Größter Jackpot in Europa!*Fast so reich wie die Beckhams - und reicher als Sean Connery! Die britische Presse feiert das schottische*Paar, das gerade 185 Millionen Euro im Lotto absahnte. Die beiden Eheleute blieben dagegen bisher*erfreulich entspannt.
http://www.spiegel.de/panorama/leute...774833,00.html
Ich persönlich wüsste gar nicht, was ich mit dem Geld machen soll. Vieleicht würde ich mir ein Bettmolton aus Albino-Tiger-Fell von Kinderarbeitern aus Bangladesh nähen lassen. Oder ich verschenke das Geld an Menschen, die freiwillig 1 Kg Fäkalien essen. Mal im Ernst: Was will man mit soviel Geld? Ich würde mir vieleicht eine kleine Insel kaufen damit ich dort meine Ruhe habe. Viel Geld bedeutet ja auch oft viel Stress und kaum Freizeit. Ich gönne es jedem aber für mich wäre das nichts.
Solche Summen in Lotterien auszuloben ist Unfug. In drei Jahren sind die doch fertig mit der Welt. Wetten?
Mit dem Gewinn an die Presse zu gehen halte ich für einen sehr unklugen Schachzug der Beiden.
Sie hätte einfach Freunden und Bekannten sagen können, dass sie etwas Geld beim Lotto gewonnen haben und damit dann Reisen gehen und mehr Luxus genießen können.
Jetzt haben sie es sich wohl aber unmöglich gemacht noch "normal" weiterleben zu können. Sie wohnen in einem winzigen Dorf, es gibt Fotos von ihrem Haus wahrscheinlich stehen sie sogar im Telefonbuch. Jeder Erpresser, Kidnapper, Einbrecher usw. in ganz England wird sich wahrscheinlich bereits Gedanken darüber machen, wie er sich etwas von ihrem Geld aneignen kann.
Wirklich sehr unbedacht von den Beiden.
Und selbst wenn irgendein Äthiopischer Teppichflieger das irgendwo sehen würde? Na und? Ham die kein Lotto?
Nö! Ich meine allerdings aus Ihrem Satz allerdings eine Menge Neid und Mißgunst gelesen zu haben.
Jeder von uns, der auch nur hin und wieder Lotto spielt, hat sich irgendwie Gedanken gemacht, was im Falle des Jackpots zu tun (und zu lassen) wäre. Meine Liste:
1. Schnauze halten, keine Infos an die Öffentlichkeit.
2. die einzigen, die eingeweiht werden sind die (Schwieger-)Eltern
3. alle anderen im näheren und weiteren Umfeld kriegen später zu hören, daß man vor einigen Wochen einen Sechser im Lotto hatte, um z. B. das neue Auto, die Möbel oder oder oder zu erklären. Und mit den Eltern geteilt wurde, Geld weg... So gibts auch keine Bettelfreunde.
4. Auf KEINEN Fall mit dem Los die Lottobude betreten. Der Onkel zahlt zwar nicht aus, aber trotzdem weiß es der ganze Ortsteil binnen Minuten. Ein Anruf bei der Lottozentrale reicht.
5. Hier im Ortsteil ist die Hölle los, wenn auf meinem Konto auf einmal 9stellig Guthaben ist. Da gibts kein Bankgeheimnis in der Dorfzweigstelle. Also neues Bankkonto in einer anderen Stadt. Von diesem Konto aus wird das Geld entgegen genommen und gemanagt, Stichwort Private Banking. Das Girokonto läuft ganz normal weiter.
6. Jetzt erst kommt das, was andere als erstes tun würden. Sich Gedanken machen, was man tun will.
Ich würde erst mal ganz normal weiter arbeiten gehen und das Finanzielle nach meinen Wünschen regeln. Konsum mit Sicherheit, aber auch Wohltätigkeit. Die DGzRS wäre einer der ersten Adressaten, für die ich großzügigst spenden würde.
Amüsiert mich sehr wie hier ein paar Schrebergartenbesitzer und Bleistiftefürdenchefspitzer meinen, eine Million sollte die Obergrenze für einen feinen Gewinn sein. Ich empfehle vor dem Schreiben weiterer Dummheiten, erst mal einen Blick in den Immobilienteil zu werfen, aber nicht von Bottrop und Winsen an der Luhe. Selbst wenn man gar nichts kauft kann man von den Zinsen nicht mal leben und jedes Jahr noch weniger durch die ganz normale Geldentwertung. Die Zeiten wo ein Millionär was Besonderes war sind lange vorbei.
Dieser Satz klingt nach verbaler Abstiegszone. Ich tippe mal so um den 14. Tabellenplatz herum.
So, meinen Sie? Na, dann "meinen" Sie ruhig weiter. Weiter unten "meinen" sie ja auch, die Mutter aller Lotto-Gewinn-Geheimhaltetaktiken gefunden zu haben.
Ach, Ihre Schalker würden Sie nicht bedenken? Tsts ... ein Manuel Neuer im Geiste.
Tja, meine lieben blauweißen Jungs: Der potentielle reiche Onkel möchte seine Kohlen also lieber selbst behalten. Macht aber nix. Schließlich bleibt euch in in der kommenden Vorweihnachtszeit noch immer der Gang mit der Sammelbüchse durch die Gelsenkirchner Fußgängerzone.
Manche Vermittler kassieren sogar das Doppelte bis Dreifache des regulären Einsatzes. Da ist Tipp24 noch vergleichsweise günstig. Die eigentliche Sauererei ist doch, dass sich die deutschen Lottogesellschaften nicht offiziell an Euro Millions beteiligen. Warum weiß ich auch nicht.