Forum


 

20 Jahre Linux : Mein geliebtes Arbeitstier

Weil Windows 98 ihn so*sehr nervte, installierte Torsten Kleinz als Student einfach Linux. Und er blieb dabei, auch ohne Programmierkenntnisse. Denn Linux läuft einfach, Gratis-Programme kommen ohne Werbe-Toolbars daher und wenn es mal Probleme gibt, hilft die Community. Eine Liebeserklärung.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...781133,00.html
  1. #10

    Linux ist ein Phänomen

    Ich arbeite seit fast einem Jahrzehnt damit und sehe sowohl Kinder als auch ältere, technikferne Nutzer, die unproblematisch und alltäglich damit zu Recht kommen.

    Ein seriöses Gutachten ergab sowohl für Microsoft als auch für Linux einen Wert von 1 Milliarde Euro.
    Das Münchener Projekt, eine ganze Stadtverwaltung (ca. 30.000 Rechner) auf Linux umzustellen, ist wohl in etwa gleich teuer, wie jahrelang Lizenzgebühren (über die deutsche Microsoft-Tocher) in die USA zu zahlen. Wobei die Kosten wohl bei Linux durch den Einsatz von Beratern vor Ort zustande kommen, also zu einem viel größeren Teil in Deutschland, ja sogar in der Gemeinde München, bleiben.

    Und der Witz an der Sache: Die Ergebniss von München können fast kostenlos (keine Lizenzgebühren!) auf jede andere Stadt Deutschlands, vielleicht sogar Europas leicht übertragen werden. Das spart noch einmal.
    Und das bei der Genialität von Linux als Arbeitsgrundlage!

    Sexy, gut strukturiert, sicher, offen ... ich liebe es!
  2. #11

    Rtfm ?

    Zitat von Bildungselite Beitrag anzeigen
    Ich habe schon öfter das Gegenteil erlebt. Statt einer vernünftigen Antwort bekommt man eher ein "RTFM" um die Ohren gehauen.
    Dann hast du die falsche distro drauf.
  3. #12

    So einfach nicht ...

    Also ich habe drei mal Linux ausprobiert. Zwei mal war ich genervter Windows-Nutzer. eigentlich kannte ich damals nur Windows. Ein Kollege hat mir dann mal eine Linux-Installations-CD gegeben. So richtig klar kam ich damit nicht. Auch ein zweiter Versuch ein halbes Jahr später klappte nicht. Irgendwie kam ich mit der Oberfläche schon nicht klar: nur englisch, Umstellung auf deutsch ging nicht. Genervt machte ich mit Windows weiter.
    Als der PC defekt war, habe ich es mit einem gebrauchten Mac probiert. Damit kam ich sofort klar. Habe dann so 1 Jahr lang damit gearbeitet. Als ich mehr Leistung brauchte und vor der Frage stand: neuer Mac oder neuer PC habe ich mir unter dem Mac in einer Virtualisierung noch mal Linux installiert und probiert. Aber es gab keine für mich praktikable Software, mit der ich arbeit konnte. Also kam dann doch ein neuer Mac.
    Das soll keine Werbung für Apple sein, aber ich habe ernsthaft mit Windows und drei ernsthafte Tests mit Linux gemacht ... Richtig rund lief es einfach nicht.
  4. #13

    Wo ist der Vorteil?

    Zitat von tmp Beitrag anzeigen
    Linux ist in Wahrheit sehr einfach zu bedienen. Wer mit Windows oder Mac umgehen kann, kann es problemlos auch mit Ubuntu Linux. Meiner Erfahrung nach ist es zuverlässig, ressourcensparend, schnell, flexibel benutzbar und dabei auch noch kostenlos...
    Windows 7 kostet ca 100 Euro. Dieses "kostenlos"-Argument ist mittlerweile echt völlig obsolet. Früher konnte Linux gegenüber Windows noch durch ungekannte Sicherheit, Stabilität und kostenlose Software bestechen. Heute...ja was spricht eigentlich überhaupt noch dafür, Linux als Workstation zu benutzen?

    Ich kenne zig Leute, die von Linux mittlerweile wieder zurück sind, mich eingeschlossen. Die damaligen Vorteile sind nicht mehr da oder zu kaum wahrnehmbaren Nerd-Argumentationen verkümmert.
    Und dass wir alle indirekt Linux-Anwender sind, weil auf Routern, Web-Servern etc. irgendein Linux läuft ist aber mal absolut nichts Neues.
    Insgesamt schreit der Artikel stark nach Sommerloch, dieses Jahr extra tief.
  5. #14

    Wohl nie Ubuntu Linux benutzt ?

    Zitat von Hajojunge Beitrag anzeigen
    ...aber für den Normalnutzer ist es halt nix. Das fängt schon mit den unzähligen Distributionen an und endet damit, dass es für bewährte Windows-Programme keinen adäquaten Ersatz gibt. Von fehlenden Hardware-Treibern ganz abgesehen. Und wenn der unbedarfte Anwender dann.....
    Einfach mal bei ubuntu.de anfangen und bei Fragen bekommt man kompetente Antworten kostenlos innerhalb kürzester Zeit auf ubuntuusers.de

    Wie gesagt, ich kenne sehr alte, technikferne Personen, die alltäglich ohne jede Probleme Linux ebenso nutzen, wie ganz Kinder.
  6. #15

    Die Nöte des Anwenders

    Natürlich verstehen die Entwickler die Probleme des Anwenders, wir sind nicht blöd. Wenn man ein Programm fertig hat, das eine bestimmte Aufgabe erledigt, dann ist man als Entwickler begeistert und klopft sich anerkennend auf die Schultern.

