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15 Prozent: SPD plant Migrantenquote in Spitzengremien

Die SPD reagiert auf die Debatte um Thilo Sarrazin: Das Präsidium will in allen Gremien der Bundespartei 15 Prozent der Sitze mit Mitgliedern besetzen, die ausländischer Herkunft sind. Derzeit gibt es in Parteispitze*und Vorstand keine Migranten.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...760235,00.html
  1. #110

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    Zitat von Frieden ist alles Beitrag anzeigen
    Das was sie mit dieser Antwort dokumentieren ist ihre einseitige Haltung bei der es immer darum geht das Thema Migration in den Vordergrund zu rücken.
    Dies hat nichts mit einem Bewusstsein dafür zu tun das wir als Menschen alle gleichwertig sind,sondern mit dem genauen gegenteil.
    Für mich gilt es anzustreben, dass die Herkunft eines Menschen ohne gesellschaftliche Relevanz ist.

    Das Ziel, dass die Berufsmigranten verfolgen, ist aber das genaue Gegenteil davon. Sie leben von der Spaltung der Gesellschaft und wollen die zementieren (siehe Rede Erdogan). Für mich ist ein solches Gesellschaftsmodell rückwärtsgewandt, tendenziell sogar rassistisch.
  2. #111

    Vom Arierschein zum Arabierschein

    Zitat von leser_81 Beitrag anzeigen
    ...So langsam fühlt man sich ja als Deutscher im eigenen Land benachteiligt.
    Ihnen steht es doch frei, sich in Tunesien einer Geschlechtsumwandlung zu unterziehen, um dann auf dem Rückweg durch Italien zum Krüpel geprügelt hier in Deutschland als Re-emigrant die besten Chancen zu erhalten.

    Oder Sie beauftragen ein paar Genealogen, die Ihren Stammbaum nach Migrationshintergründen durchforsten bzw. diesen entsprechend frisieren. Haben Sie den Nicht-Arierschein dann in der Hand, stehen auch Ihnen alle Türen offen. Am besten etwas aus den türkischen Raum... ich empfehle da den Kleinen Ar(ab)iernachweis.
  3. #112

    Ungemütlichkeiten

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die SPD reagiert auf die Debatte um Thilo Sarrazin: Das Präsidium will in allen Gremien der Bundespartei 15 Prozent der Sitze mit Mitgliedern besetzen, die ausländischer Herkunft sind. Derzeit gibt es in Parteispitze*und Vorstand keine Migranten.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...760235,00.html
    Ob das die Integration vonMigranten wesentlich weiter bringt, weiß ich nicht. Aber man sollte es trotzdem versuchen - schon, damit die Sarrazins in der SPD sich nicht gar zu häuslich einrichten.
  4. #113

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    Zitat von Brand-Redner Beitrag anzeigen
    Ob das die Integration vonMigranten wesentlich weiter bringt, weiß ich nicht. Aber man sollte es trotzdem versuchen - schon, damit die Sarrazins in der SPD sich nicht gar zu häuslich einrichten.
    Die SPD muss sich entscheiden, ob sie eine Volkspartei sein will oder eine Randpartei.

    Sarrazin bestimmt nicht die Realität in Deutschland, sondern beschreibt und analysiert sie nur.

    Der SPD steht es völlig frei, beliebige Quoten zu bestimmen, auch für Linkshänder und Behinderte. Aber was ändert das an der Realität der gesellschaftlichen Probleme?

    Insofern haben sie Recht, die Integration wird damit nicht gefördert.
  5. #114

    Nuancen

    Zitat von c++ Beitrag anzeigen
    Insofern haben sie Recht, die Integration wird damit nicht gefördert.
    Das habe ich lediglich vermutet. Aber egal: Die Integration wird durch eine solche Quote jedenfalls nicht beeinträchtigt. Auch wenn ein einzelner, verbitterter Pensionär das "natürlich" anders sieht.
  6. #115

    Verharmlosung des Schreckens

    [QUOTE=spiegel-hai;7785272][QUOTE]

