20 Jahre Disneyland Paris: Magische Reizüberflutung

TMN / DisneyKeine Ahnung von Micky Maus: Pia Volks achtjähriger Sohn kennt kaum eine der klassischen Figuren aus dem Disney-Universum. Beim Besuch im Disneyland Paris wünscht er sich deshalb vor allem eines - einen normalen Spielplatz.

http://www.spiegel.de/reise/europa/0...826641,00.html
  1. #10

    Ich fall vom Stuhl...

    ....ich bin satte 26 Jahre, ein Disneykind also. Und hab verdammt lange gespart, um im Erwachsenenalter nochmal hin zu DÜRFEN. Und genau diese Kinder wie Paul sind die, die ich in meiner Euphorie, wenn ich sie so bockend und unzufrieden im Traumland stehen sehe, rausschmeissen wollen würde samt Eltern!
    Aber was rede ich da über Paul, der Fehler liegt klar bei der Verfasserin des Artikels ergo Mutter des Jungen.

    Als gäbe es nicht jeden Disneyfilm auf DVD. Das Kind hat eine unverzeihbare Bildungslücke! Fahrt doch einfach in einen kleinen Park oder auf einen Abenteuerspielplatz, da gibts dann wahrscheinlich zu meckern, dass "zu wenig" geboten ist. Ironie des Schicksals!

    Ich will sofort wieder dort hin und war vor 4 Wochen zum zweiten Mal dort und ich danke an dieser Stelle meiner Mutter, dass sie mir eine so wunderbare Kindheit ermöglicht hat, dass ich selbst heute noch an Orten wie diesen davon zehre.....
  2. #11

    Ein einfaches Muster:

    Der Verfasser versucht seine Leser zu catchen, indem er sie mit ihren eigenen Kindheitserinnerungen- und träume konfrontiert.
    Nachdem Motto: Ach ja damals...und was ist heute?
    Dabei stellt er ein 8 jähriges Kind in den Mittelpunkt, mit Aussagen, welches das Ganze verdeutlichen soll, total unglaubwürdig.
    Ein 8 Jähriger dreht bereits auf einer kleinen Dorfkirmes/ Hansa Park/ Heide Park...etc. durch, ob er die Protagonisten kennt oder nicht.

    Superschlechter Artikel, nostalgiepressiv!
  3. #12

    Ein Super Park

    Ich war schon als kinderloser Erwachsener drin und mit unseren Kindern (jetzt 6 und 9) waren wir schon mehrmals da. Es hat ihnen jedesmal super gefallen und sie wollen immer wieder hin.

    Natürlich haben wir mit ihnen auch die Disneyfilme gesehen, so kannten sie das ganze Thema und die meisten Figuren.

    Man muss sich auf den Park und die Disneywelt einlassen, dann macht es Spaß. Es war für uns jedesmal wie ein Ausflug in ein anderes Universum in dem alles schön und heil ist und überall Musik spielt. Einfach toll!

    Unsere Kinder lieben es!

    Wie der Park im Vergleich mit den amerikanischen abschneidet, kann ich leider nicht sagen. Aber er hat halt einen Vorteil: wir sind mit dem Auto in 3h dort.
  4. #13

    Zitat von fetty Beitrag anzeigen
    Dabei stellt er ein 8 jähriges Kind in den Mittelpunkt, mit Aussagen, welches das Ganze verdeutlichen soll, total unglaubwürdig.
    Ein 8 Jähriger dreht bereits auf einer kleinen Dorfkirmes/ Hansa Park/ Heide Park...etc. durch, ob er die Protagonisten kennt oder nicht.

    Superschlechter Artikel, nostalgiepressiv!
    Ich war dort - im Sommer 92, kurz nachdem der Park aufgemacht hatte. Als alles noch sehr neu war und der Park noch Euro Disney Resort hieß. Ich hatte damals meinen zehnten Geburtstag gefeiert, war also nur wenig älter als der Junge im Artikel, und es war eigentlich mein Vater, der dorthin wollte; eigentlich hatte er immer irgendwann mal mit der Familie ins Disney World nach Florida gewollt, aber das hat sich - auch aus Kostengründen - nie ergeben. Nun also Paris, das neue Euro Resort, mit dem Disney auch in Europa Fuß fassen wollte.

