200.000 Kilometer im Tesla Roadster: Champion der Stromer

Tom GrünwegFür die meisten Kunden ist der Tesla Roadster ein nettes Gimmick, mit dem man Eindruck schinden kann. Für Hansjörg von Gemmingen ist der Elektro-Sportwagen ein vollwertiges Auto. Er fuhr damit mehr als 200.000 Kilometer in vier Jahren - weltrekordverdächtig.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...831761,00.html
  1. #220

    Zitat von Skarrin Beitrag anzeigen
    Es ist gut möglich und völlig ok, dass für Sie persönlich ein E-Auto ungeeignet ist.
    Aber was hat das mit der Alltagstauglichkeit für den Rest der Welt zu tun?
    Was hat es mit der Alltagstauglichkeit für den Rest der Welt zu bedeuten, wenn Sie ein E-Auto fahren und von Gemmingen offenbar seine komplette Zeit um das Auto herumorganisiert?

    Der Artikel über den Rekord-Tesla zeigt doch eins: Die Karre ist nicht "Alltagstauglich". Jedenfalls nicht, wenn man seinen Alltag im wesentlichen so beibehalten möchte, wie man ihn vorher gelebt hat.
  2. #221

    Lesen durch die Auspuffbrille

    Zitat von radler2 Beitrag anzeigen
    Was hat es mit der Alltagstauglichkeit für den Rest der Welt zu bedeuten, wenn Sie ein E-Auto fahren
    Dass ich meinen Alltag nicht für so einzigartig halte, dass es nicht noch ein paar Dutzend, oder hundert, oder hunderttausend Menschen geben könnte die ein Auto ungefähr so nutzen wie ich.

    Zitat von radler2 Beitrag anzeigen
    und von Gemmingen offenbar seine komplette Zeit um das Auto herumorganisiert?
    Ihre Offenbarung ist aus dem Artikel jedenfalls nicht nachvollziehbar.

    "Denn seit er einen Tesla Roadster fährt, muss der Freiherr aus Karlsruhe Autoreisen ein bisschen gründlicher planen."
    Recherchieren Sie doch mal im Duden, wieviel "ein bißchen" so ungefähr ist.

    Zitat von radler2 Beitrag anzeigen
    Der Artikel über den Rekord-Tesla zeigt doch eins: Die Karre ist nicht "Alltagstauglich".
    Tatsächlich zeigt er genau das Gegenteil: nämlich das ein E-Auto sogar für jemanden tauglich sein kann, der 50tkm im Jahr fährt.
    Eine solche Fahrleitung hat aber sowieso nur eine Minderheit von Berufskraftfahrern und Vertretern.

    Für jemanden, der die Hälfte oder weniger fährt, kann ein E-Auto also erst recht alltagstauglich sein.
    Auch wenn es kein Tesla Roadster ist, sondern "nur" ein i-MiEV, Leaf, Tazzari Zero u.ä.
  3. #222

    Sie legen es wohl auf eine argumentative Endlosschleife an, oder?

    Zitat von Skarrin Beitrag anzeigen
    Dass ich meinen Alltag nicht für so einzigartig halte, dass es nicht noch ein paar Dutzend, oder hundert, oder hunderttausend Menschen geben könnte die ein Auto ungefähr so nutzen wie ich.
    Sie wollen mir also sagen, weil das E-Auto zu Ihrem Alltagsbedarf passt, muss es also 100.000de geben, für die dasselbe zutrifft. Das kann schon sein.

    Wenn allerdings ein anderer Forist schreibt, das es für seinen Alltag nicht passt, und er das auch begründet (Reichweite und Lademöglichkeit als Laternenparker), dann kann man nicht annehmen, dass das vielleicht auch für den ein oder anderen Autofahrer ebenfalls zutrifft? Vielleicht sogar nicht nur für 100.000de, sondern für Millionen? Und das ist dann völlig unverständlich, überhaupt nicht nachvollziehbar und natürlich vollkommener Schwachsinn zu behaupten, dass E-Autos in sehr vielen Fällen NICHT praktikabel einsetzbar sind?

    Zitat von Skarrin Beitrag anzeigen
    Zitat von radler2
    und von Gemmingen offenbar seine komplette Zeit um das Auto herumorganisiert?
    Ihre Offenbarung ist aus dem Artikel jedenfalls nicht nachvollziehbar.
    Soso. Von Gemmingen braucht jetzt 3 Tage von Karlsruhe nach Berlin und verbringt die Nächte entsprechend im Hotel. Der Kofferraum ist gefüllt mit Ladeadaptern, das Gepäck wird mit der Post ans Ziel geschickt. Bei seiner Mutter wurde extra eine Ladestation installiert, damit der Sohn öfter zu Besuch kommen kann. Auf der AB wird mit dem Sportwagen im Windschatten von LKW gefahren. Dann trägt von Memmingen einen riesigen Schlüsselbund mit sich herum, damit er unterwegs in fremden Garagen Strom tanken kann. Im Gegenzug hat er regelmäßig Besuch von anderen E-Auto-Fahrern.

