16 Tote in Afghanistan: Amokläufer vom Chaos-Stützpunkt

REUTERS16 afghanische Zivilisten sind tot, erschossen von einem US-Soldaten - jetzt fürchten die Amerikaner Rache. Der mutmaßliche Amokläufer soll von derselben Basis im Bundesstaat Washington kommen wie das berüchtigte "Kill Team". Experten sagen, der riesige Stützpunkt sei außer Kontrolle.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...820780,00.html
  1. #1

    Krieg

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    16 afghanische Zivilisten sind tot, erschossen von einem US-Soldaten - jetzt fürchten die Amerikaner Rache. Der mutmaßliche Amokläufer soll von derselben Basis im Bundesstaat Washington kommen wie das berüchtigte "Kill Team". Experten sagen, der riesige Stützpunkt sei außer Kontrolle.

    16 Tote in Afghanistan: Amokläufer vom Chaos-Stützpunkt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    In Kriegen werden Menschen oft zu Monster, nicht jeder wird nur seine Aufgaben erfüllen, aber was sind denn die Aufgaben?
    Intelligente Menschen gehen bekanntlich nicht freiwillig in den Krieg, zu mal da nicht das eigene Land verteidigt wird.
  2. #2

    Zitat von hubertrudnick1 Beitrag anzeigen
    Intelligente Menschen gehen bekanntlich nicht freiwillig in den Krieg, zu mal da nicht das eigene Land verteidigt wird.
    Das ist ganz schön überheblich.
  3. #3

    Zitat von hubertrudnick1 Beitrag anzeigen
    Intelligente Menschen gehen bekanntlich nicht freiwillig in den Krieg, zu mal da nicht das eigene Land verteidigt wird.
    Wo haben Sie denn diese Einstellung her? Oder definieren Sie Intelligenz so, dass es Ihrer Einstellung entspricht? Wo bleibt der Respekt vor weniger intelligenten Menschen?
    Fast alle Offiziere z.B. haben ein anspruchsvolles Studium hinter sich.
  4. #4

    "Time to go ..."

    ... auch für die Deutschen Soldaten. Auch sie werden durch solche Aktionen unnötig zu Zielscheiben gemacht.

    Mehr braucht man darüber eigentlich nicht mehr diskutieren. Höchstens, wie man sich in Zukunft aus solchen Kriegen heraushält.
  5. #5

    Die "Los Angeles Times" bezeichnete Lewis-McChord im vergangenen Jahr als "Stützpunkt vor dem Absturz".
    Ach ist das so?
    In meiner Army Times steht Jahr fuer Jahr wieder das Ft Lewis einer der bliebtesten US Stuetzpunkte in den lower 48 ist!
    Zumindest wenn man nach persoenlichen Meinungen der Soldaten fragt.

    Ich war vor etlichen Jahren einmal dort und habe eine aehnliche Meinung. Saemtliche Anlagen sind Top gepflegt gewesen und die Unterkuenfte weit ueber dem Army standart gewesen!
    Die Ausruestung und Trainingsmoeglichkeiten sind erster Guete.

    Natuerlich gibt es dort sehr viele junge Soldaten die sich abends mit ihren Autos treffen, Musik hoeren, Bierchen trinken und hier und da ein paar kleine rennen veranstalten und es am WE in den oertlichen Bars eventuell mal etwas zu sehr knallen lassen ...
    Dies hat aber nichts mit einem Standort per se zu tun.
    Munster oder Seedorf in Dtl sind da aehnlich, wenn auch nochmal um Welten kleiner ...
    Das sich an einem Standortkomplex mit 80.000 Soldaten Selbstmorde ereignen ist ueberaus tragisch, aber de facto leider normal!
    Man sollte die Selbstmorde dort erstmal mit dem Mittel aller Selbstmorde von US Soldaten vergleichen.
    Dann kann/muss man noch in erwaegung ziehen das der Dienst bei der Infanterie natuergemaess groessere mentale Belastungen ,die einem Selbstmord ausloesen koennten, fordert
    als zB der Dienst bei der Luftwaffe oder in irgendeinem Buero!
  6. #6

    Zitat von hubertrudnick1 Beitrag anzeigen
    In Kriegen werden Menschen oft zu Monster, nicht jeder wird nur seine Aufgaben erfüllen, aber was sind denn die Aufgaben?
    Intelligente Menschen gehen bekanntlich nicht freiwillig in den Krieg, zu mal da nicht das eigene Land verteidigt wird.
    Aha, was sagen Sie dann zu Sokrates?
  7. #7

    inteligenz

    intelligenz ist per definition die faehigkeit zusammenhaenge zu erkennen.
    toeten ohne bedroht zu werden ist absolut falsch
    menschen zu verletzen ist ebenfals falsch
    die aktionaere der ruestungsindustrie verdienen gut am krieg,
    die einfachen leute bezahlen in jeder hinsicht die rechnung fuer den krieg
    krieg fuehrt zu leid, schmerz, tot und unterdrueckung.
    mal ueberlegen was uns diese zusammenhaenge sagen, ohne ihre "intelligenz"au ueberfordern.
  8. #8

    .

    Zitat von hubertrudnick1 Beitrag anzeigen
    In Kriegen werden Menschen oft zu Monster, nicht jeder wird nur seine Aufgaben erfüllen, aber was sind denn die Aufgaben?
    Intelligente Menschen gehen bekanntlich nicht freiwillig in den Krieg, zu mal da nicht das eigene Land verteidigt wird.
    Hinter jedem GI steckt doch auch eine Familie, oder? Welche Mutter kann, nach all den Nachrichten die es allein seit 2003 aus den Kriegsgebieten (mal die Beschreibung der Veteranen aus den letzten 40 Jahren außen vor gelassen) gibt, denn ihren Sohn/Tochter freiwillig in den Krieg ziehen lassen?
  9. #9

    .

    Zitat von TheZioWolf Beitrag anzeigen
    Wo haben Sie denn diese Einstellung her? Oder definieren Sie Intelligenz so, dass es Ihrer Einstellung entspricht? Wo bleibt der Respekt vor weniger intelligenten Menschen?
    Fast alle Offiziere z.B. haben ein anspruchsvolles Studium hinter sich.
    .... umso schlimmer, nicht? Da kann man dann ja gar nicht nicht mehr sagen, daß die aus Dummheit freiwillig in den Krieg gezogen sind.

    Übrigens: wir schreiben da immer so leichtfertig von Krieg.
    Krieg = Männer, Frauen und Kinder zu unterdrücken, demütigen, verkrüppeln, verstümmeln, ermorden, deren Land zu verwüsten zu berauben, das Recht des Stärkeren durchsetzen.
    Zumindest seht ich das so, ohne Studium....:-)