    Und obwohl ich die Figuren fast alle kannte (natürlich gab es da Buzz Lightyear und Darth Maul noch nicht, aber Mickey, Goofy, Donald und die Figuren aus den Grimmschen Märchen waren selbstverständlicher Teil meiner Kindheit gewesen), habe ich fast genauso reagiert wie der Junge im Artikel: Zu groß, zu unübersichtlich, geht es auch ein paar Nummern kleiner? Autogramme von herumwatschelnden Plüschfiguren wollte ich nie haben, ich wusste schon als kleines Kind, dass da natürlich ein Mensch drinsteckt, der die nur spielt, und das ist ja uninteressant, da kann ich die Dinger auch selbst schreiben.

    Insofern kann ich die Beobachtung nur unterschreiben, aber da das fast 20 Jahre her ist, liegt es wohl nicht daran, ob man die Disney Figuren nun kennt, sondern eher am Typ des Kindes. Es gibt halt Kinder (wie mich z.B. auch), bei denen die ganz große Attraktion irgendwie nicht zieht und die es zwei Nummern kleiner haben wollen, damit sie sich besser damit identifizieren können.
  5. #14

    Ignoranter Blick aus der Erwachsenenwelt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Keine Ahnung von Micky Maus: <i>Pia Volks</i> achtjähriger Sohn kennt kaum eine der klassischen Figuren aus dem Disney-Universum. Beim Besuch im Disneyland Paris wünscht er sich deshalb vor allem eines - einen normalen Spielplatz.

    20 Jahre Disneyland Paris: Magische Reizüberflutung - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Reise
    Ignoranz scheint Trumpf zu sein bei diesem Artikel wie auch bei vielen anderen hier. Schade, dass es Menschen gibt, denen jeglicher Sinn für Magie, Unbeschwertheit, Unschuld und Fantasie fehlt und schade, dass diese Menschen dies auch noch an ihre Kinder weitergeben. Denn Kindheit ist genau das: Magie, Unbeschwertheit, Unschuld und Fantasie. Und das ist der Sinn von Disneyland, seit der Stunde seiner Gründung von Walt Disney im kalifornischen Anaheim. Um Menschen das Wunder und die Magie der Kindheit zurückzuholen, zu verlängern und sie daran zu erinnern. Nur scheint es, dass die Herzen von einigen derart verhärtet sind, dass keinerlei Wunder der Kindheit mehr darin Platz findet und dies selbst ihren Kindern beigebracht wird, die noch frei von Ignoranz und Intoleranz sind. Bestes Bsp: Die Lügen, die über Michael Jackson völlig ohne Recherchen und Hintergrundwissen weitergeben werden. Die Kinder können nichts für die Lügen, die ihnen Erwachsene füttern. Es ist meinem Denken mehr als fern, warum ein offenes, fantasievolles und unschuldiges Herz künstlich wirken soll. Nicht das ist künstlich, sondern eine Welt, die sich an harscher Kritik und Lügen ergötzt und jeglichen Sinn für Fantasie verloren hat, erscheint mir künstlich. Es wundert nicht, dass fröhliche magische Plätze wie Disneyland dann nur mit Negativität gesehen werden. Ist es nicht eines der wichtigsten Dinge, sich das Kind im Herzen zu bewahren? Egal, ob selbst noch Kind oder Erwachsener. Wer nicht mehr sieht mit dem Wunder der Kindheit, ist wahrhaft blind. Wie sagte Walt Disney einmal: “Too many people grow up. That's the real trouble with the world, too many people grow up. They forget."
  6. #15

    Disney

    Um eins vorweg zu nehmen - Ich war niemals in der US-amerikanischen Plastikwelt, und möchte dort auch nicht hin.

    ABER eins möchte ich an die Autorin des Artikels gerichtet einmal los werden: Irgendetwas ist bei der bisherigen Erziehung Ihres Kindes fundamental schief gelaufen. Ja, ich bekomme den Eindruck, dass Ihr Sohnemann sich sein "Program" selbst gestaltet. Ein Kind muss vieles kennen lernen. Und dafür sind die (erwachsenen) Eltern verantwortlich.

