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200.000 Kilometer im Tesla Roadster: Champion der Stromer

Tom GrünwegFür die meisten Kunden ist der Tesla Roadster ein nettes Gimmick, mit dem man Eindruck schinden kann. Für Hansjörg von Gemmingen ist der Elektro-Sportwagen ein vollwertiges Auto. Er fuhr damit mehr als 200.000 Kilometer in vier Jahren - weltrekordverdächtig.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...831761,00.html
  1. #180

    OT: Brennwert-Wirkungsgrad

    Zitat von heffer.wolf Beitrag anzeigen
    Verzeihung wenn ich das jetzt mal nachfrage, aber wie kann es einen Wirkungsgrad von über 100% geben?
    Ein Wirkungsgrad von 100% ist doch absolut, mehr ginge doch gar nicht, wäre es nicht sonst ein Perpetuum Mobile?
    Bezogen auf den reinen Heizwert des Gases können Brennwertgeräte tatsächlich mehr als 100% Wirkungsgrad erreichen, da sie auch die latente Wärme des bei der Verbrennung entstehenden Wasserdampfes mit ausnutzen.
    Genaue Erklärung z.B. hier:
    Bügler GmbH
    Ein Perpetuum mobile sind sie leider trotzdem nicht...

    PS: Inzwischen gibt's sogar Pellet-Brennwertgeräte!
    http://www.blt.bmlfuw.gv.at/pruefber/g2010146.pdf
  2. #181

    Unwirkliche Verallgemeinerungen

    Zitat von Rahvin Beitrag anzeigen
    Das heisst für mich lediglich, dass Elektromobilität für alle noch lange auf sich warten lassen wird - wahrscheinlich zu lange. Und dass Leute, die dieses Verhalten als verallgemeinerungsfähig halten, jedweden Kontakt zur Lebenswirklichkeit des Durchschnittsbürgers verloren haben.
    Mit den Leuten müssen Sie in erster Linie sich selbst meinen, da Sie ja hier vom Verhalten eines einzelnen Sportwagenfahrers auf "die Elektromobilität" verallgemeinern.

    Dass viele Fahrer von Thinks, i-MiEVs, Leafs, Ions, Thinks, city-els, Twikes, Tazzaris und der zahlreichen von 1992-2004 produzierten E-Franzosen (AX, 106, Saxo, Clio, Berlingo, Kangoo...) ihre Fahrzeuge einfach im ganz normalen Alltag nutzen, können Sie sich innerhalb Ihres beschränkten Weltbildes sicher nicht vorstellen, daher wäre es Zeit- und Byteverschwendung Sie in Kontakt mit der Lebenswirklichkeit des Durchschnitts-E-Fahrers bringen zu wollen.
  3. #182

    Noch ein Weltrekordler...

    ... in der Fahrzeuggklasse "Prototypen"?
    Dauerttest: 90.000 km im Mini E - Spannung ist garantiert - Auto - sueddeutsche.de

    Für die Auspuffsektierer "beweist" garantiert auch dieser Artikel, dass E-Autos wertlose Gimmicks für Innenstadt-Kurzstrecken ohne jede Alltagstauglichkeit sind, deren Akkus alle 4 Wochen explodieren und dann 50 Fantastilliarden $$$ kosten, dabei giftiger sind als Arsen hoch Dioxin, etc. bla. fasel. ad infinitum.

    Ich fahr dann mal solange weg mit meinem E-Flitzer (kein Tesla übrigens) auf meine täglichen Innenstadtautobahn-Kurzstrecken von 60-140km und zeige den Tankstellen-Preisschildern und allen sonstigen Spi....n lächelnd einen ganz bestimmten Finger ;-)
  4. #183

    Warum denn teuer

    Um nochmals meinen eigenen Erfahrungsbericht aufzugreifen; mein Porsche ist ein boxster , hat gebraucht mit 46.000 € 15000 gekostet, und der Mercedes war auch ein Jahreswagen. Nur den i-On haben wir neu gekauft, der Peugeot 5008 ist ein Firmenwagen der auch privat genutzt wird.