    Kann man alles so machen, wenn man die Zeit dazu hat und das ganze als Hobby erklärt, aber das da Jemand sein Leben um sein Auto herum organisiert hat ist ja wohl offensichtlich.

    Zitat von Skarrin Beitrag anzeigen
    Für jemanden, der die Hälfte oder weniger fährt, kann ein E-Auto also erst recht alltagstauglich sein.
    Ich glaube der Begriff "alltagstauglich" ist nicht passend. Ich glaub Ihnen nämlich gerne, dass Ihr E-Auto alltagstauglich ist in dem Sinne, daß Sie es problemlos jeden Tag nutzen können, um Ihre persönlichen Mobilitätsbedürfnisse zu befriedigen. Was dann halt zwangsläufig daran liegt, dass Sie wohl eine eigene Garage haben UND immer nur kurze Strecken fahren.

    "Nicht praktikabel" wäre vielleicht besser als "nicht alltagstauglich".

    Denke, Sie sollten Ihren Mitmenschen durchaus zutrauen, dass die ihre eigene Mobilität beurteilen können und das es wohl berechtigt ist, wenn Ihnen dann Jemand sagt, dass ihm die Reichweite von der E-Karre nicht reicht.

    Und von Gemmingen reicht sie auch nicht.

    Genauso könnte der Mann beweisen, dass man bei entsprechendem Willen auch alle Strecken mit dem Pferd, dem Fahrrad, zu Fuß oder mit einem Leopard 2 zurücklegen kann.

    Zitat von Skarrin Beitrag anzeigen
    "Denn seit er einen Tesla Roadster fährt, muss der Freiherr aus Karlsruhe Autoreisen ein bisschen gründlicher planen."
    Recherchieren Sie doch mal im Duden, wieviel "ein bißchen" so ungefähr ist.
    Was soll ich im Duden nach "ein bißchen" schauen? Da steht wohl kaum drin, ob das ironisch gemeint war oder ob von Memmingen einfach ein aussergewöhnliches Verständnis von "ein bißchen" im Zusammenhang mit seinem Tesla hat.
  4. #223

    immer noch die alte Engstirnigkeit ?!?

    Wie oft wollen Sie denn noch erklären, dass etwas nicht geht, obwohl es die Praxis Tag für Tag widerlegt? Nein, das E-Auto ist tatsächlich nicht für jedermann, sondern nur für etwa 90% aller Nutzer geeignet. Ich habe Ihnen das schon oft erklärt und Andere auch: Sie gehören halt zu den etwa 10 Prozent. Natürlich sind das Millionen! Aber eben auch Millionen, für die es bei >1,70Euro/Liter Super immer interessanter wird, dass man mit dem E-Auto für 3-5Euro 100 Kilometer weit fährt.

    Dass ich mich mit meinem Hotzenblitz dabei am unteren Ende bewege, hatten wir geklärt. Eigentlich auch, dass zwar bei 130km/h etwa 20kW benötigt werden, diese aber kaum dauerhaft gefahren werden können /müssen (im Hotzenblitz selten mehr als 100km/h) und beim Verbrauch ab Steckdose dieser Ansatz eh falsch ist - da das E-Auto bei vorausschauender Fahrweise rekuperiert. Wieso Sie 20% Aufschlag zwischen Verbrauch und Ladung ab Steckdose rechnen, bleibt ebenso Ihr Geheimnis: Ladegeräte haben einen Wirkungsgrad um 95%, Lithiumakkus deutlich über 90% (sonst wüssten Sie beim Tesla-Laden kaum, wo Sie bei 50kWh die 5kWh Verluste unterbringen, so als Verlustwärme ...

    Ansonsten ist es immer wieder lustig, hier ab und zu zu lesen. Da werden die Laufleistung angezweifelt und dass es noch der erste Traktionsakku ist - lächerlich!

    Vor Kurzem ging es noch darum, ob man wohl 3Jahre oder 100.000km schafft ...

