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24-Stunden-Kita: Wenn Mama zur Nachtschicht muss

ddpEinen Kitaplatz zu finden, ist schwer. Doch richtig kompliziert wird es für Eltern, die im Schichtdienst arbeiten - und das werden immer mehr. Wohin mit den Kindern morgens um fünf oder abends um zehn? In die 24-Stunden-Kita. Die wenigen, die es gibt, können sich vor Anfragen kaum retten.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...837116,00.html
  1. #80

    Göttinnen in Weiss und die Nachtarbeit

    Zitat von boeseHelene Beitrag anzeigen
    schon mal daran gedacht, dass jemand der Kinder hat aber auch Ärztin ist gerne seinen Job macht dazu gehört nun mal eben auch der Schichtdienst. Jeder ist mal dran mit Nacht- oder Frühdienst auch die Ärztin mit mit Kindern dafür hat sie auch mal Mittags frei wenn andere Eltern arbeiten ;) Wenn nur die Kinderlosen Ärzte den Nachdienst machen müssten, dann wäre es tatsächlich eine Dreistigkeit und würde sehr schnell im Kollegen Kreis zum Streit kommen, da sich die Kinderlosen zu recht benachteiligt fühlen würden. Im übrigen wer sagt, dass es gegen ihren Willen statt findet wer Medizin studiert weiß, dass Nachdienst gerade als junger Arzt dazu gehört. Das selbe gilt auch für Krankenschwestern,Feuerwehrleute etc.
    Die berufene Göttin und der berufene Gott in Weiss in spe mag sich verständlicherweise nicht durch ein Kind die Karriere zerstören lassen.
    Natürlich wird Deutschland von alleinerziehenden Schichtarbeiterinnen dominiert. Jeder Partner hat natürlich das maximale Recht seine Karriere auszuleben und schiebt die Verantwortung für gemeinsame Kind(er) auf den jeweilig anderen. Mit dem Ergebnis dass dann der Staat Ressourcen beistellen muss.
    Am Ende kann sich jeder entscheiden wie er sein Leben gestalten möchte. Aber wenn ich den Beitrag richtig verstehe ist es besser sein Kind nachts ins "Kinderhotel" zu geben als dem kinderlosen Kollegen eine Nachtschicht zuzumuten oder sich mit dem Partner abzusprechen.
    (In dern Kliniken herrscht halt immer noch der Feudalismus.)
    Ich verstehe nicht, dass Eltern anstatt eine entsprechende Regelung und normale Arbeitszeiten, den Ausbau von Verwahranstalten fordern.
    KiTa (das Ta kommt von TAG) sind enorm wichtig für die Entwicklung , auch die sprachliche) von Kindern.
    Nachts jedoch gehören Kinder ins eigen Bett.
  2. #81

    Tja,

    Zitat von ambition Beitrag anzeigen
    Und es schadet den Kindern ganz gewiss, vielleicht nicht allen, aber den meisten. Ich kenne viele Kinder, die nicht den ganzen Tag im Hort sein wollen und darunter leiden. Die einfach mal zuhause im Zimmer, Garten, Balkon für sich sein möchten.
    wenn man sich obiges durchliest, plädieren Sie zusammengefaßt für Individualisierung statt Sozialisierung.
    Das kann ganz offensichtlich gar nicht richtig sein.
    Im Übrigen ist "mal zuhause....für sich" unweigerlich jedes Kind, daß sich nicht 24 Stunden im Hort aufhält.
  3. #82

    Zitat von Scheidungskind Beitrag anzeigen
    Da soll es Kinder geben, die nicht in die Krippe wollen!
    Dann haben Sie in einer toleranten Gesellschaft die Möglichkeit, diese zu Hause zu betreuen.
    Genauso, wie es Kinder gibt, die sehr gern in die KiTa gehen!
  4. #83

    Beide auf Nachtschicht?

    Was ich mich frage, ist, ob in der Regel beide Elternteile Nachtschicht machen oder ob es hauptsächlich um die Kinder von Alleinerziehenden (früher sagte man ledige Kinder) geht.
  5. #84

    Sprechen wir von demselben Land?

    Zitat von franko_potente Beitrag anzeigen
    Ich habe das nicht erfahren. Töchterchen geht wirklcih gern in den Kindergarten zu Ihren Freundinnen und zu Ihrer Erzieherin. Die hat Lust, ist kaum krank und ist eine echte Bezugsperson. Insbesondere weist sie und Eltern auf Defizite hin, auf Talente, auf Förder- und Fordermöglichkeiten und in der Kita wird en Kiddies soviel geboten.
    Circus, Reiten, Basteln, Wald, Park, Feuerwehr, Polizei usw usw

    Das könnten wir gar nciht
    Mein post bezog sich auf Finnland. Das ist das Stückchen Erde rechts oben auf der Landkarte , Richtung ehem. SU.
    KiTa sind enorm wichtig fürs Kind. Unbestritten. Wie gesagt, dass TA bezieht sich auf TAG und nicht auf die NACHT. Sonst würden ja KiTa (analog zu Herrn Erhard) KiNa heissen oder KiTaNa.;-)
  6. #85

