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15 Prozent: SPD plant Migrantenquote in Spitzengremien

Die SPD reagiert auf die Debatte um Thilo Sarrazin: Das Präsidium will in allen Gremien der Bundespartei 15 Prozent der Sitze mit Mitgliedern besetzen, die ausländischer Herkunft sind. Derzeit gibt es in Parteispitze*und Vorstand keine Migranten.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...760235,00.html
  1. #60

    15% wären ok

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die SPD reagiert auf die Debatte um Thilo Sarrazin: Das Präsidium will in allen Gremien der Bundespartei 15 Prozent der Sitze mit Mitgliedern besetzen, die ausländischer Herkunft sind. Derzeit gibt es in Parteispitze*und Vorstand keine Migranten.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...760235,00.html
    wenn die SPD genau so viele dieser Mitglieder bei gleicher Qualifikation hat. Und vor allem: GEWÄHLT!
  2. #61

    Intelligente Politiker

    Zitat von williwählen Beitrag anzeigen
    Wie wäre es denn mal mit einer Quote für intelligente Politiker für die SPD?
    Intelligente Politiker ist ein Widerspruch in sich, wie die SPD mit der Südländerquote demonstriert.
  3. #62

    Herkunft wichtig, nicht Eignung

    Kann man sich dann zukünftig einklagen wenn man einer ethinischen Minderheit angehört und der Prozentsatz ist nicht erfüllt? Kommt es also weniger auf die Eignung und Befähigung an, als auf die Herkunft? Wenn dies bei der Partei eingeführt wird, wird dies sicher auch bald beim Staat allgemein kommen.
  4. #63

    Erschreckend

    Ich finde es nach wie vor erschreckend,was dieser Mann mit seinem Buch alles ausgelöst hat.Hier kocht viels nach oben was wohl vorher schon bei vielen unterschwellig vorhanden war.Das dabei geglaubt wird das es hier um Migration oder Fakten geht,zeigt wie irrtional das Ganze ist.
    Wenn zum Beispiel das Thema mit Migration mit Bfingschuld verknüpft wird,dann zeigt dies bereits das es ganz gewiss nicht um Migration geht.Diese könnte ja nur gefördert werden wenn beide seiten sich als gleichwertig gegenseitig anerkennen und alle Beteiligten einen Beitrag zum gemeinsammen Zusammenleben birngen.Wer aber von einer besonderen Schuld der einen Seite,der Bringschuld sprecht,mach damit klar,das es eine solche Gleichwertigkeit für ihn nicht gibt.
    Dies nur ein Beispiel dafür wie völlig fehlgeleitet diese ganze Debatte ist.
    Was in Folfe geschehen und überall an den Reaktionen deutlich erkennbar ist,ist wie sehr hier Gefühle hochkochen und ein Feindbild aufgebaut wird.Auch wie asehr polarisiert und Dinge nur noch völlig einseitig wahrgenommen werden,der eigene Standpunkt mit allen Mitteln verteidigt und zu etwas absolutem gemacht wird.Zugrunde liegen dabei nach meinr Ansicht tiefsitzende Hass- und Minderwertigkeitsgefühle die so ein Ventil finden,indem alles negative auf eine Minderheit projeziert wird.
    Diese Entwicklung halte ich für erschreckend.
  5. #64

    Gacker ...

    Okay. Vor aller noch folgender Polemik: Das wird die Merkel sich ansehen und dann, wenn nötig besser machen. Experimente aller Orten. Und sie wird wieder gewinnen. Das ist unser Untergang. Ewig gemerkelt zu werden, wird böse enden ... DDR reloaded für uns kleine. Turbokapitalismus und wenn nötig auch Support-Sozialismus für den DAX.

    Es ist schön zuzusehen, wie sich unsere völlig verzweifelten Oppositionspolitiker im völlig überzogenen Gut- bzw. Bessermenschentum suhlen. Nur weil es grad mal geklappt hat. Und ganz toll, alles auf der linken Straßenseite, auf der tollsten Überholspur seit Fokushima und S21.
    Kann eine Organisation - und sei es die eigene Partei - nicht das Spiegelbild der Ponyhof-Wunschideologie darstellen, dann wird solange innerparteilich verordnet, bis es in das erwünschte Weltbild passt. Und dann passt man umgehend die Realität dem Wünschdirwasbild an, vorausgesetzt genügend geblendete Irre haben einen gewählt.

    Gut. Nur das bringt uns im Wettkampf der Nationen um Märkte nicht weiter.

    Nachdem der Herr Kretschmann seine Weltfremdheit schon doppelt bewiesen hat, darf der fröhliche SozPäd-Ideologenstadel der SPD-Führung nun endlich nachlegen.

    Will man so die Sarrazin-Posse vergessen machen? Wie blöd ist denn der Bürger? Wie entwürdigend und rassistisch ist denn ein erzwungenes Quotenpräsidiumsmitglied mit Migrationshintergrund?

