringer. Man konnte damals nicht sicher ausschließen, dass das Erbgut in den Samen nicht doch durch die lange "Lagerung" gelitten hatte und die Veränderung im Erscheinungsbild auf solche Änderungen zurückzuführen ist. Angesichts der offenbar gut reproduzierbaren Ergebnisse der Taiga-Pflanze erscheint es aber nun wahrscheinlicher, dass sich tatsächlich derartige evolutionäre Veränderungen in relativ kurzer Zeit ergeben haben. Zumal die einbrechende Eiszeit ja auch einen Evolutionsschub bewirkt haben dürfte.
    Ich bin kein Genetiker, glaube aber kaum, dass das gehen würde. Ich vermute, dass genetisches Material, wenn es beschädigt wurde, keine Pflanze mehr hervorbringen kann. Ich vergleiche das mit einem Computerprogramm, wo einige Teile entnommen werden. Das Ende dürfte kaum ein neues Programm sein, als vielmehr ein nicht funktionierendes. Aber das ist zugegebenrmaßen gefährliches Halbwissen. Weiß es jemand genauer?


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