    Was ich nicht nachvollziehen kann ist die Diskusion um die Einsetzbarkeit der E-Fahrzeuge, ich bin selber in der Automobilindustrie tátig und kann Ihnen bestätigen, das die meisten Minis, DS3. und andere Nobel Micros fast nie mehr als 10.000 km im Jahr im Stadtverkehr zurücklegen, tägliche Distanz 80-100 km, wenn man mit sich selber ehrlich ist, dann kann man sich an seinen fünf Fingern ausrechnen das das Humbuck ist. Die Autos kosten genausoviel wie ein I-On, werden genauso genutzt, und habe z.T. noch nicht mal 4 Türen. Sicherlich kann ich hingehen und sagen, dass I-On einem Benzingetriebenen Mistubishi entspricht, nun schön, aber das tut ein Mini auch.
    Die hier angesprochenen ängste vor einer Batterie, sind irgendwie unbegründet, wenn ich mir ansehe wieviele Motore schon vor 100.000 km platt sind und hohe Unterhaltungskosten produzieren, dann kann ich doch zur Not eine neue Batterie verkraften.
    Oder sind ATM bei Mini gratis?
    Es werden hier auch nur Spritkosten zur Rechnung getragen, kaum einer schreibt was von öl, Reifen, etc, alles dies tritt bei einem E Wagen nicht oder wesentlich geringer auf.

    Auch was hier tw. über Porsche geschrieben wird halte ich fü nicht nachvollziehbar, (mit Ausnahme des unseligen Cayenne) diese Autos verbrauchen gemessen an Leistung undFahrleistungen meist zwischen 8,5 und 12 l, so wie fast alle anderen Autos auch, zudem laufen sie meist über 20 Jahre und mehr, womit die Umweltbilanz am Ende gar nicht schlecht sein dürfte, wenn man den geringen Wertverlust dazurechnet, ist so ein Auto z.T. nach dem einmaligen Eintrittsgeld in den Club billiger als ein Golf. (gilt nur für die Sportwagen).
    Wer einen Cayenne Turbo S kauft ist eh selber schuld, die Verpuffen am Tag 50 Euro Sprit bei den genannten km Leistungen, werden meist schnell an die Ehefrauen abgetreten, die auf öko machen und dann die Zukunft ihrer Kinder in die Luft blasen.
  5. #184

    Unfug?

    Zitat von Hannovergenuss Beitrag anzeigen
    Ich halte E-Mobilität für ausgemachten Schwachsinn!
    Die Grundthese lautet doch fossile Energieträger durch Strom zu ersetzen.
    Wenn man sich nüchtern fragt heißt die Antwort:

    Häuser elektrisch beheizen! Infrastruktur ist vorhanden (Stromanschluss) und ausgereifte Wärmepumpentechnologien stehen seit 20 Jahren zur Verfügung! Alles kein Problem und viel effizienter und resourcenschonender!

    Aber nein, warum denn einfach wenn es auch kompliziert geht!
    Also weiter mit Gas und Öl heizen und elektrisch Auto fahren!
    Welch ein Unfug!
    Keine Infrastruktur, keine Technologie, erhebliche Nutzungseinschränkung zu horrenden Kosten......
    Unsinn auf Rädern!
    Aus Thermodynamischer sicht gibt es keinen größeren Unfug als elektrisch zu heizen. Sie wandeln blanke Exergie (el. Energie), die sie zuvor aufwendig und in der Regel mit relativ bescheidenem Wirkungsgrad erzeugt haben, in blanke Anergie (therm. Energie) um. Mit Öl- bzw. Gasbrennwertkesseln können sie dagegen mit einem Wirkungsgrad von annähernd 100% heizen. Dagegen ist der Wirkungsgrad eines Ottomotors wesentlich schlechter als der eines Kraftwerkes, der eines E-Motors liegt bei annähernd 100%, sodass nach Übertragungsverlusten die E-Mobilität schätzungsweise einen ähnlichen Wirkungsgrad besitzt wie die heutige fossile. Sie als Kernkraft-Lobbyist sollten doch eigentlich froh über einen erhöhten Elektroenergiebedarf sein ;)
  6. #185

    Das sind

    Zitat von Skarrin Beitrag anzeigen
    Mit den Leuten müssen Sie in erster Linie sich selbst meinen, da Sie ja hier vom Verhalten eines einzelnen Sportwagenfahrers auf "die Elektromobilität" verallgemeinern.

    Dass viele Fahrer von Thinks, i-MiEVs, Leafs, Ions, Thinks, city-els, Twikes, Tazzaris und der zahlreichen von 1992-2004 produzierten E-Franzosen (AX, 106, Saxo, Clio, Berlingo, Kangoo...) ihre Fahrzeuge einfach im ganz normalen Alltag nutzen, können Sie sich innerhalb Ihres beschränkten Weltbildes sicher nicht vorstellen, daher wäre es Zeit- und Byteverschwendung Sie in Kontakt mit der Lebenswirklichkeit des Durchschnitts-E-Fahrers bringen zu wollen.
    wieviele Fahrer in absoluten Zahlen und wieviel Prozent des von 1992 bis dato zugelassenen Fahrzeugbestandes in Deutschland?

