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200.000 Kilometer im Tesla Roadster: Champion der Stromer

Tom GrünwegFür die meisten Kunden ist der Tesla Roadster ein nettes Gimmick, mit dem man Eindruck schinden kann. Für Hansjörg von Gemmingen ist der Elektro-Sportwagen ein vollwertiges Auto. Er fuhr damit mehr als 200.000 Kilometer in vier Jahren - weltrekordverdächtig.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...831761,00.html
  1. #1

    den

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für die meisten Kunden ist der Tesla Roadster ein nettes Gimmick, mit dem man Eindruck schinden kann. Für Hansjörg von Gemmingen ist der Elektro-Sportwagen ein vollwertiges Auto. Er fuhr damit mehr als 200.000 Kilometer in vier Jahren - weltrekordverdächtig.

    200.000 Kilometer mit dem Elektroauto Tesla Roadster - SPIEGEL ONLINE
    durfte ich auch mal fahren.
    Durch Wöllstadt durch, auf die Autobahn nach 30 km wenden und auf der anderen Autobahn zum Ausgangspunkt zurück. Immer maximal.
    Nach gut 60 km leuchtete die Batteriekontrolle......

    + für mich der geilste Sportwagen überhaupt. Zieht ab dem Start an.
    keine Gänge, irres Fahrgefühl.
    - keine 360 km Reichweite, es sei denn, man fährt wie ein Gogo.

    Aufladezeit mindestens 40 Min, dann aber nur noch 50 km weit.
    Wenn dann mal die Batterien getauscht werden müssen, dann kostets
    (konnte keine so genau sagen) so um die 30 000. Dafür kann man viel tanken.
  2. #2

    Das ist jetzt nicht gerade ein schmeichelnder Artikel für Stromautos.
  3. #3

    Also...

    ... wenn man bereit ist etwa 100 000€ für ein Auto auszugeben, ist der Tesla schon ein schickes Teil. Vor allem, weil man damit bestimmt sämtliche anderen Sportwagen an der Ampel mühelos abzieht. Leider hält der auswechselbare Akku (laut verschiedenen Internetforen) etwa 10000 bis 15000 km und dann muss er für den Preis eines Kleinwagens ausgetauscht werden. Ich bin dasd Auto nie gefahren, aber wenn man genug Kohle hat, macht es bestimmt Spaß!
  4. #4

    Was ein Champion

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für die meisten Kunden ist der Tesla Roadster ein nettes Gimmick, mit dem man Eindruck schinden kann. Für Hansjörg von Gemmingen ist der Elektro-Sportwagen ein vollwertiges Auto. Er fuhr damit mehr als 200.000 Kilometer in vier Jahren - weltrekordverdächtig.

    200.000 Kilometer mit dem Elektroauto Tesla Roadster - SPIEGEL ONLINE
    Also 1. Nur weil angeblich Ahnung von "Leitungsdurchmesser, Stromstärken, Durchflussmengen oder Widerstände" hat, hat definitiv nicht mehr Ahnung als ein Elektrikermeister. Um Elektrikermeister zu werden braucht man schon ein wenig mehr Wissen.
    2. Möchte ich doch mal die Ökobilanz seiner Reisen sehen, die dürfte doch so ungefähr bei einen Panzer liegen. Wenn er soviel Zeit soll er doch Bahn fahren, laufen, also in drei Tagen schafft man es mit dem Fahrrad von Karlsruhe nach Berlin.
  5. #5

    Alternative

    Um Anschluß zu finden, kann man sich auch einen Hund kaufen und mit ihm Gassi gehen :-)
    Ist billiger und auch gesunder als in soner stummen Lotus- Elise in Etappen durch die Gegend zu schleichen.
  6. #6

    Zitat von n+1 Beitrag anzeigen
    durfte ich auch mal fahren.
    Durch Wöllstadt durch, auf die Autobahn nach 30 km wenden und auf der anderen Autobahn zum Ausgangspunkt zurück. Immer maximal.
    Nach gut 60 km leuchtete die Batteriekontrolle......

    + für mich der geilste Sportwagen überhaupt. Zieht ab dem Start an.
    keine Gänge, irres Fahrgefühl.
    - keine 360 km Reichweite, es sei denn, man fährt wie ein Gogo.

