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155.000 neue Stellen: Nur leichte Entspannung am US-Arbeitsmarkt

DPADie US-Wirtschaft hat im Dezember überraschend viele neue Stellen geschaffen. Doch die Arbeitslosenquote stagniert bei 7,8 Prozent. Noch immer sind viel mehr Amerikaner arbeitslos, als die Gesellschaft verkraften kann.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-875842.html
  1. #1

    Nachfrage

    Warum werten die USA ihre Währung nicht einfach ab um so ihre Exporte anzukurbeln?

    Das ist eines der letzten echten Fragen die ich zur Makroökonomie habe.
  2. #2

    Böses Erwachen…

    Die USA waren immer stolz auf ihren geringen Kündigungsschutz, der nicht nur Entlassung, sondern auch Neueinstellungen gefördert haben soll. Dies stellt sich nun - nicht ganz - zufällig immer mehr als Trugschluss heraus. Zwar kennt die USA nicht die Langzeitarbeitslosen, wie bei uns. Dafür war die Bewegung RAUS dem Arbeitsmarkt und irgendwann wieder REIN in dem Arbeitsmarkt, in den USA immer sehr dynamisch und sparte Ausgabe für soziale Sicherungssysteme. Dieses Zeitalter geht wohl nun eindeutig zu ende. Auch in den USA wird es sich wohl länger realisieren lassen, dass bei soviel Reichtum Armut und Erwerbslosigkeit immer mehr den Ton ergeben. Der Traum vom funktionierenden amerikanischen Kapitalismus ist wohl ausgeträumt. Da hilft auch kein Obama.
  3. #3

    Makroökonomie

    Zitat von Progressor Beitrag anzeigen
    Warum werten die USA ihre Währung nicht einfach ab um so ihre Exporte anzukurbeln?

    Das ist eines der letzten echten Fragen die ich zur Makroökonomie habe.
    Das machen sie doch schon lange in dem sie massenhaft Staatsanleihen aufkaufen und die Zinsen niedrig halten, aber solange auch die EU, Japan, China und Japan ihre Währungen künstlich abwerten, haben die Bemühungen der Amerikaner nur begrenzten Erfolg. Außerdem darf man nicht vergessen, dass die Niedrigzinspolitik der USA eine der Hauptursachen für die Immobilienblase und die darauf folgende Weltwirtschaftskriese war.

    Ich hoffe Ihre Wissensbestrebungen in Sachen Makroökonomie damit befriedigt zu haben.
  4. #4

    Amerikanischer Kapitalismus

    Zitat von Dr. Kilad Beitrag anzeigen
    Die USA waren immer stolz auf ihren geringen Kündigungsschutz, der nicht nur Entlassung, sondern auch Neueinstellungen gefördert haben soll. Dies stellt sich nun - nicht ganz - zufällig immer mehr als Trugschluss heraus. Zwar kennt die USA nicht die Langzeitarbeitslosen, wie bei uns. Dafür war die Bewegung RAUS dem Arbeitsmarkt und irgendwann wieder REIN in dem Arbeitsmarkt, in den USA immer sehr dynamisch und sparte Ausgabe für soziale Sicherungssysteme. Dieses Zeitalter geht wohl nun eindeutig zu ende. Auch in den USA wird es sich wohl länger realisieren lassen, dass bei soviel Reichtum Armut und Erwerbslosigkeit immer mehr den Ton ergeben. Der Traum vom funktionierenden amerikanischen Kapitalismus ist wohl ausgeträumt. Da hilft auch kein Obama.
    Und was folgt auf den Amerikanischen Kapitalismus?

    So wie es zur Zeit aussieht, der Chinesische, Russische oder Indische Kapitalismus. Mir persönlich wäre es lieber das Amerikanische Modell würde sich noch für ein paar Jahre durchsetzen.








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