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24-Stunden-Kita: Wenn Mama zur Nachtschicht muss

ddpEinen Kitaplatz zu finden, ist schwer. Doch richtig kompliziert wird es für Eltern, die im Schichtdienst arbeiten - und das werden immer mehr. Wohin mit den Kindern morgens um fünf oder abends um zehn? In die 24-Stunden-Kita. Die wenigen, die es gibt, können sich vor Anfragen kaum retten.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...837116,00.html
  1. #70

    ...

    Zitat von franko_potente Beitrag anzeigen
    Zitat von Scheidungskind Beitrag anzeigen
    Es muss halt gehen, ohne dass die Kinder leiden - und das tun sie in der Krippe - mit Langzeitfolgen bei der Stressverarbeitung.

    FAZ: Eine Analyse der Risiken und Nebenwirkungen der deutschen Krippenoffensive aus kinderheilkundlicher Sicht
    Humbug, wir Ossis haben alle nicht gelitten und sind nun auch nicht Stresssensibler.
    1. erinnern Sie sich nicht an Ihre frühe Kindheit und etwaige Leiden
    2. sind die Anzeichen für Stress bei Kleinkindern sehr diskret
    3. sind Ostdeutsche durchaus von Westdeutschen verschieden. Nur wenn man mit den anderen redet, findet man heraus, warum das so sein mag.
    Zitat von franko_potente Beitrag anzeigen
    Das kenn ich aus anderen Teilen. Wer ewig bei Mutti am Rockzipfel, ist hochgradig egoistisch, egozentrisch und kann nicht mit Kritik umgehen.
    Reden Sie von jemandem bestimmten? Ich rede nicht von ewig, sondern von den ersten 36 Monaten.
    Zitat von franko_potente Beitrag anzeigen
    BTW: Es ist ein Essay...
    Es ist eine Zusammenfassung des derzeitigen Forschaungsstandes. Was haben Sie zu bieten ausser "uns hat es nicht geschadet". Den Spruch kenn ich übrigens von Narzissten - auf die Schläge Ihrer Väter angesprochen.

    Zitat von franko_potente Beitrag anzeigen
    Wie war das nur vorm Kriech, als man 8-9 Geschwister hatte? DAs ist exakt das Glecheh wie eine Kindekrippe, die Kleine waren damals schlechter betreut von deer eigenen Mutter, ( Hunger, Kalt, Krieg, Not) als heute in der KITA
    1. war früher nicht alles besser

    2. waren Kinder von der eigenen Mutter betreut

    3. gingen Bezugspersonen nicht so oft in den ersten 36 Monaten verloren

    4. befanden sich nie 7 oder 8 Kinder in der Affektbildung und überfluteten ihre Geschwister ständig mit unnachvollziehbaren Affektäußerungen (Weinen, Schreien).

    5. wurden Kinder unter 3 Jahren i. A. nicht so streng in Zeit- und Terminpläne gepresst.
  2. #71

    Mir streubt sich das Nackenfell ob der vielen Intolleranz in diesem Land!
  3. #72

    Positive Entwicklung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Einen Kitaplatz zu finden, ist schwer. Doch richtig kompliziert wird es für Eltern, die im Schichtdienst arbeiten - und das werden immer mehr. Wohin mit den Kindern morgens um fünf oder abends um zehn? In die 24-Stunden-Kita. Die wenigen, die es gibt, können sich vor Anfragen kaum retten.

    24-Stunden-Kita hilft Eltern mit Schichtdienst - SPIEGEL ONLINE
    Es ist schön zu beobachten, wie sich die Nachkommenschaft des Prekariats und Proletariats bereits im Kleinkindalter auf die späteren Lebensumstände als Schichtarbeiter vorbereiten kann.
    Auch ist eine zunehmende Flexibilisierung der Meinungsbildung zu beobachten. Was noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wäre, wird nun Alltag: Anstatt die eigenen Kinder nachts selbst zu betreuen oder sie notfalls Familienangehörigen anzuvertrauen, kann man sie bedenkenlos in irgendwelche Institutionen abgeben, um als Produktionsfaktor seinen Beitrag leisten zu können.
  4. #73

    Schuld sind immer die anderen...

    Zitat von KarlFaktor48 Beitrag anzeigen
    Vergessen Sie es, Sie brauchen hier nicht mit den NurichkannmeineKindererziehen-Glaubenskriegern diskutieren. Meine Frau stand auch früh 6 Uhr an der Kinderkrippe bzw. Kindergarten und ich habe die Kinder gegen 16.30 wieder abgeholt. Es ist völliger Blödsinn zu behaupten so etwas schadet den Kindern. Vielmehr wird mir bei dem Erziehungsstil der überalterten Mutterschiffe heutzutage schlecht. Aber viele Frauen brauchen eine Daseinsberechtigung und wenn es nur die ist ICHbinMutter.
    Wenn die Kinder dann mit 40 Burnout haben, ist natürlich der böse Arbeitgeber schuld gewesen. Das hat dann mit der Erziehung nichts zu tun - so wie in Frankreich, wo es schon seit 100 Jahren Krippen gibt.

    France, the worlds most depressed Nation
  5. #74

    ...

