24-Stunden-Rennen: Hightech-Racer erobern Le Mans

NissanLe Mans ist das härteste Langstreckenrennen der Welt - und das perfekte Schaufenster für Hersteller, um neue Technologien zu zeigen. Dieses Jahr treiben sie es besonders bunt und fahren mit Hybrid-Racern und einem Gefährt, das den Rennsport umkrempeln könnte. SPIEGEL ONLINE ist vor Ort.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...838715,00.html
  1. #20

    0,5 Megajoule?

    Wenn ich mich nicht verrechnet habe, entsprechen diese 0,5 MJ etwa einer siebtel Kilowattstunde elektrischer Energie...Bei 200 PS entsprechend 147 kW Leistungsgabe dauert es 3,5 Sekunden bis der Speicher leer ist, wenn man Verluste nicht berücksichtigt. Ob dies bei einem Langstreckenrennen gegenüber der Dauerleistung eines Dieselmotors rennentscheidend sein wird? Immerhin wird beim Bremsen jedesmal rund ein Schnapsglas Diesel eingesammelt, entsprechend dem Energiegehalt von Diesel, etwa 35 MJ pro Liter.
    Mal sehen ob das für nachhaltigen Rennsport reicht! Auf den gesamten Energieumsatz erscheint mir dieser Energiespeicher eine Spielerei, mehr nicht.
  2. #21

    Zitat von n01 Beitrag anzeigen
    Bei dem Deltawing von Nissan könnte man ja einfach anstatt 2 schmalen Reifen vorne 1 etwas breiteres Rad nehmen. Dann wäre es wirklich ein Dreirad. Aber womöglich gibt es dann etwas Probleme mit der Kurvenlage?
    Oder Probleme mit dem Reglement? Ist LeMans etwa doch ein Automobil-Rennen und kein Weltmeisterschaftslauf der Motorräder mit Seitenwagen?


    Zitat von n01 Beitrag anzeigen
    So ein Dreirad hatten wir doch schon mal in den 1950igern Jahren? Messerschmitt Kabinenroller. Aber der hatte vorne den größeren Radstand. Und war doch ein bißchen langsamer.

    n01
    Ja meine Großeltern hatten auch mal so Tiere wie die Elefanten in Afrika! Aber die waren braun gescheckt und hatten Hörner und hiessen Kühe... *rolleyes*
  3. #22

    "Stromschlag"

    Beim Audi von einem "Stromschlag" zu sprechen, und ihn "etron" zu nennen, lenkt etwas von der Tatsache ab, dass hier gar kein Elektro-Antrieb im Spiel ist.

    Das Schwungrad ist eine nette Idee, die u.a. Porsche auch schon einmal auf der Nordschleife getestet hat - und immer dann Sinn macht, wenn häufig gebremst und wieder beschleunigt wird.
    Das gilt i.a. nur auf der Rennstrecke, damit ist diese Technik für Serien-PKW ohne Bedeutung.
    Eine interessante technische Bereicherung ist es, nur könnte man auf die Namens-Spielchen vielleicht einfach verzichten.