    Ich muss die Millionen Elektroautos auf unseren Straßen schlicht überhört haben, was sicher deren Lautlosigkeit geschuldet ist ;-)
  7. #186

    Korrektur

    Zitat von Skarrin Beitrag anzeigen
    Mit ein paar Schnellladestationen am Weg schafft der Tesla in England 900 Meilen in 24h
    Es waren 894 Meilen (1440km) in 36h, mit 6 Ladestops zu je 3h.
    Details hier:
    Tesla End to End: John O'Groats to Lands End
  8. #187

    Sind E-Auto-FahrerInnen unvergleichlich?

    Zitat von rennflosse Beitrag anzeigen
    wieviele Fahrer in absoluten Zahlen und wieviel Prozent des von 1992 bis dato zugelassenen Fahrzeugbestandes in Deutschland?
    Was hat das mit der Alltagstauglichkeit der zugelassenen Fahrzeuge zu tun?
    Gar nichts, außer Sie können nachweisen dass die Mehrheit aller heutigen E-Fahrzeug-Besitzer einen so total exotischen Alltag hat, dass er völlig unvergleichlich ist zu dem von Otto Normalbenzinverbraucher.

    Bis vor etwa einem Jahr gab es keine neuen E-Autos aus Serienproduktion zu kaufen (außer dem Tesla Roadster für 120k€) und der Altbestand an Fahrzeugen vermehrt sich nun mal nicht von alleine.

    Interessanter ist ein Blick auf die Zulassungszahlen, die sich 2011 gegenüber 2010 etwa vervierfacht haben (541 auf 2154).
    Der Durchbruch des Elektroautos ließ auch 2011 auf sich warten
  9. #188

    Exoten

    Zitat von Skarrin Beitrag anzeigen
    Was hat das mit der Alltagstauglichkeit der zugelassenen Fahrzeuge zu tun?
    Gar nichts, außer Sie können nachweisen dass die Mehrheit aller heutigen E-Fahrzeug-Besitzer einen so total exotischen Alltag hat, dass er völlig unvergleichlich ist zu dem von Otto Normalbenzinverbraucher.
    Nachweisen kann ich das nicht, weil ich keine E-Autobesitzer kenne. Mein vollkommen unexotischer Alltag würde sich dafür nicht eignen. Der im Artikel beschriebene Teslafahrer ist ohne Zweifel ein Exot, oder?

    Zitat von Skarrin Beitrag anzeigen
    Interessanter ist ein Blick auf die Zulassungszahlen, die sich 2011 gegenüber 2010 etwa vervierfacht haben (541 auf 2154).
    Der Durchbruch des Elektroautos ließ auch 2011 auf sich warten
    Sehr interessant. Nun ja, die ganzen Test- und Leasing- und Werbefahrzeuge müssen ja auch angemeldet werden. Im Straßenverkehr sehe ich keins.

    Elektrofahrzeuge haben eben eine äußerst eingeschränkte Alltagstauglichkeit. So wie sie Elektrorollstühle auch haben.
  10. #189

    Zitat von rennflosse Beitrag anzeigen
    Nachweisen kann ich das nicht, weil ich keine E-Autobesitzer kenne. Mein vollkommen unexotischer Alltag würde sich dafür nicht eignen.
    Und warum?
    Zitat von rennflosse Beitrag anzeigen
    Sehr interessant. Nun ja, die ganzen Test- und Leasing- und Werbefahrzeuge müssen ja auch angemeldet werden. Im Straßenverkehr sehe ich keins.
    Reine Mutmaßung, mehr nicht. Bei mir in der Stadt fahren jedenfalls immer mehr E-Fahrzeuge herum.
    Zitat von rennflosse Beitrag anzeigen
    Elektrofahrzeuge haben eben eine äußerst eingeschränkte Alltagstauglichkeit. So wie sie Elektrorollstühle auch haben.
    Was wollen sie mit ihrem Rollstuhl? Sie meinen ein handbetriebener ist besser? Dann fahren sie halt Fahrrad, ist eh das beste :)
    Die Alltagstauglichkeit ist nur eingeschränkt wenn sie ein Pendler sind der am Tag mehr als 200km Auto fahren muss, oder wenn sie jeden Tag in den Urlaub fahren ;) Für den Stadtverkehr ist die Tauglichkeit jedenfalls wesentlich besser.


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