    Ein Kind, welches nicht an Grimms Märchen, Donald Duck, Tick - Trick und Track und Co heran geführt wird, kann es nicht kennen. Daraus resultieren im Endeffekt Lücken in der Allgemeinbildung und mangelnde Fantasie.

    Anstatt sich mit recht "unschuldigen" Figuren a'la Mickey Mouse zu identifizieren, möchte der kleine Darth Maul treffen. Ein rotgesichtiges, gehörntes Ungetüm, welches ich in diesem Alter sofort als den Leibhaftigen identifiziert hätte..

    Daran krankt auch die westliche "Wertegemeinschaft". Anstatt einem Kind aus Grimms Märchen vor zu lesen, wird ein "lustiger" Familienabend mit allem was über den Äther ins Wohn- oder Kinderzimmer sprudelt gestaltet. Sprechende Brote, Schwammköpfe, Mord und Totschlag - Tolle Erziehung!
  7. #16

    Der Park ist klasse

    Meine Tochter liebte den Park bereits mit 6, mein Bruder war damals 5 und liebte ihn auch, meine Schwester war 10 ... genau auch sie liebte Disneyland Paris. Und alle sind Generation Handy und alle lieben Disneyland immer noch.
    Eltern und Großeltern die ja mit den Kindern im Park waren, fanden ihn auch klasse.
    Wer Disneyland nicht mag, wird von anderen deutschen Parks dann noch viel mehr enttäuscht sein.

    Man (Kind) kennt die Figuren nicht ? Na und ? Sind die irgendwie wichtig ? Nö !

    Wenn man dem Park etwas vorwerfen kann, dann höchstens das das Essen im Disneyland Paris viel viel zu teuer ist.

    Das der Park groß ist, sollte jedem klar sein bevor er hinfährt. An einem Tag ist das nicht zu schaffen. Die Hotels gibt es also aus sehr gutem Grund. 3 Tage sollte man Minimum einplanen, wenn man bereit ist ein Paar Sachen auszulassen und nicht zu viel rumzutrödeln.

    Wenn ein Kind bunte Farben nicht mag oder mit 8 nicht entscheiden kann ob es etwas fahren mag oder eben nicht, dann hat das Kind ein Problem, der Park ist sicher nicht das Problem ;)
  8. #17

    Tja..

    das sind Probleme.
  9. #18

    Das reizüberflutete Bild einer Einzelnen...

    Also bitte, LIEBE Frau Volk...
    Was haben Sie sich denn bei diesem journalistischen Glanzstück gedacht?
    Wenn Sie es nicht auf die Kette bekommen - warum auch immer -, Ihren Kindern Inhalte an die Hand zu geben, die einerseits faktisch kindgerecht sind und sich andererseits über Jahrzehnte so etabliert haben, dass man mit Fug und Recht von "Kulturgut" sprechen kann, dann dürfen Sie sich wirklich nicht wundern.

    Ihr Sohn kennt kaum eine der "klassischen Figuren aus dem Disney-Universum"? Oh oh... Da hat er aber ein Problem. Nein, SIE haben ein Problem. Denn das liegt ja eher nicht an Ihrem Sohn sondern eher an der Tatsache, dass er diese Informationen nicht erhalten hat. Dafür wären Sie aber als Elternteil zuständig gewesen.
    Naja, der Turbokapitalismus scheint es zu erfordern, dass Sie scheinbar lieber Artikel über Dinge, die Sie nicht verstehen, schreiben anstatt dass Sie versuchen, die Welt der Kinder in sich aufzunehmen, diese dann in zu verarbeiten und an Ihren Sohn weiter zu geben.

