Die SPD reagiert auf die Debatte um Thilo Sarrazin: Das Präsidium will in allen Gremien der Bundespartei 15 Prozent der Sitze mit Mitgliedern besetzen, die ausländischer Herkunft sind. Derzeit gibt es in Parteispitze*und Vorstand keine Migranten.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...760235,00.html
... das ist mal endlich ein ehrlicher Ansatz! Wir brauchen viel mehr Menschen mit Migrationshintergrund in den Führungsetagen, in der Politik, überall. Diese Menschen kennen die Probleme, die unsere Gesellschaft hat, vom eigenen Erleben her, keine sachfremden Theoretiker mehr! Die Mitgranten verstehen bekanntlich auch unsere soziokulturellen Hintergründe am besten, können damit also die beste Politik machen, die dieses Land braucht. Ich finds super!
Hand auf's Herz: andere Länder haben uns vorgemacht, wie gut Quoten funktionieren, wenn man nur will. Schauen wir uns nur Südafrika an, dort hat beispielsweise das 'Black Empowerment Program' (BEP) eine ganzes Land wirklich massiv fortschrittlich gestaltet, in blühende Fußball-WM-Landschaften verwandelt. Nicht die Milch machts, nein, die Quote machts!!
Nur bleibt eine Frage offen: könnte es sein, dass sich die Migrantenquote (speziell bei Migranten aus islamisch orientier Glaubensrichtung) mit der Frauenquote beißt?
Oder sollte es einfach fixe Quoten geben: Qualifikation egal, Hauptsache 15% Migranten, 15% Frauen, 15% Alte, 15% Behinderte, 15% Kinder, 15% Arbeitslose, 15% Linke, 15% Ökos, 15% Kriegsgegner ... egal, auch wenns mehr als 100% sind, Hauptsache, man zeigt sich doch politisch korrekt!
Die SPD setzt den Kurs fort, sich der Lächerlichkeit preiszugeben. Ich hoffe als nächstes kommt eine Jugendlichkeitsquote. Denn in den Spitzengremien sind die Altersgruppen, die die SPD wählen, stark unterrepräsentiert. Und es sollte auch mehr Arbeitslose im Vorstand der SPD geben. Damit die nicht länger die Linke wählen, sondern sich auch von der SPD vertreten fühlen.
Im Ernst, die ganze Aktion ist vom Peinlichkeits- und Glaubwürdigkeitsgrad auf einem Level mit dem Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg der Atomenergie. Glücklicherweise durchschaut das Wahlvieh sowas mittlerweile. Vielleicht reichts ja noch für die absolute grüne Mehrheit im Bund in zwei Jahren, die "Volksparteien" arbeiten stark an diesem Ziel.
http://www.taz.de/1/politik/deutschl...s-korrigieren/
Auszug: Der Vorschlag geht auf den SPD-Arbeitskreis Migration zurück. Dessen Chef Kenan Kolat sagte am Montag der taz, die Quotenidee sei vom Arbeitskreis schon länger beschlossen. "Es gibt in der Partei einfach zu viele qualifizierte Migranten, die es nicht nach oben schaffen."
Kenan Kolat konnte sich bis dato leider nicht dazu durchringen, seine türkische Staatsbürgerschaft abzulegen. Ich frage mich, wessen Süppchen er kocht in Anbetracht seiner sonstigen Aussagen bzgl. Integration oder auch zum Thema Völkermord/Armenien.
Dies bedenkend frage ich mich, warum man in der SPD Probleme haben sollte, Herrn Sarrazin als "einen von uns" zu bezeichnen, bei Herrn Kolat dieses Problem aber offensichtlich nicht hat. Ob er wirklich "einer von uns" ist, bezweifele ich schlicht.
Ich schlage der SPD die Einführung einer "Negativquote" vor: Berufsgruppen, die völlig überrepräsentiert sind wie Lehrer, Sozialpädagogen und hauptamtliche Gewerkschafter solten sollten so lange nicht aufgenommen werden, bis ihr Anteil dem Gesamtanteil an der Bevölkerung entspricht.
Wie wäre es denn mal mit einer Quote für intelligente Politiker für die SPD?
nicht das hier noch jemand bei der SPD auf die Idee kommt, auch von Migranten das selbe zu verlangen wie von alles andern. Überzeugen durch Leistung und Qualifikation.
Nein, es reicht schon der (richtige) Mihigru zur Spitzenstelle. Aha
Und welche Lobby habe ich als "Bio" deutscher Mann, ende 20, Hochqualifiziert, nicht schwul, ohne Behinderung, ohne Kinder aber mit 60h Woche? Richtig, keine. Ich darf nur bezahlen...