    Mann, Mann, Mann ... Migranten sind ein fester Bestandteil Deutschlands. Frauen sind ein fester Bestandteil Deutschlands. Und man braucht plötzlich für beides eine Quote in den Topentscheiderebenen? Es scheint so zu sein. Die bessere Moral, nicht zwingend die bessere Leistung. Die Idee des Sozialismus. Umerziehung des Volkes. Alle gleich. Gleich verdummt. Und gleich verarmt. Das zieht sich hintergründig durch mit dem radikalen und beschleunigten Linksruck in Deutschland. Starker Staat. Schwache Bürger.
    Perfekt!

    Fakt ist: die Deutsche Politik scheint einfach kein Spiegelbild unserer Gesellschaft zu sein. Weder personell, noch ideell.

    Das ist das Problem. Ich kann mir gut vorstellen, wie modern die SPD sich plötzlich sähe, wenn mal einer nicht aus der Vorzimmern der altbekannten Salonkommunisten, sondern aus dem, sagen wir mal, Libanon käme. Hochmodern! Albern! Das ist für mich Rassismus pur, wenn man einen "Quotenmigranten" nur aus PR-Zwecken benötigt!

    Gerade die SPD hat ihr Publikum schon lange übelst vergrault. Und daran ist nicht primär der Sarrazin (ein alter Dussel mit belastbarer Idee, aber schlechter Kommunikation) schuld. Sondern das Folterinstrument für niedrigste Löhne und Gehälter: HarzIV.

    Und überhaupt ... die Quote ansich - wo führt das denn hin?

    Was ist mit Behinderten? Mit Rentnern? Mit Lokführern? Mit Gärtnern? Oder mit Sportlern? Eine 25 % Sportlerquote im Parteivorstand der Grünen - weil Sportler gibt es viele, Sport ist gesund und außerdem verjüngt man sich damit easy.
    Aufpassen Ozdemir - wenn Du nicht schnell in einen Fußballverein gehst, mobben sie Dich raus ;-)

    Und liebe SPD. Ihr seid wie die aktuelle FDP. Man braucht Euch zu allerletzt. Auch dann nicht, wenn Ihr plötzlich versucht, so ganz normal multikulti wie wir alle zu sein.
  6. #65

    ....

    Zitat von Frieden ist alles Beitrag anzeigen
    Ich finde es nach wie vor erschreckend,was dieser Mann mit seinem Buch alles ausgelöst hat.Hier kocht viels nach oben was wohl vorher schon bei vielen unterschwellig vorhanden war.
    Es war doch ohnehin eine Frage der Zeit, bis einer aus dem Kreis der etablierten Politikerkaste die offenkundigen Probleme offen anspricht, ob man Herrn Sarrazin nun persönlich mag oder nicht.
  7. #66

    Quoten sind immer gut.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die SPD reagiert auf die Debatte um Thilo Sarrazin: Das Präsidium will in allen Gremien der Bundespartei 15 Prozent der Sitze mit Mitgliedern besetzen, die ausländischer Herkunft sind. Derzeit gibt es in Parteispitze*und Vorstand keine Migranten.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...760235,00.html
    Dann kann man sich nämlich ausrechnen, wann man dabei ist:
    Frauenquote: 50 +%
    Migrantenquote: 15 %
    Behindertenquote: 5 %
    angehörige alternativer Wohngemeinschaften: 5 %
    Alleinerziehende 5 %
    Katholiken: 5 %
    Evangelen: 10 %
    Moslems: 5 %

    Beziehungsweise kann man sich ausreichnen, wer demnächst nicht mehr im Vorstand einer Partei sein wird ;-)
  8. #67

    werden Sie doch mal endlich deutlich..

    Zitat von Frieden ist alles Beitrag anzeigen
    Ich finde es nach wie vor erschreckend,was dieser Mann mit seinem Buch alles ausgelöst hat.Hier kocht viels nach oben was wohl vorher schon bei vielen unterschwellig vorhanden war.Das dabei geglaubt wird ......
    und hören auf, in allen Foren - sobald das Stichwort Sarrazin fällt - mit derart inhaltslosen Sprüchen in Erscheinung zu treten.

    Sind Sie wirklich in dem Glauben, mit ihrem "Nickname" die Foristen für dumm verkaufen zu können? Werden Sie deutlich, wie z.B. in den deutsch-Türkischen Nachrichten!