    Natürlich ist der Mann eine Ausnahme - schon mit diesem Auto. Aber es werden immer mehr "Ausnahmen", die ihre ganz alltäglichen 30-100 Fahrkilometer pro Tag eben nicht mehr mit Sprit bestreiten (wollen) - ganz alltäglich und ganz praktisch! Morgens wird einfach losgefahren und nachmittags /abends angestöpselt. Die Tankstelle besucht man wegen Reifendruck oder Wasser für die Waschanlage ... Und ich kenne etliche Elektrofahrer, die haben mehr als 200.000km elektrisch auf dem Buckel - siehe ElWeb - nur eben meist nicht mit einem Fahrzeug und in so kurzer Zeit - das ist halt die Ausnahme.
  5. #224

    Zitat von joe-joe Beitrag anzeigen
    Wie oft wollen Sie denn noch erklären, dass etwas nicht geht, obwohl es die Praxis Tag für Tag widerlegt?
    Ich vermute mal, eine Antwort an mich? Naja, lieber engstirnig als religiös verblödet.

    Zitat von joe-joe Beitrag anzeigen
    Nein, das E-Auto ist tatsächlich nicht für jedermann, sondern nur für etwa 90% aller Nutzer geeignet.
    Soso, wo kommen denn die 90% her? Sie haben selber gesagt, E-Autos taugen heute als Ersatz für Zweitwagen, mehr als einmal. Und das hatten wir auch schon, 1/4 aller Fahrzeuge in D sind Zweitwagen. 1/4 sind 25%, nicht 90.

    Sie haben selber 50% E-Autos im Haushalt, also wo kommen bitte 90% her?

    Zitat von joe-joe Beitrag anzeigen
    Ich habe Ihnen das schon oft erklärt und Andere auch: Sie gehören halt zu den etwa 10 Prozent.
    Das sind nicht 10, sondern 75%, die nur ein Fahrzeug haben.

    Zitat von joe-joe Beitrag anzeigen
    Wieso Sie 20% Aufschlag zwischen Verbrauch und Ladung ab Steckdose rechnen, bleibt ebenso Ihr Geheimnis: Ladegeräte haben einen Wirkungsgrad um 95%, Lithiumakkus deutlich über 90%
    Die alte Rechenschwäche. Sie kapieren es einfach nicht. Der Tesla-Motor hat einen Wirkungsgrad von 80-92%, je nach Belastung.
    Dann kommen wir auf 0,95*0,90*0,92=0,79.

    Bei Tempo 130 braucht der Tesla 30kw am Rad, macht 23kw. Bedeutet ab Steckdose 23/0,79=29,3, also knapp 30kWh/100km.
    Brauchen Sie noch einen Link auf ein Mathebuch, dass Sie die Rechnung nachvollziehen können?


    Zitat von joe-joe Beitrag anzeigen
    (sonst wüssten Sie beim Tesla-Laden kaum, wo Sie bei 50kWh die 5kWh Verluste unterbringen, so als Verlustwärme ...
    Was soll der Quark? Eine Verlustenegie ohne Angabe der Zeit, in der diese anfällt, macht keinen Sinn.
    Den Tesla laden Sie über 8 Stunden, macht also 625 Watt Heizleistung. Ihr Heizöfchen für den Winter hat 2000 Watt, da verbrennen Sie sich nicht die Finger dran.

    Zitat von joe-joe Beitrag anzeigen
    Da werden die Laufleistung angezweifelt und dass es noch der erste Traktionsakku ist - lächerlich!
    Lächerlich ist es, sich so ein Spielzeug zu kaufen und NICHT drüber nachzudenken, wie lange der Akku denn hält. Die Angabe vom Hersteller sind: "7 years / 100.000 miles / watever comes first" (und das ist keine Garentie!!! sondern ein Prognose). Ist dann schon interessant, ob es noch der erste Akku ist, oder? Und wenn nicht, dann hätte mich schon mal der Ersatzpreis interessiert.

    Zitat von joe-joe Beitrag anzeigen
    Vor Kurzem ging es noch darum, ob man wohl 3Jahre oder 100.000km schafft ...
    Nie meine Aussage. Ich habe mich IMMER auf die Angabe von Tesla bezogen (und nicht auf die deutsche Wikipedia-Seite, die fälschlicherweise von 7 Jahren GARANTIE schreibt / geschrieben hat)

    Zitat von joe-joe Beitrag anzeigen
    ... Und ich kenne etliche Elektrofahrer, die haben mehr als 200.000km elektrisch auf dem Buckel - siehe ElWeb - nur eben meist nicht mit einem Fahrzeug und in so kurzer Zeit - das ist halt die Ausnahme.
    "meist nicht mit einem Fahrzeug" - was ist das denn für eine Aussage... (Kopfschüttel). ALLE meine Autos hatten mehr als 200.000 km auf dem Buckel, als ich sie abgegeben habe.

    Und 200.000 km in 3 Jahren ist auch für Verbrenner ne Ausnahme.