    Zitat von hardliner1 Beitrag anzeigen
    Was ich mich frage, ist, ob in der Regel beide Elternteile Nachtschicht machen oder ob es hauptsächlich um die Kinder von Alleinerziehenden (früher sagte man ledige Kinder) geht.
    Ich vermute, diejenigen, die diesen Service in Anspruch nehmen sind in der Mehrzahl Ledige oder Geschiedene ohne Omas, auf die man zurückgreifen könnte.
  7. #86

    Zitat von Scheidungskind Beitrag anzeigen
    Es ist eine Zusammenfassung des derzeitigen Forschaungsstandes.
    Nein, dass ist es nicht. Herr Dr. Böhm fasst leider sehr einseitig und tendenziös zu einem Gesamtbild zusammen, welches bei objektiver Betrachtung nicht haltbar ist.
    Selbstverständlich sollte man gewisse Anzeichen für mögliche negative Auswirkungen in aktuellen Studien ernst nehmen und Schlüsse daraus ziehen was die Art und Qualität der Betreuung betrifft.
    Weder der Feldzug des Dr. Böhm, der bei Vertretern des erzkonservativen Familienbildes natürlich auf sehr fruchtbaren Boden fällt, noch der lapidare Spruch - hat uns auch nicht geschadet - sollte Leitbild für eine moderne Kindererbetreuung sein.
  8. #87

    ohne Titel

    Zitat von 247spyz Beitrag anzeigen
    Leute, die in der Nachtschicht oder zu anderen "ungünstigen" Zeiten arbeiten teilen sich in zwei Gruppen:
    die einen machen es aus Berufung, die anderen weil sie müssen! Viele hier schimpfen immer pauschal auf die Eltern, aber so einfach ist es nunmal in der Realität nicht. Schichtdienst ist ja nicht nur Polizei, Feuerwehr und der Gesundheitsbereich. Denken sie mal an Putzdienstleistungen, Gastronomie/Hotel, Einzelhandel und viele Branchen mehr. Sind das gut bezalhte Jobs? Wollen sie, dass dort keine Alleinerziehenden mehr arbeiten? Sehen sie sich mal den demografischen und sozialen Wandel an. Sollen künftig alle um 18.00 Uhr wieder dicht machen?
    Die vielzitierte Wahlfreiheit haben viele Eltern nicht. Oft reicht ja auch ein Gehalt gar nicht mehr aus, um den Lebensunterhalt für die Familie zu tragen. Und kommen ie mir nicht mit "das hätte man sich vorher überlegen sollen". Kriegt man keine Kinder, ist es auch falsch. dann ist man der Schmarotzer und Karrieregeile auf kosten der Gemeinschaft.
    Sie können meinetwegen alles machen, aber nicht die Frauen verspotten, die sagen, ich bleibe in den 1-3 Jahren bei meinem Kind.
    Ich benötige keinen 120 000€ Krippenplatz, nehme aber die 100-150€,
    damit ich mit gleichgesinnten Müttern und Vätern zusammen mit den Kindern etwas gemeinsam unternehmen kann.
  9. #88

    Werden Kinder dann an den Fernseher festgebunden?

    Zitat von Blaue Fee Beitrag anzeigen
    Ich vermute, diejenigen, die diesen Service in Anspruch nehmen sind in der Mehrzahl Ledige oder Geschiedene ohne Omas, auf die man zurückgreifen könnte.
    Antworte sie selbst. Diesem Personenkreis ist besser geholfen, wenn

    a)die Kinder Nachts in staatliche Obhut gegeben werden könnnen
    b)Der Staat(also wir) diesem Personenkreis das Privileg der Tagschicht und eines KiTA Platzes während der Erziehung zugesteht.

    Ich frage mich auch:. Wie schafft es eine junge alleinerziehende Krankenschwester ohne Anhang tagsüber das Kind zu betreuen, wenn das Kind ausgeschlafen ist und die Mutter gerade aus der Nachtschicht kommt? Wird dann das Kind an die Glotze gebunden? Das Kind macht die zweite Schicht im Hort, damit Mama schlafen kann?

    Antworten sie für sich selber...
  10. #89

    Zitat von ulysses380 Beitrag anzeigen
    Ach Friedi234, muss es dir gut gehen wenn du so reden kannst. Viele von uns Mamas haben keine Wahl ueber unserer Arbeitszeiten und verdienen muessen wir ja. Was meinst du mit 24 Stunden Schichten im Krankenhaus sind Irrsinn? Sollen alle um 16 Uhr Feierabend machen und die Kranken und Notfaelle bis morgen liegen lassen? Und wenn alle Krankenschwestern, Aerztinnen, Polizistinnen etc zu Hause bleiben sollten bis das Kind alt genug ist allein zuhaus zu bleiben (wie alt? 12?)
    Und würden Sie und andere tatsächlich zu Hause bleiben, würde diese Foristen sich im Notfall als erstes lauthals beklagen, warum keine Hilfe vor Ort war.


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