    Danach folgt aber immer erst die wirkliche Arbeit: Man muss es dokumentieren, man muss es testen und auch die Sachen ausprobieren, die man so gar nicht macht, das Programm muss überall laufen nicht nur auf dem eigenen Rechner, usw... Unter Umständen muss man dann etwas konfigurieren. Man kann als Entwickler tausend Schalter in ein Programm einbauen und der Anwender kann es dann nach den eigenen Vorstellungen einsetzten. Das ist gut für mache Anwender, die sich zu 100% mit dem Problem auskennen und das auch machen wollen, aber alle anderen ist es unbrauchbar.

    Produktentwicklung heißt: Men stellt etwas zur Verfügung, das einfach überall sofort läuft, man nichts konfigurieren muß und alles sofort versteht. Ein Programm soweit zu bringen, Produktreif, das ist die wirkliche Arbeit, das ist auch Arbeit die oft nicht so viel Spaß macht. Wenn man dafür bezahlt wird, macht man es, verteilt jedoch man seine Arbeit kostenlos an die GPL Gemeinde, dann hofft man, dass irgendwann, irgendwer anders macht.

    Und so ist und bleibt Linux zu 99% ein Bastelprojekt mit dem sich heute und in Zukunft nicht mehr als 1% aller Desktops beschäftigen. Denn die wenigen Open Source Produkte die man tatsächlich verwenden kann, die laufen alle auch unter Windows. Linux ist nur solange akzeptabel, solange man es nicht sieht. Auf Servern oder in Geräten versteckt. Aber sobald man direkt mit Linux konfrontiert wird, dann ist es so, als ob ein stinkender Verwandeter zu Besuch kommt. Möge er schnell wieder gehen, bevor es zu sehr stinkt.
  7. #16

    Sorry, bin kein Nerd ...

    Zitat von cor Beitrag anzeigen
    Windows 7 kostet ca 100 Euro. Dieses "kostenlos"-Argument ist mittlerweile echt völlig obsolet. Früher konnte Linux gegenüber Windows noch durch ungekannte Sicherheit, Stabilität und kostenlose Software bestechen. Heute...ja was spricht .....
    und ich habe Kinder gesehen, die sich selbst Ubuntu, zunächst parallel zu Microsoft auf den Rechner gemacht haben. Das aktuelle Ubuntu Linux. Nur eine CD, keine DVD. Inklusive Libre-Office. Dauert weniger als 40 Minuten. Wie gesagt INKLUSIVE Officepaket!
    Vorteile:
    - praktische, aber auch systembedingte Sicherheit (Virenfreiheit etc.)

    - vertrauenswürdig auch für kritische Bereiche (geheimnisverpflichtete Berufe, Sicherheitsanwendungen etc.etc), da quelloffen

    - offene Formate, statt propriertärer Formate

    - verteilbar, d.h. man kann Freunden und Bekannten ganz schnell eine Installation

    - kostenlos und kostenlos immer up-to-date

    - Bewusstsein, etwas Gutes getan zu haben: Quelloffenheit hilft gemeinsam große Werte und Werke aufzubauen und statt Geld herausgeworfen, in die eigenen Fähigkeiten und Wissen investiert.

    - etc. etc.
  8. #17

    wer denkt noch in Betriebssystem?

    Also ehrlich,
    Windows hat Macken, ist aber für die meisten Leute durch seine hohe Verbreitung und durch den geringen Preis (wer hat den jemals wirklich eine Windows-Version gekauft???)
    die Einsteigerumgebung für Schüler, Arbeitslose, Studenten in nicht Natrwissenschaftlichen Fächern, etc.
    Wer das Geld hat und mit dem Rechner arbeiten will holt sich meist einen MAC, das kann je nach dem wie sehr sich jemand an Windoof gewöhnt hat auch schwierig sein. Meist ist aber das recht Problemlose Umschiffen von kritischen Dingen mit Macs dann ein Argument die Arbeitsumgebung darauf einzurichten.
    Wer aber arbeiten will, kein Geld zuviel hat und auch bereit und fähig ist sich ein wenig mit einem Rechner zu beschäftigen, hat mit Linux die beste Wahl getroffen.

    Wobei man dazu sagen muss, das auf Macs auch ein IX läuft, nämlich BSD.
    Grundsätzlich kann man inzwischen ohnehin kaum noch von Betriebssystemen sprechen, die irgendwie wichtig sind.
    Inzwischen sollte jeder ohne Probleme zwischen Umgebungen umschalten können.
    Ob das jetzt Android, Windows, Mac oder irgend eine Weboberfläche ist macht eigentlich keinen Unterschied mehr.

    Und Artikel wie dieser sind ungefähr zehn Jahr zu spät dran ...
  9. #18

    Quatsch

    Zitat von abby_thur Beitrag anzeigen
    Ich bleib bei Windows ^^ Da sist für mich einfacher. Linux ist doch was für Nerds.
    Seit Ubuntu kann davon keine Rede mehr sein.
  10. #19

    Zitat von Bildungselite Beitrag anzeigen
    Ich habe schon öfter das Gegenteil erlebt. Statt einer vernünftigen Antwort bekommt man eher ein "RTFM" um die Ohren gehauen.
    Wenn man zu offensichtliches fragt, kein Wunder! Nehmen Sie es nicht persönlich, aber wer sich in die Reihe derer einreiht, die offensichtlich die zugehörige Doku nicht gelesen haben, bekommt das zurecht zu hören.
    Stellen sie sich einfach vor sie stehen im Laden, auf der Eingangstür steht groß Bäckerei, frisches Brot, Brötchen. Und dann kommen täglich Leute die offensichtlich nicht Blind sind, der deutschen Sprache mächtig und fragen "haben sie Brot und Brötchen"?








TOP



TOP