    Ich sehe vor allem eins: Die Muslime müssen lernen, Krisen in Chancen umzuwandeln. Daher sollten gläubige Muslime gerade jetzt in die SPD eintreten und sich aktiv in die Diskussionen einmischen. Das ist ihr demokratisches Recht. Nur so wird aus der SPD eine offenere Partei. Wir haben es in unseren eigenen Händen.
    Quelle: http://www.deutsch-tuerkische-nachri...2011/04/71163/
    Bemerkenswert das man nicht von Muslime spricht sondern ausdrücklich von gläubigen Muslime - das lässt nun in der Tat einiges befürchen!
  9. #68

    Offenkundige Probleme

    Zitat von Wolf_68 Beitrag anzeigen
    Es war doch ohnehin eine Frage der Zeit, bis einer aus dem Kreis der etablierten Politikerkaste die offenkundigen Probleme offen anspricht, ob man Herrn Sarrazin nun persönlich mag oder nicht.
    Welches sind den die offenkundigen Probleme?
    Der ständig anwachsende Rechtsextremismus in Europa?
    Die Konfliktverschärfung in Deutschland seid Sarrazins Buchveröffentlichung?
    Die Projektion aller Probleme auf eine Minderheit?
    Das ausblenden vieler anderer Probleme,wie Schuldenwachstum,marode Finanzpolitik,soziale Ungleichheit,Umweltzerstörung,militärische Konflikte in vielen ländern,weitverbreitete soziale Kälte,Konkurrenzdenken,Mangel an Kooperation und menschlichem Miteinander?
    Festhalten an nationalem Sicherheitsdenken,wo Probleme längst nur noch global gelösst werden können?
    Reaktionäres Weltbild ohne Weiterentwicklung und Zukunftsperspektiven?
    Ignoranz und Unfähigkeit aus der Geschichte zu lernen?
    Mangel an Mitgefühl und menschlischem Verständnis?
    Sind dies die offenkundigen Probleme,die sie meinten?
  10. #69

    Merkwürdig.

    Zitat von Frieden ist alles Beitrag anzeigen
    Ich finde es nach wie vor erschreckend,was dieser Mann mit seinem Buch alles ausgelöst hat.Hier kocht viels nach oben was wohl vorher schon bei vielen unterschwellig vorhanden war.Das dabei geglaubt wird das es hier um Migration oder Fakten geht,zeigt wie irrtional das Ganze ist.
    Wenn zum Beispiel das Thema mit Migration mit Bfingschuld verknüpft wird,dann zeigt dies bereits das es ganz gewiss nicht um Migration geht.Diese könnte ja nur gefördert werden wenn beide seiten sich als gleichwertig gegenseitig anerkennen und alle Beteiligten einen Beitrag zum gemeinsammen Zusammenleben birngen.Wer aber von einer besonderen Schuld der einen Seite,der Bringschuld sprecht,mach damit klar,das es eine solche Gleichwertigkeit für ihn nicht gibt.
    Dies nur ein Beispiel dafür wie völlig fehlgeleitet diese ganze Debatte ist.
    Was in Folfe geschehen und überall an den Reaktionen deutlich erkennbar ist,ist wie sehr hier Gefühle hochkochen und ein Feindbild aufgebaut wird.Auch wie asehr polarisiert und Dinge nur noch völlig einseitig wahrgenommen werden,der eigene Standpunkt mit allen Mitteln verteidigt und zu etwas absolutem gemacht wird.Zugrunde liegen dabei nach meinr Ansicht tiefsitzende Hass- und Minderwertigkeitsgefühle die so ein Ventil finden,indem alles negative auf eine Minderheit projeziert wird.
    Diese Entwicklung halte ich für erschreckend.
    Merkwürdig, dass Integration - Sie sollten sich bitte mal dringend mit der Begriffsdefinition auseinandersetzen, nur nebenbei - besonders in den Ländern kein Problem darstellt, in denen es eine strenge Integrationspolitik gilt. Das, was Sie sich vorstellen, dürfen Sie gern auf Basis eines Selbstversuches durchführen. Ich empfehle die Türkei - und natürlich als bekennender Christ, Jude oder Anhänger einer sonstigen Glaubensrichtung; ausgenommen den Islam selbstredend. Und erzählen Sie dort doch bitte auch, wie groß der Hass- und das Minderwertigkeitsgefühl sein muss, wenn es gar einen Paragraphen (heute natürlich in etwas milderer Form) gibt, der die Beleidigung des Türkentums regelt. Nur denke ich, dass Sie da ein ganz kleines Licht sein werden - und sich stillschweigend anpassen. Ihre Salbaderei können Sie nämlich nur hier absondern, aber nicht einmal das fällt Menschen mit Ihrer Denke auf - ich nenne diese Gruppe gerne Heuchler oder Pharisäer, denn in einem freien Land wie Deutschland schwadroniert es sich halt gut. Ach so: Wie sieht es denn in diesen Ländern mit entsprechenden Quoten aus? Nur noch lächerlich. Versuchen Sie einfach mal in ein typisches Einwanderungsland zu gelangen - und schwafeln Sie dort weiter von Hass und Minderwertigkeit ... klingt übrigens stark nach einem Komplex, den Sie hier immer wieder aufs Neue offenbaren. Friedfertige Menschen kommunizieren anders - die müssen sich aber auch keinen entsprechenden Nick verpassen ....

    Aber auch ich freue mich - müssten mir doch mit skandinavischem MiHiGru sämtliche Türen offen stehen. Na, dann werde ich mich direkt in den Parteivorsitz klagen. Oder bezieht sich dieses Angebot wieder ausschließlich auf unsere orientalischen Kulturbereicherer.








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