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22 Ziffern: Superlange Kontonummern werden 2014 Pflicht

Die Monster-Kontonummern kommen: Bankkunden müssen sich ab 2014 eine 22-stellige Zahlenkolonne merken. Die EU erhofft sich davon geringere Kosten und weniger Gebühren.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...804966,00.html
  1. #110

    schon wieder was Neues

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Monster-Kontonummern kommen: Bankkunden müssen sich ab 2014 eine 22-stellige Zahlenkolonne merken. Die EU erhofft sich davon geringere Kosten und weniger Gebühren.

    22 Ziffern: Superlange Kontonummern werden 2014 Pflicht - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Den Eurokraten fällt doch immer wieder etwas Neues ein, wie sie die Bürger drangsalieren können. Ich kann nicht erkennen, wo für mich als kleiner Privatmann die große Ersparnis liegen soll.
    Aber diese Leute müssen ja ständig ihre Daseinsberechtigung durch kleinkarierte Regelungen beweisen. Beispiele dafür kann ich mir wohl ersparen.
    Die sollen sich lieber darum kümmern, dass Regierungen von Mitgliedstaaten die erlassenen Regeln bzw. Vorschriften beachten und Rechtsbrüche endlich durch Rausschmiß sanktioniert werden. Aber da kommen die Eurokraten nicht weiter.
    Ich denke nur an den aktuellen Schmarrn, Missbräuche in der Eurozone durch Geldstrafen sanktionnieren zu wollen - bei Staaten die fast Pleite sind. So ein Blödsinn!
    Bei mir hat dieser Verein inzwischen jeglichen Kredit verspielt.
  2. #111

    Stimme ausserhalb der EU... ;-)

    Zitat von Hidden-X Beitrag anzeigen
    Soviel ich drüber nachdenke, ich fällt an den neuen Kontonummern nichts ein, was ich kritisieren könnte.

    BLZ bzw. BIC fallen weg, dafür wird die Kontonummer länger.
    Sie besteht für die meisten Deutschen in Zukunft aus der alten Kontonummer + BLZ - somit ändert sich für die Meisten erstmal gar nichts. Ich kenne Kontonummer.....
    Ich stimme Ihnen voll zu, auch ich habe keine Probleme. Mein Finanzdienstleister ist ausserhalb der EU angesiedelt, nimmt aber am SEPA teil und ich brauche eine einzige IBAN-Nummer einzugeben. Bei uns ist diese IBAN-Geschichte bereits seit dem 1.1.2007 in Kraft und gilt nur den EURO. Da bei uns zwischen der (staatlichen) Postfinance und den (privaten oder kantonalen) Banken unterschiedliche Systeme (keine BLZ im Inland) bestehen, wird die IBAN seit geraumer Zeit auch auch im innerstaatlichen Verkehr bei der eigenen Währung eingesetzt. So will das Steueramt oder die Krankenkasse explizit nur die IBAN-Nummer. Der Zahlungsverkehr ist im Inland (wie in Deutschland) kostenlos und dies trifft auch im Ausland für die SEPA zu, wenn der Verkehr über Euro abgewickelt wird - sowohl bei eingehenden und ausgehenden Zahlungen. Die IBAN-Nr ist auch meine Kontonummer und auf meiner Kontokarte aufgedruckt: Länderkürzel+2Prüfziffern+17Ziffern(davon 12 Nullen).
    Die langen Ziffern sind bei uns seit 30 Jahren beim VESR-System bekannt, welches staatliche und gewerbliche Anbieter einsetzen: Mit einer Ziffernfolge + Prüfziffer kann nicht nur der Rechnungsempfänger, sondern die einzeln ausgestellte Rechnung zugeordnet werden, selbst wenn alle den gleichen Betrag haben. , d.h. meine Krankenkasse kann mir sagen, welche Monatsrechnung ich nicht bezahlt habe, auch wenn ich mehrere Teilrechnungen mit gleichem Betrag am gleichen Tag bezahlen würde... um es etwas krass auszudrücken.
    Kurz...man kann sich auch an lange Ziffernfolgen gewöhnen... und bei einer Onlineeingabe werden diese ja auch automatisch überprüft, die Prüfziffer meldet die Fehleingabe. Ausserdem sind - wenigstens bei uns - die Zahlscheine der Rechnungen ja gedruckt und die Überweisungen im Freundeskreis bewegen sich doch im Promillebereich.
  3. #112

    so sieht es aus.....

    Zitat von DonCarlos Beitrag anzeigen
    Es sind keine "22 Ziffern: Superlange Kontonummern", sondern 22 Ziffern inkl. Kontonummer, Bankleitzahl und Landeskennzeichen und Prüfziffern. Bisher mussten sich Bankkunden max. 18 Ziffern merken bzw. die stehen auf der Kundenkarte jeder Bank einfach drauf. Da aus den 18 Ziffern automatisch die 22 Ziffern erzeugt werden können, müsste sich ein Bankkunde gar nicht mehr Ziffern merken, wenn er online oder am Automaten überweist.
    ..Zustimmung !
  4. #113

    Zitat von DonCarlos Beitrag anzeigen
    Es sind keine "22 Ziffern: Superlange Kontonummern", sondern 22 Ziffern inkl. Kontonummer, Bankleitzahl und Landeskennzeichen und Prüfziffern. Bisher mussten sich Bankkunden max. 18 Ziffern merken bzw. die stehen auf der Kundenkarte jeder Bank einfach drauf. Da aus den 18 Ziffern automatisch die 22 Ziffern erzeugt werden können, müsste sich ein Bankkunde gar nicht mehr Ziffern merken, wenn er online oder am Automaten überweist.
    Völlig richtig. Bei meiner Bankverbindung bedeutet das, dass ich mir eine (!) zusätzliche Ziffer merken muss.

    Aber es kommt ja von der EU, also MUSS es einfach schlecht sein. Man schreibt also lieber ellenlange Beiträge, in denen man sich über die ach so unnütze EU aufregt, statt sich 10 Sekunden lang die neue zusätzliche Ziffer einzuprägen.
  5. #114

    Es sind nur vier Zeichen mehr, die man sich zusätzlich merken muss, da eine deutsche IBAN aus DE, zwei Prüfziffern, der nationalen BLZ und der nationalen Kontonummer besteht.

    Die achtstellige Bankleitzahl könnte man (da nur rund 20.000 gebraucht werden) auf drei Alphanummerische Zeichen verkürzen,
    die zehnstellige Kontonummer könnte man auf sieben alphanummerische Zeichen verkürzen,
    einschließlich zwei Prüfzeichen und zweistelliger Länderkennung käme man dann auf 14 Zeichen, was noch immer bis zu vier Zeichen weniger sind, als heute üblich.
    Das Problem ist, dass es 14 neue Zeichen statt nur vier zusätzlichen Zeichen sind. Würde man dies durchsetzen würde es wieder Protest hageln, da Kunden mit den neuen Kontonummern noch überforderter als bisher wären.

    Wie man es macht, es ist verkehrt.








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