169 Länder, 27 Äquatorübergänge und 18.132 Stunden am Lenkrad: Eigentlich wollte ein Schweizer Ehepaar*nur zu einer einjährigen Tour aufbrechen. Aber nach mehr als einem Vierteljahrhundert sind die Schmids noch immer unterwegs. Was wird aus einer Weltreise, wenn sie kein Ende mehr findet?
http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...811744,00.html
Traumhaft geschrieben, Kompliment! Den Suchtfaktor bei Reisen scheint es tatsächlich zu geben. Nicht ganz so lang wie die Schmids war der Kanadier Jean Béliveau unterwegs - zu Fuß: In elf Jahren zu Fuß um die Welt | Inside Canada: So lebt sich's hier
Das Leben ist eine Reise, viel zu schade wer das ganze Leben immer an derselben Stelle verbringt! Es hat noch einen guten Spiegel-Artikel: 20 Jahre auf dem Meer / Zu Hause ist, wo das Boot ist" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Reise
Malaysia ist zur Zeit der Treffpunkt für Langzeitreisende, hier bekommt man problemlos ein 3 Monate Visum, es hat eine Multikulti Gesellschaft welche die Festtage aller zu Feiertagen gemacht hat, nach Wochenlangen chinesisch Neujahr, beginnt am Wochenende das indische Thaipusam-Fest .Das Leben wird so zum Fest und wie das nette Ehepaar gut erklärt, man braucht auf Reisen viel weniger Geld als Daheim! Zeit zur Abreise, nur Mut!
Davon lebt man doch außerhalb Europas wie die Made im Speck! In Deutschland liegt die Armutsgrenze bei 930€, also weit mehr als jeder Harzer zur Verfügung hat. Bei 2625€/monatl. könnte man sich vom zurückgelegten Geld sicher einen neuen, gebrauchten Landcruiser beschaffen oder Ersatzteile bis zum jüngsten Tag. Was amchen die mit dem ganzen Gedl? Ich werde froh sein, wenn uns mal 2700€ zur Verfügung stehen im Alter!3161 Franken monatlich, rund 2625 Euro. Damit lägen sie in der Heimat unter der Armutsgrenze, hat Frau Schmid im Internet gelesen.
Als ich diesen Artikel las hat es mich glatt umgehauen. Ich traf die beiden, als ich mich als Student im Jahre 1991 in Afrika auf Rucksackreisen befand. Ich kann mich noch sehr gut an den blauen Land Cruiser mit züricher Nummernschild und den Herren mit dem verschmitzten Lächeln erinnern. Ich traf sie auf einem Campingplatz in Uganda. Schon damals hatte mich beeindruckt, daß sie schon Jahre unterwegs waren, aber daß sie nach all der Zeit noch immer unterwegs sind, das hätte ich mir nicht träumen lassen. Ist ja legendär. Ich drück die Daumen, daß sie noch viel Freude haben.
Schöner Artikel, leider bleibt der Aspekt der Sprachen völlig unerwähnt. Was sprechen die beiden für Sprachen, welche haben sie während ihrer Reisen dazugelernt?