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15 Stunden Castor-Protest: *Vier Bauern in Beton

Für die Polizisten war es das wohl schwierigste Hindernis auf der Castor-Strecke: Seit Sonntagmorgen hatten vier Landwirte auf den Bahnschienen ausgeharrt, um den Atommüll-Transport zu blockieren - angekettet an eine rund 600 Kilo schwere Betonpyramide. Erst nach 15 Stunden gaben sie auf.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...800249,00.html
  1. #1

    .-.

    Tschulligung. Aber Bauern haben halt sonst kaum eine Abwechslung.
  2. #2

    Vier Bauern in Beton?

    Ich hoffe von ganzen Herzen, dass die vier Bauern ihre gerechte Strafe wegen einem gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr bekommen und natürlich die Rechnung für den Befreiungsversuch.

    Ansonsten können wir unseren Rechtsstaat vergessen! Dann haben nur noch Chaoten oder Anarchisten das Sagen. Und am Beispiel der für Grüne gescheiterten Volksabstimmung in Baden-Württemberg kann man gut erkennen, dass die schweigende Mehrheit in Deutschland ganz anders denken wie die kleine schreiende Minderheit!
  3. #3

    Das Ganze ist mehr als ..................

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für die Polizisten war es das wohl schwierigste Hindernis auf der Castor-Strecke: Seit Sonntagmorgen hatten vier Landwirte auf den Bahnschienen ausgeharrt, um den Atommüll-Transport zu blockieren - angekettet an eine rund 600 Kilo schwere Betonpyramide. Erst nach 15 Stunden gaben sie auf.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...800249,00.html
    Das Ganze ist mehr als idiotisch. Die ganzen Proteste sind ein Armutszeugnis deutsche Gesellschaft. Statt unnötige kosten zu verursachen gibt es so was wie Wahlen, aber wen es so weit ist da wird alles „Vergessen“ und nix ändert sich. Und was bring es außer noch teuren Strom Verzicht auf Atomenergie wen alle rund um Deutschland es betreiben und sogar neue bauen????!!!! , z.B. in Frankreich ein Kilowatt kostet 10-12 Cent und in Deutschland 20-25
  4. #4

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für die Polizisten war es das wohl schwierigste Hindernis auf der Castor-Strecke: Seit Sonntagmorgen hatten vier Landwirte auf den Bahnschienen ausgeharrt, um den Atommüll-Transport zu blockieren - angekettet an eine rund 600 Kilo schwere Betonpyramide. Erst nach 15 Stunden gaben sie auf.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...800249,00.html
    Hm, hört sich so an, als wenn die nicht so richtig hinter ihrer Aktion hinterstehen.
    Ich meine, was ist denn das Ziel so einer Blockade?
    Möglichst lange den Transport hinauszögern.
    Und was ist es, wenn man diese Blockade auflöst, weil es einem selber zu lange dauert?
    Richtig.
    Lächerlich.


    Zu der geschidlerten Polizeigewalt.
    Ich hätte da als Polizist (bin aber keiner) wohl auch keine Lust drauf.
    Unter der Woche Papierkram und sich beschimpfen lassen und sich am Wochenenden von Hooligans und Krawalltouristen angreifen lassen.
    Das alles für wenig Geld.

    Da muss sich Niemand wundern, wenn da mal härter zugelangt wird.

    Auch Polizisten sind Menschen, die sicher ungerne angegriffen werden (weder körperlich noch verbal, wie heutzutage überall) und auchmal ein ruhiges Wochenende zu Hause verbringen möchten.
  5. #5

    Bauern?

    oha, das gibt Ärger...
    Das sind doch Landwirte!
    Btw... man kann sich auch anstellen...

    Ein bisschen Gergungsgerät, ein Hubwagen und ein paar paar stabile Metallplatten und schon können die Herren Landwirte gemütlich neben der Strecke weiterfrieren...

    Mit so etwas sollte die Polizei doch mittlerweile wohl wirklich rechnen.
    Eine ordentliche Dorffeuerwehr macht sowas vermutlich noch halb besoffen aus der Hüfte...
  6. #6

    Bei allem Verständnis

    für die Protestaktionen stellt sich die Frage, wer für die Kosten aufkommt, die den Einsatz von 19000 !!! Polizisten notwendig machen, um die nun mal von Deutschland verursachten Atommüll-Behälter nach Deutschland zurück zu nehmen. Auch die Protestler haben vom Energiegewinn dieser Atomkraft gut gelebt, sind aber jetzt nicht bereit, die Folgen der Lagerung verbrauchten Materials zu erdulden.
    Ausdrücklich sage ich JA zum Protest gegen Atomkraft, aber bitte im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten.
    Die Besetzung der Schienenstränge, gar das Anketten und Einbettonieren, auch das "Schottern", sind absolut illegal! Die daran Beteiligten müssen dann eben auch für die entstandenen Schäden aufkommen und zwar in voller Höhe der durch diese Aktionen entstanden Kosten. Und diese dürften nicht unerheblich sein.
  7. #7

    Affen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für die Polizisten..: Seit Sonntagmorgen hatten vier Landwirte auf den Bahnschienen ausgeharrt, um den Atommüll-Transport zu blockieren - angekettet an eine rund 600 Kilo schwere Betonpyramide. Erst nach 15 Stunden gaben sie auf.
    Im Fernsehen gezeigt. Unsere Polizei wird nicht zum Affen gemacht, sie macht sich selbst dazu.

    Vorschlag: Den Zug mit den Castoren stoppen + nicht weiterfahren. Aber die freiwillig angeketteten / einbetonierten Spaßmacher auch nicht losmachen.
    Dann müssen die dort mehrer Tage ausharren.
    Bis die Ketten durchgerostet sind, bleibt der Zug mit den Castoren eben dort stehen.
    Und strahlt...und strahlt...und strahlt...
  8. #8

    Glückwünsche!

    Glückwünsche an die Macher diese sehr wohl durchdachten, fantastisch ausgeführten, friedlichen Aktion! 34 Jahre Erfahrung im Widerstand auch technisch grandios umgesetzt und damit die Polizei vor ein unlösbares Hindernis gesetzt. Hut ab!
    Ich hoffe die Botschaft kommt an: das Wendland ist nicht nur geologisch sondern auch politisch für eine Endlagerung nicht geeignet.
  9. #9

    Schlecht recherchiert

    Wieder übernimmt der Spiegel einen schlecht recherchierten und zusammengeschusterten Artikel im wesentlichen der DPA. Anscheinend ist ihm das Thema nicht wichtig genug um sich mit eigenen Augen ein Bild der Lage zu machen. Kein Wort, von den über 1000 friedlichen Demonstranten, die zusammen mit den Bauern ausharrten. Die Blockade war erst um 3 Uhr beendet. Kein Wort von den zahlreichen kreativen und wirkungsvollen weiteren Aktionen auf der Bahnstrecke am Sonntag. Statt dessen nur wieder auf Sensation und Konfrontation angelegte Pressemitteilungen der Polizei über überwiegend nicht belegte angebliche Vorkommnisse und effekthascherische Fotos. Diese Oberflächlichkeit hat der Widerstand im Wendland nicht verdient!


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