    Zitat von alexausroßlau Beitrag anzeigen
    Ich war in Krippe und Kindergarten, und das sogar in der DDR! Und es geht mir sehr gut, sowohl physisch als auch psychisch. Und ich kenne mehrere Leute, die Krippe und Kindergarten waren und denen es gut geht. Verträgt sich das mit Ihrer Anschauung?
    Sicher. Sie und Ihre Bekannten haben halt keinen stressigen Job, sind noch jung und/oder haben eine angeborene Resilenz. Davon kann man aber ex ante nicht ausgehen und es muss auch nicht immer so bleiben. Kleinstkinder einem erhöhten Risiko seelischer Schäden auszusetzen ist unethisch.

    Ich selber war erst ab 3 im Kindergarten und habe erst mit 28 einen ersten Menschen kennengelernt, der psychisch instabil war. Wann war das bei Ihnen?
  6. #75

    Nächtliche Betreuung von der Steuer absetzbar?

    Zitat von lpino Beitrag anzeigen
    Es ist schön zu beobachten, wie sich die Nachkommenschaft des Prekariats und Proletariats bereits im Kleinkindalter auf die späteren Lebensumstände als Schichtarbeiter vorbereiten kann.
    Auch ist eine zunehmende Flexibilisierung der Meinungsbildung zu beobachten. Was noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wäre, wird nun Alltag: Anstatt die eigenen Kinder nachts selbst zu betreuen oder sie notfalls Familienangehörigen anzuvertrauen, kann man sie bedenkenlos in irgendwelche Institutionen abgeben, um als Produktionsfaktor seinen Beitrag leisten zu können.
    Ich stimme zu und es stimmt mich traurig. Irgendwann hilft nur noch Zynismus: Kann man die nächtliche Betreuung -so wie Fahrten zum Arbeitsplatz- dann auch bald von der Steuer absetzen? Falls es doch zu psychischen Schäden durch die Fremdbetreuung gibt, wird dann auch eine Psychoversicherung eingeführt, ganz im Sinne der Pflegeversicherung, damit nicht die Krankenkassen extra belastet werden?
  7. #76

    Zitat von Scheidungskind Beitrag anzeigen
    Sicher. Sie und Ihre Bekannten haben halt keinen stressigen Job, sind noch jung und/oder haben eine angeborene Resilenz. Davon kann man aber ex ante nicht ausgehen und es muss auch nicht immer so bleiben. Kleinstkinder einem erhöhten Risiko seelischer Schäden auszusetzen ist unethisch.

    Ich selber war erst ab 3 im Kindergarten und habe erst mit 28 einen ersten Menschen kennengelernt, der psychisch instabil war. Wann war das bei Ihnen?
    Jetzt wollen Sie auch noch eine Korrelation zwischen Burnout und Kinderkrippen erstellen?

    BTW: Ich war erst mit 5 im Kindergarten und habe meinen ersten instabilen Menschen in der Grundschulzeit kennengelernt (der übrigens nicht in einer Krippe war und inzwischen leider verstorben ist - Genie und Wahnsinn scheint hingegen zu korrelieren).
  8. #77

    Überalterte Mutterschiffe?

    Zitat von KarlFaktor48 Beitrag anzeigen
    Vergessen Sie es, Sie brauchen hier nicht mit den NurichkannmeineKindererziehen-Glaubenskriegern diskutieren. Meine Frau stand auch früh 6 Uhr an der Kinderkrippe bzw. Kindergarten und ich habe die Kinder gegen 16.30 wieder abgeholt. Es ist völliger Blödsinn zu behaupten so etwas schadet den Kindern. Vielmehr wird mir bei dem Erziehungsstil der überalterten Mutterschiffe heutzutage schlecht. Aber viele Frauen brauchen eine Daseinsberechtigung und wenn es nur die ist ICHbinMutter.
    Wieso diffamieren sie Mütter? Eine gute Mutter zu sein ist bestimmt nicht einfach. Warum darf sich eine Frau nicht einzig als Mutter definieren? Ist Ärztin sein oder Industriekauffrau oder welcher-Beruf-auch-immer-sein eine bessere Daseinsberechtigung? Alles auf Kosten der Kinder.
    Und es schadet den Kindern ganz gewiss, vielleicht nicht allen, aber den meisten. Ich kenne viele Kinder, die nicht den ganzen Tag im Hort sein wollen und darunter leiden. Die einfach mal zuhause im Zimmer, Garten, Balkon für sich sein möchten.

    Und wie definieren sie "überalterte Mutterschiffe"?
  9. #78

    Der Titel dieses Postings unterliegt der Geheimhaltung

    Zitat von Eliptischer Anfall Beitrag anzeigen
    Krankenschwestern und -pfleger? Feuerwehrmänner? Ich denke die machen das in der Regel nicht freiwillig.
    Also wenn ein firefighter nicht mehr eine Familie ernähren kann (die Frau also zu Hause bleibt) dann liegt das Problem darin daß die Gehälter nicht stimmen...
  10. #79

    ...

    Zitat von tastenklimperer Beitrag anzeigen
    Mir streubt sich das Nackenfell ob der vielen Intolleranz in diesem Land!
    Da soll es Kinder geben, die nicht in die Krippe wollen!


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