    Aufladezeit mindestens 40 Min, dann aber nur noch 50 km weit.
    Wenn dann mal die Batterien getauscht werden müssen, dann kostets
    (konnte keine so genau sagen) so um die 30 000. Dafür kann man viel tanken.
    Also beim im Artikel beschriebenen Rekordfahrer hat der Akku nach 200.000 km gerade mal 30% Kapazität verloren. Das ist schon nicht schlecht. Ich glaube, die allermeisten Autos kommen heutzutage im Durchschnitt noch nicht mal auf 200.000km, sondern werden schon wesentlich früher (so um die 150.000) verschrottet. Dennoch sind die Akkus noch zu teuer und das Laden dauert zu lange. Das Zeitproblem beim Laden könnte aber prinzipiell durch Wechsel-"Tankstellen", wo der leere Akku gegen einen vollen getauscht wird, gelöst werden, wenn denn irgendwann mal genug Elektroautos da sind, damit sich der Aufbau eines solchen Netzes lohnt. Das Kostenproblem bei den Akkus ist wahrscheinlich nicht ganz so schnell lösbar.
    Ich persönlich glaube aber, dass Wasserstoff- oder Gas-betriebene Autos langfristig die Nase vorn haben werden, weil dafür die Infrastruktur schon da ist, die Motoren schon da sind, das Verteilnetz schon da ist und man auch kein Recihweitenproblem hat. Den Wasserstoff bzw. daraus das Gas (Methan zum Beispiel) kann man prinzipiell aus erneuerbaren Strom klimaneutral herstellen, aber auch dafür sind noch enorme Schritte bei der erneuerbaren Stromproduktion notwendig.
  7. #7

    Starke Zweifel

    Zitat von Rodelkönig Beitrag anzeigen
    Also beim im Artikel beschriebenen Rekordfahrer hat der Akku nach 200.000 km gerade mal 30% Kapazität verloren. Das ist schon nicht schlecht.
    Das der erste Akku da noch verbaut ist Zweifel ich aber stark an. Kann sein aber eher unwahrscheinlich. Da im Tesla ja Notebookakkus verbaut sind. Tesla sagt sagt das die ca. 30000 Km halten. Wir ja doch auch mal ne Winter haben, was für Akkus die Hölle ist, ja der Tesla hat ne extra Heizung und Kühlung geht aber alles auf den Akku. Und nach so ca. 1000 Ladezyklen die der hinter sich haben dürfte, sollte der eigentlich platt. Wäre mal interessant ob der Akku nun wirklich der erste ist und wie oft der Tesla in der Werkstatt war.
  8. #8

    Das geilste ist..

    ....wenn der Tesla-Akku mal tief-endladen ist (z.B. weil das Auto wegen Urlaub oder Abwesenheit etwas länger in der Garage steht).
    Dann muss ein Tieflader kommen und das Auto zum Hersteller zurücktransportieren. Suche im Internet nach "tesla" und "brick".
    Wobei ich mir habe sagen lassen, dass es bei bestimmten Porsche Modellen ähnlich ist (aber nicht so schlimm, man kann sie selber wieder aufladen).
    Das Ding ist genauso praxistauglich wie ein fliegender Teppich.
  9. #9

    dreitagereise für 750 km - entschleunigter wahrer luxus

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für die meisten Kunden ist der Tesla Roadster ein nettes Gimmick, mit dem man Eindruck schinden kann. Für Hansjörg von Gemmingen ist der Elektro-Sportwagen ein vollwertiges Auto. Er fuhr damit mehr als 200.000 Kilometer in vier Jahren - weltrekordverdächtig.

    200.000 Kilometer mit dem Elektroauto Tesla Roadster - SPIEGEL ONLINE
    wer möchte da nicht auch ein junger privatier sein und durch gelegentliche devisengeschäfte die paar mark fuffzig für den strom und die hundert tausende für den schnittigen elektrosportflitzer finanzieren.
    ansonsten termine, chefs, kunden warten, und sogar den lieben gott einen netten mann sein lassen.

    das schönste ist, sich trotzdem ohne schlechtes gewissen von der masse der schnöden benzin- und dieselverbrenner abzuheben - die herrliche leichtigkeit des seins genießen; noblesse oblige.


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