Erleichterung statt Freude: Mit Tränen in den Augen hat Audi-Schlussfahrer Benoit Treluyer den Triumph seines Teams beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans kommentiert. Zuvor hatten seine Kollegen Mike Rockenfeller und Allan McNish schwere Unfälle überlebt.
http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,768120,00.html
Da wollte ich gerade loslegen und mich über den Titel dieses Artikels beschweren - kann ich mir aber teilweise sparen, weil meine Vorredner das bereits erledigt haben.
Es ist nicht das Erste mal, dass Titel und Einleitungen auf SpiegelOnline einen Sachverhalt andeuten, der dann im Artikel (und der Realität) nicht wieder zu finden ist.
Etwas weniger Sensationalismus und mehr Sachlichtkeit würde den Redakteuren gut tun... wir sind hier nicht bei BILD.de, oder?!?!
Liebe SPON Zensoren,
wenn ihr schon die Reaktionen auf falsche Fakten in eurer Gechichte löscht,dann solltet ihr wenigsten endlich einmal auch den Grund dieser Reaktionen richtigstellen.
Der Schlußfahrer heißt LOTTER!
So viel Ehre sollte schon sein!
Also es ist nicht richtig, dass in Le Mans nicht gefreiert wurde. Wer die Übertragung auf Eurosport gesehen hat konnte dies sehen. Weiter ist dies auch von der Sicherheit für Audi ein großer Triumph. Ich verstehe nicht warum man das bei SPON nicht wahr nimmt. Audi hat mit 13 Sekunden Vorsprung gewonnen. Das Rennen war packend. Ein Formel 1 Rennen ist dagegen nichts. Würde es bei dem Rennen keine Unfälle geben würde überhaupt nicht berichtet. Ich finde das schade.
Ich würde mich meinen Vorrednern anschließen. Eigentlich müsste es heißen: Erleichterung und Freude. Nachdem Sieg herrschte bei der AUDI-Truppe pure Freude über den Sieg und sicher auch Erleichterung, daß die Strategie aufging. Und ganz sicher herrschte auch Freude und Erleichterung, daß weder Allan McNish noch Mike Rockenfeller ernsthaft verletzt wurden. Neben der phantastischen Leistung der Fahrer, sollte man auch die grandiösen Entscheidungen von Dr. Woflgang Ullrich, Ralf Jüttner und die Renningenieure des Wagens (leider konnte ich ihren Name nicht herausfinden). Wer auch immer von diesen drein die Entscheidung traf zeitglich mit dem Bourdais-Peugeot zum letzten Stop reinzukommen und dann neue Reifen aufzuziehen, verdient ebenso ein großes Lob wie Fässler, Lotterer und Treluyer.
Annerkennung und Hochachtung auch an Peugeot, die Einsatzteams und die Fahrer. Das war ein packendes und spannendes Rennen bis zum Schluß und man zeigte Größe in der Niederlage. So sollte Sport sein.
Leider keine motorsportliche Kompetenz bei SPON. Stattdessen Effekthascherei. Unfälle, bei denen die Fahrer mehr oder weniger unverletzt aussteigen, sind natürlich "fürchterliche Unfälle" usw.
Von einem der wichtigsten Motorsportereignisse des Jahres weltweit, dass zudem in diesem Jahr aussergewöhnlich spannend war, hätte man ja wohl einen Liveticker erwartet.
Aber Hauptsache, die Dallas irgendwas mit Nowitzki haben irgendwas gewonnen. Das ist natürlich wichtiger.