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27 Jahre auf Weltreise: Die Unumkehrbaren

169 Länder, 27 Äquatorübergänge und 18.132 Stunden am Lenkrad: Eigentlich wollte ein Schweizer Ehepaar*nur zu einer einjährigen Tour aufbrechen. Aber nach mehr als einem Vierteljahrhundert sind die Schmids noch immer unterwegs. Was wird aus einer Weltreise, wenn sie kein Ende mehr findet?

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...811744,00.html
  1. #30

    sinn

    Zitat von saxae Beitrag anzeigen
    Das ist in der Tat krass!


    Den Artikel finde ich etwas...naja.... komisch geschrieben. Als wöllte der Autor unterschwellig rüberbingen, dass die Schmids zwar traumhaft um die Welt reisen, aber doch nichts aus ihrem Leben gemacht haben, ...
    das sehe ich aber auch so. als rucksackreisender bin ich seinerzeit einem amerikaner auf weltumrundung begegnet, bei dem liefen die gespraeche ahnlich ab: hier und dort schon gewesen, sounsoviel ausgegeben, dies und das so und so gespart, sounsoviele postkarten geschrieben und im durchschnitt soundsoviel dollar am tag gebraucht (waren ein dollar und fuenf cent glaube ich). das erleben der kulturen und der laender selbst waren nach der langen zeit so sehr ins hintertreffen geraten, dass ich es nicht mit ihm ausgehalten habe und meiner wege gegangen bin. nach drei monaten waren bei mir die synapsen so voller eindruecke, dass ich daheim einige monate, wenn nicht jahre, davon gezehrt habe und die eindruecke verdauen musste. wenn man aber nicht in die normalitaet zurueckkommt, verwischt sich alles in einem "erlebnisbrei" der nicht verarbeitet wird und immer wertloser und sinnloser wird.

    meine ansicht
  2. #31

    Eine Weltreise im Camper

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    169 Länder, 27 Äquatorübergänge und 18.132 Stunden am Lenkrad: Eigentlich wollte ein Schweizer Ehepaar*nur zu einer einjährigen Tour aufbrechen. Aber nach mehr als einem Vierteljahrhundert sind die Schmids noch immer unterwegs. Was wird aus einer Weltreise, wenn sie kein Ende mehr findet?

    27 Jahre auf Weltreise: Die Unumkehrbaren - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Reise
    ueber 27 Jahre ? Also wissense, nee. Aber die Schmids koennen sich wahrscheinlich in der Schweiz nicht mehr einleben. Jetzt gucken sie sich den immer selben Sonnenuntergang an immer denselben Suedseestraenden unter immer denselben Palmenhainen an. Aber gut, solange es ihnen gefaellt und sie nicht mal ein neues Hueftgelenk brauchen...... Wuenschen ihnen weiterhin viel Spass.
  3. #32

    Wie kann es sein,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    169 Länder, 27 Äquatorübergänge und 18.132 Stunden am Lenkrad: Eigentlich wollte ein Schweizer Ehepaar*nur zu einer einjährigen Tour aufbrechen. Aber nach mehr als einem Vierteljahrhundert sind die Schmids noch immer unterwegs. Was wird aus einer Weltreise, wenn sie kein Ende mehr findet?

    27 Jahre auf Weltreise: Die Unumkehrbaren - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Reise
    dass Jemand, der 27 Jahre auf Weltreise ist - also niemals auch nur eine Stunde in der Schweiz gearbeitet hat, so viel Rente außerhalb der Schweiz bekommt ?

    Was könnte Europa - nicht nur die Schweiz ! - sparen, wenn sie die Rentenzahlungen auf das Land anpassen,wo sich solche Menschen tatsächlich aufhalten.
  4. #33

    wherever i lay my hat...

