Weil Windows 98 ihn so*sehr nervte, installierte Torsten Kleinz als Student einfach Linux. Und er blieb dabei, auch ohne Programmierkenntnisse. Denn Linux läuft einfach, Gratis-Programme kommen ohne Werbe-Toolbars daher und wenn es mal Probleme gibt, hilft die Community. Eine Liebeserklärung.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...781133,00.html
Ja, ich war sehr früh dabei, mit SUSE 2.0 landete meine erste gekaufte Distri auf dem Rechner. Das war noch Anfang mitte 90er. Irgendwann war dann schluss - privat und beruflich war XP dominierend. Seit letztem Jahr verrichtet Ubuntu jedoch auf dem Notebook sehr zufriedenstellend seinen Dienst. Modern, schlank und mit allem was wir brauchen. Selbst die Gattin kommt damit besser zurecht als mit Vista und Co.
2 Tage um Windows 7 einzurichten? Bin selber auch nicht der totale Profi aber sowas mach ich in wenigen Stunen. Irgendwas macht der Autor hier flasch.
bis ins Detail erzählt wie gewaltig Linux ist und wie man was wo eingibt und dann braucht man über 2Tage für eine Win7 Installation?
Da passt irgendetwas nicht zusammen.
Zusammenbau eines Rechners + Installation und Einrichtung evtl. 5Std. und da läßt man sich Zeit.
Danke für die Zusammenfassung.
Systembedingt ist die Sicherheit bestimmt nicht (Können Sie bei diversen Studien nachlesen). Es ist höchstens sicherer, weil für Linux generell weniger Viren existieren.
Wir reden hier gerade vom 0815-User und nicht vom FBI...
Was bringt das dem 0815-Enduser?
Ist richtig. nur wie oft kommt das wohl vor? Oder verteilen sie alle 2 Tage eine Installation an Ihre Freunde?
Also kostenlos up-to-date ist Windows sowieso. Und wie gesagt, mittlerweile ist der Preis so weit unten. Aber gut, wenn man nicht mal bereit ist ca 100 Euro zu bezahlen dann geht der Punkt hier an Linux. Und im Geschäftsbereich sind die Lizenzkosten sowieso ein Witz gegenüber den Wartungskosten.
Das interessiert wohl die wenigsten Enduser.
Natürlich bietet Linux diverse Vorteile, das streite ich gar nicht ab. Im professionellen Bereich, abhängig vom Anwendungsgebiet, sowieso. Aber für den 0815-Home-User sind diese mittlerweile einfach so gut wie nicht mehr vorhanden.
und jeder hat seine eigenen Vorlieben und Gewohnheiten.
Ich habe Windows XP auf Büro-PC und zuhause, habe die letzten JAhre prima damit gearbeitet, und kaum habe ich mich an gewisse Sachen herangearbeitet, ohne immer unsere DV-Abteilung zu konsultieren, sieht bei VISTA und Widows 7 wieder alles anders aus.
Bei Office-Paketen ist das ähnlich; jahrelang gewohnt mit MS-Office zu arbeiten, lade ich aus Neugier mal OpenOffice aus dem Netz und wundere mich, wieso es bei OpenOffice z.T. nicht nur dieselben sondern sogar noch mehr Möglichkeiten gibt und das noch umsonst -und das MS-Office trotzdem noch verkauft wird.
Gerade akutell bin ich aber bei einer Anwendung wo ich mit einer MS-Office2000-VErsion besser klar komme wie mit OpenOffice oder Office2007.
Geschult wurde ich allerdings auf gar nichts, alles mühsam erworbenes Laien-Anwenderwissen.
Aber zum Thema:
Normalerweise heißt es doch, das bessere Produkt setze sich durch. Bleibt die Frage, dass, wenn Apple und Linux immer soviel besser seien, wieso MS-Betriebssysteme immer noch unangefochten führen.
...ich bin Programmierer und vor ca. 6 Monaten auf Linux (Ubuntu) umgestiegen. Programmieren musste ich allerdings am jetzigen Betriebssystem noch nichts. Als Informatiker hat man sicherlich eine andere Herangehensweise bei IT-Problemen (W-Lan-Treiber, UMTS-Karte etc. einrichten) als Laien. Ein bisschen in der Kommandozeile "rumhacken" würde ich auch nicht als programmieren bezeichnen. Man kann das auch alles per Mausklicks erledigen.
Wer auf Windows nicht verzichten möchte kann
a) Eine zusätzliche Windowsinstallation durchführen, wobei man dann beim hochfahren des Rechners auswählt, ob man Linux oder Windows starten möchte.
b) VirtualBox unter Linux installieren. Dieses Programmermöglicht es dem Anwender, Linux und Windows gleichzeitig laufen zu lassen. Windows läuft dann wie in einem Browser-Fenster einfach mit. Ich empfehle hierbei allerdings ausreichende Hardware-Kapazitäten (also genügend Speicher und CPU).
Ich nutze seit 2 Jahren Ubuntu/Linux und ich habe noch nie ein schnelleres, schlankeres und stabileres System auf meinem aktuellen Rechner und auch bis zu 5 Jahre alten Notebooks erlebt. Virenscanner und ähnliche Systementschleuniger braucht man für Linux-Systme nicht. Zudem gibt es für jeden Bereich hochprofessionelle und leicht zu bedienende Software, die dem Vergleich mit kommerzieller Software mehr als gewachsen ist. Wenn man eh nur E-Mail, Internet, ein wenig Bildbearbeitung, Musik und Office Anwendungen benötigt, ist man mit den Open Source Lösungen bestens bedient. Meine Kinder nutzen neben Windows in der Schule, bei uns zu Hause ausschließlich Ubuntu und loben die Schnelligkeit und Flexibilität des Systems. Bis vor einem Jahr hatte ich noch ein sogenanntes Dual-Boot System auf dem Windows und Ubuntu parallel liefen. Die Windows Installation habe ich dann entfernt und es läuft nur noch Ubuntu auf meinen Rechnern.
Sorry,
das Argument, XP sei für einen normalen User in der Anwendung einfacher als ein heutiges Linux ist falsch. Das sehe ich laufend bei meiner Verwandtschaft. Die PCs werden blitzschnell immer lahmer durch immer mehr versteckte Automatismen in den Applikationen, so dass Freunde und Verwandte helfen müssen oder aber, wo es auch geschäftlich genutzt wird, ein bezahlter Profi einzugreifen hat.
Bei einem Mac ist dieser Profi sozusagen eingebaut durch den freiwillig akzeptierten Sklavenstatus, den der User sich damit auferlegt (außer er hat praktisch Profikenntnisse, damit er sich freischwimmen kann). Dagegen ist ein Linux von heute anwenderfreundlich und pflegeleicht wie geschnitten Brot - und anders als man hier gelegentlich liest sind die meisten Linuxer ungewöhnlich hilfsbereite und freundliche Menschen (außer minderjährige Möchtegernnerds).
Für mich als Lehrer ist auch Photoshop kein Argument gegen Linux. Es macht für mich keinen Sinn Dinge mit einer Software zu lernen, die ich nicht weitergeben kann - es sei denn, der Lernende schmeißt sein Geld für ein lieblos zusammen gehauene, abwerwitzig überteuerte Software hinaus. Da nimmt man besser das Original, nämlich Gimp. Freilich muss man da den Job lernen. Ist halt so im Leben.