    Wie wenig aufmerksam Sie die Dinge wahrnehmen, kann man an vielen Kleinigkeiten des Artikels erkennen, aber eine Stelle fällt besonders auf. Sie schreiben: "Sie führt schnurstracks auf ein wunderschönes rosa Schloss zu. Es ist dasselbe Schloss, das sich auch im Logo des Disney-Konzerns findet. Weil man es schon so oft gesehen hat, nimmt man es eigentlich nicht mehr war.". Wenn Sie die Dinge um Sie herum wirklich so sehen, ist es nicht verwunderlich, dass es Ihnen nicht gelingt, das schöne Gefühl - oder nennen wir es vielleicht doch einmal "die Magie" - auf Ihren Sohn zu übertragen. Denn erstens ist dieses Schloss niemals im Logo der Disney-Filme zu sehen gewesen. Im Gegenteil: Keines der baulich umgesetzten Schlösser kam je in einem der Filme vor. Und zweitens: Dass Sie es "eigentlich nicht mehr wahrnehmen" ist genau das Problem. SIE nehmen es nicht mehr wahr.

    Wenn Sie dann noch Ihren Sohn irgendwo hin "schleppen" (auch das war ein Zitat) und dann fragen, was er tun soll, müssen Sie sich nicht wundern wenn er nur mit den Schultern zuckt. Das hat nichts mit der von Ihnen postulierten "magischen Reizüberflutung" zu tun, sondern mit kultureller Armut, aus der Sie Ihren Sohn nicht heraus zu ziehen in der Lage sind
    Schade, dass genau so etwas beim Spiegel als Artikel dann zu lesen ist, wohingegen Stimmen, die die "Magie" von Disney verstanden haben und darüber vielleicht auch gerne berichten würden, nicht zu Wort kommen.
    Journalismus in Deutschland wird immer schlechter, leider.
  10. #19

    Zitat von EuroStar2011 Beitrag anzeigen
    Waehrend in den anderen Parks jede Nacht mehrmals Feuerwerke und Shows bis Mitternacht stattfinden gehen im Disneyland Paris meistens schon vor 22:00 die Lichter aus.
    Wohl schon lange nicht mehr dort gewesen? Seit dieser Saison eben nicht mehr! Die Amis schauen wegen der neuen Show "Disney Dreams" gerade unglaublich neidisch und gierig nach Paris, da wird beglückwünscht ohne Ende für dieses unglaubliche Spektakel. Dagegen sehen so ziemlich alle Disney Shows weltweit derzeit blass aus, sogar "World of Color" in Anaheim muss sich warm einpacken. Daher hat der Park diese Saison bis mindestens 21.30 Uhr, meistens sogar 22.30 Uhr geöffnet. Erst einmal informieren, wie die aktuelle Lage aussieht, bevor man hier solch einen Stuss schreibt.

    Ansonsten fehlen mir zu dem Artikel wirklich die Worte. Nur zwei Attraktionen an einem Tag? Haha, "epic fail" würde meine Generation dazu sagen. Ich bin 25 Jahre alt und reise regelmäßig mit Kommilitonen und Freunden in den Park. Bei uns reichen gerade mal ganze zwei Tage, um alles zu sehen... zwei Attraktionen? Da machen wir mindestens 20 draus und wenn die Zeit reicht, werden manche Großattraktionen, die zweifelsohne zu den besten Europas bzw. weltweit zählen, sogar zweimal gefahren.

    Dass man heute Madagascar schaut statt Schneewittchen ist in meinen Augen pure Erziehungssache. Zu meiner Zeit gab's Power Rangers, jedoch gab's dank meiner Mum auch alle Klassiker wie Peter Pan, Bambi & Co. Wenn Ihr Sohn daher NUR die CGI-Animationsfilme schaut und nichts anderes mehr kennt, wächst das auf dem Mist der Eltern.
    "Sie führt schnurstracks auf ein wunderschönes rosa Schloss zu. Es ist dasselbe Schloss, das sich auch im Logo des Disney-Konzerns findet. Weil man es schon so oft gesehen hat, nimmt man es eigentlich nicht mehr war." Bitte? Ich war 2010 mit einer Freundin in Paris, die kein Disneyfan ist und Mickey Maus äußerst befremdlich findet. Selbst sie stand ungelogen fünf Minuten davor mit offenem Mund und einem Kopfschütteln. Ich glaube eher, dass hier eine neue Brille fällig wäre.

    Ansonsten muss ich Dr. Sterni beipflichten. Schöner Kommentar zu einem fast armseligen Artikel.