    Zitat von tom Beitrag anzeigen
    neidisch auf was? was haben die beiden im leben geschaffen, da steht im artikel eine
    statistik von zahlen, kilometern, ländern und langeweile. wo sind die erlebnisse die der
    reise einen sinn geben, wo sind die erlebnisse, die dem leben einen sinn geben.......kein
    wunder, das sich der sponsor getrennt hat von 27 jahren bagpackertourismus.
    reisen bringt in der regel (bei mir) erlebnisse mit sich, die das ganze leben umkrempeln,
    die einen (mich) emotional verändern, davon ist in dem dreiseitigen artikel nicht einmal ein hauch
    zu spüren, die suche nach sinn die ins leere stößt, mit kindern hat man es wohl nicht probieren
    wollen, da kann man getrost auch 24 liter auf 100 km in co2 und abgase verwandeln,
    denn mit seinen 69/70 jahren werden die beiden die folgen nicht mehr mitbekommen.....
    .... man trifft solche touristen überall, die preise haarscharf im auge, um jede rupie/cent/bath
    verhandeln und kein trinkgeld, weil es die "eingeborenen" versaut, und keine sprende an den bettler,
    da ja betteln keine lösung ist ......dabei nagt man mit 2700 euro im monat in asien keinesfalls am
    hungertuch....also eigentlich ein trauriger artikel, dabei geht es auch anders, ökologischer
    und politisch korekt.....tomtomtofu – tomtomtravel
    ... that's my home.
    KANN man sagen. Wenn man keinen Wert auf Freunde, auf ein konstantes soziales Umfeld legt. Wenn es einem egal ist, wo die Eltern, Geschwister etc. leben bzw. begraben sind. Wenn man damit zufrieden ist, 27 Jahre (und vielleicht noch einige mehr) immer zu nehmen, zu konsumieren.
    Und vielleicht MÜSSEN es die Schmieds auch sagen, weil sie Angst vor Rückkehr, vor dem Nicht-mehr-zurecht-finden in der Schweiz, vor dem Sesshaften haben.

    Ja, Ihr Beitrag spricht mir sehr aus dem Herzen.

    Und nein, aus meinen Zeilen spricht kein Neid. Ich bin nach dem Studium für ein Jahr mit Bus & Bahn über Land nach und durch Asien gereist. Mit 6000 DM inkl. Rückflug. Ohne 24 Liter auf 100 km. Die Reise liegt schon etliche Jahre zurück und die Prioritäten haben sich inzwischen verschoben; hin zu Job, Haus, Kindern. Also voll spießig. Oder doch nicht? Denn auch wenn ich gelegentlich voll vom Fernweh-Fieber heimgesucht werde und es derzeit finanziell nur zu kleineren Reisen reicht - zufrieden kann ich mich dennoch nennen. Und zehre noch immer von diesen tollen & aufregenden, erschreckenden & tw. grenzwertigen Erlebnissen, die mich menschlich enorm weiterentwickelt haben. Wovon wiederum meine Kinder zehren...

    Btw: Mal ganz ehrlich, Frau Schmied: So ganz furchtbar wäre ein Leben mit Kindern auch nicht gewesen, oder?

    ABER (und das meine ich ganz ehrlich): Jeder ist seines Glückes Schmied, liebe Familie Schmied, und ich wünsche Ihnen weiterhin ein stabiles Auto, gute Gesundheit und ab und zu Gelegenheit, die unzähligen Eindrücke nicht nur statistisch zu erfassen, sondern auch innerlich zu verarbeiten.
  5. #34

    Wie kommen Sie darauf?

    [QUOTE=markh;9556196]dass Jemand, der 27 Jahre auf Weltreise ist - also niemals auch nur eine Stunde in der Schweiz gearbeitet hat, so viel Rente außerhalb der Schweiz bekommt ?[/QUOT
    Ich nehme Abstand von der hier üblichen Gehässigkeit und bitte Sie höflich um Aufschluss, wie Sie darauf kommen, dass die beiden Rentner, 70 und 69 Jahre alt, "niemals auch nur eine Stunde in der Schweiz gearbeitet haben".

    Die beiden haben bis 1984 in der Schweiz gearbeitet, wie der Text sagt, und ihre Rente lässt sich auf den Rappen genau berechen.
    Manchmal macht der Neid blind, nicht wahr?
  6. #35

    Haupt- oder Bundesstadt

    Zitat von volatus123 Beitrag anzeigen
    Die Hauptstadt der Schweiz ist Bern und nicht Zürich..
    Und ums ganz genau zu nehmen: Die Schweiz hat keine Hauptstadt, sondern eine Bundesstadt.








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