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25 Jahre "Graceland" von Paul Simon: "Ich habe in einer Seifenblase gelebt"

DPASie küssten und schlugen ihn - und machten ihn reich: Mit "Graceland" legte Paul Simon eines der erfolgreichsten Pop-Alben hin - und entfachte eine Kontroverse über den Umgang mit der Apartheid in Südafrika. Im Interview spricht der Musiker über Fehler, Anfeindungen und Bombendrohungen.

http://www.spiegel.de/kultur/musik/0...834898,00.html
  1. #1

    Einer der Allergrößten !

    Mehr gibt's zu Paul Simon nicht zu sagen ... einer der Allergrößten !
  2. #2

    Graceland ...

    ... kürzlich nach ewigen Zeiten wieder mal gehört.
    Erstaunlich gut gealtert. Doch, das bleibt im Archiv :)
  3. #3

    Graceland ist ein tolles Album, welches die Aufmerksamkeit bekommt, die es verdient. Man sollte, wenn man über Graceland spricht, aber auch Somewhere In Africa von Manfred Mann's Earth Band im Hinterkopf haben, welches sich schon drei Jahre vor Graceland mit der Situation in Südafrika auseinandergesetzt hat. Besonders interessanst ist dies, da Manfred Mann aus Südafrika stammt und erst mit ca. 20 Jahren nach England ging.
  4. #4

    Graceland ist eines der wenigen Alben, auf dem wirklich jedes Lied gelungen ist. Nach 25 Jahren immer noch genial.
  5. #5

    Mehr als

    Leider wird "das Besondere" am Werk Paul Simons hier in Deutschland viel zu wenig gesehen und beachtet. Er wird immer noch auf Simn & Garfunkel reduziert, obwohl alles, was danach kam, ganz ganz große Musik war und ist. Genau wie bei Graceland hatte Simon mit seinem hervorragenden Musical "The Capeman" gegen Political Correctness anzukämpfen. Eine Story über einen jugendlichen Mörder, der im Gefängnis zum beachteten Schriftsteller wurde - das war das letzte, was man am Broadway hören wollte. Leider. Paul Simon ist nicht "Feuerzeuge im Central Park", sondern ganz große Musik.
  6. #6

    Verbiegung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie küssten und schlugen ihn - und machten ihn reich: Mit "Graceland" legte Paul Simon eines der erfolgreichsten Pop-Alben hin - und entfachte eine Kontroverse über den Umgang mit der Apartheid in Südafrika. Im Interview spricht der Musiker über Fehler, Anfeindungen und Bombendrohungen.

    Interview mit Paul Simon über Protest gegen "Graceland"-Album - SPIEGEL ONLINE
    Paul Simon ist immer gut.

    Was ich damals nicht verstanden habe ist das man schwarze Musiker beukotieren sollte. Ich kann mich noch erinnern, dass in mehren Musikzeitschriften stand das Paul Simon eine Platte in Süd Africa aufnimmt(als Randnotiz). Die Schwarzen Musiker haben wohl das doppelte von dem was in New York üblich war bekommen.

    Ich habe keinen Grund gesehen die Platte nicht zu kaufen. Der Beukott hat sich für mich immer gegen das weise Süd Afrika gerichtet nicht gegen das Schwarze. Ich habe die Debatten die hier speziell in der Linken geführt worden nie verstand. Da war man wohl päpstlicher als der Papst. Wenn aber schwarze Süd-Africanische Musiker außerhalb von Süd-Afrika aufnahmen dann waren es "gute" Musiker. Ganz wichtig war es dann meist wenn sie noch einen Verfolgungshintergrund hatten. Ich bereuhe diesen politisch unkorekten Kauf keinen Tag. Die Platte bleibt im Arichiv.
    Das Lustige war dann das "Ladysmith" auch noch eine ordentliche Karriere gemacht haben und zwar mit Hilfe von Paul Simon das war dann wieder richtig.
  7. #7

    Immer noch...

    Habe gerade mal wieder "Graceland" aufgelegt und durchgehört - für mich ist es immer noch eines der besten Alben der Popgeschichte. Einfach geniale Musik!
  8. #8

    Nutzen?

    Ich denke, Paul Simon hat mit seinem Album "Graceland" - bewusst oder unbewusst - der Anti-Apartheidsbewegung einen unschätzbaren Dienst getan.
  9. #9

    Gimme Hope Jo'anna...

    Man sollte, wenn man über Graceland spricht, aber auch Somewhere In Africa von Manfred Mann's Earth Band im Hinterkopf haben, welches sich schon drei Jahre vor Graceland mit der Situation in Südafrika auseinandergesetzt hat.
    Oder an Eddie Grant mit "Gimme Hope Jo'anna". Kam AFAIR nach "Graceland" auf den Markt, war gemessen am Thema für meinen Geschmack zu "fröhlich" aufgebaut, aber auch ein wichtiger musikalischer Beitrag zu diesem Thema.


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