    Hier gehen sie sogar soweit die Schrecken des Nationalssozialismus zu verharmlosen.Keinswegs war der Nationalsozialismus anderen Völkern gegenüber freundlich gesinnt,weswegen ja auch der 2.Weltkrieg begann bei dem fast sämtliche Nachbarn angegriffen wurden.
    Keineswegs beschränkte sich der Völkermord nur auf die Juden,sondern es wurden auch 4 Millionen weitere Menschen ermordert,zum Teil z.B. slawische Volksangehörige.
    Dabei beschränkte sich die Grausamkeit nicht nur aufs Morden,sondern es wurden angebliche wissenschafftliche Untersuchungen durchgeführt bei denen zum Beispiel jungen Polinen und Ukraininen gesunde Gliedmaßen amputiert wurden und dies anschlissend per Injektion getöt wurden.
    Keineswegs berbesserten sich zur Zeit des Nationalsozialismuss die wirtschaftlichen Verhältnise in Deutschland.So verdiente ein einfacher Arbeiter zum Beispiel, mit 18 Reichsmark 1935 weniger als vor der Machtergreifung der Faschisten.
    Dabei glaubte auch Hitler in seinem Wahn das der Völkermord durch Tatsachen begründet sei und nicht durch Emotionen.
    Genausowenig war das Leben für die deutsche Bevölkerung zufriedenstellend.Alles folgte einer unberechebaren Autorität und auch politische Gegner wurden in Konzentrationslagern zum Schweigen gebracht.
    Erziehunsmethoden waren furchtbar und auf Unterdrückung vermeintlicher Schächen angelegt.Per Ermächtigungsgesetz wurden 1933 auch die letzten bestehenden gesetzlichen Freiheiten abgeschaft und das Volk wurde endgültig der Wilkür der Nationalsozialsiten ausgesetzt.
    Keinsewegs liebte Hitler das deutsche Volk,für dessen angebliche Schwäche er am Schluss nur noch Hass und Verachtung übrig hatte und deswegen auch Industrieanlagen und Getreidenspeicher gezielt zerstören liess und so den Menschen in Deutschland jegliche Lebensgrundlage zu entziehen versuchte,aber auch damit diese Mittel nicht dem Feind in die Hände fielen.Das deutsche Volk war für ihn wertlos geworden,genauso wertlos wie sein eigenes Leben,das er deswegen beendete.
    Allerdings:Keineswegs war Faschismus ein allein deutsches Problem.Ursprünglich aus Italien kommend gab es ihn auch in anderen Ländern und eine Form des Faschismus war auch in Japan widerzufinden.
    Wichtig ist aber auch die Frage:Wie konnte es soweit kommen?
    Ausführlich damit beschäftigt hat sich Alce Miller in "Am Anfang war Erziehung" wo sie die Folgen brutaler Unterdrückungsmethoden in der Erziehung als eine der wesentlichsten Ursachen der Entstehung von Gewalt beschreibt.
    Dazu kam die historische Situation in Deutschland das in Folge des 1.Weltkrieges unter enormen Reparationszahlungen litt.Erschwerend hinzu kam dann die "grosse Depression" in der sich die Verhältnise zusätzlich verschlimmerten und viele galubten durch die Härte und Unterdrückung der Nationalsozialisten einen Ausweg finden zu können.
    Ein schrecklicher Irrtum mit furchbaren Folgen für alle Beteiligten.
    Für mich hat all dies nichts mit deutschsein zu tun und die Ursachen leigen wie beschrieben ganz woanders,im wesentlichen durch unerdrückende Erziehungsmethoden und die historische Situation begründet.Dennoch glaube ich das wir eine besondere Verantwortung haben zu verhindern das änhnliches irgendwo auf unserer Welt wieder geschieht.Die Wachsamkeit für ein derartiges Geschehen sollte in Deutschland am stärksten sein,denn unsere Geschichte ist uns am nächsten und darf nicht vergessen werden.
  7. #116

    Für eine bessere Zukunft

    Zitat von c++ Beitrag anzeigen
    Für mich gilt es anzustreben, dass die Herkunft eines Menschen ohne gesellschaftliche Relevanz ist.

    Das Ziel, dass die Berufsmigranten verfolgen, ist aber das genaue Gegenteil davon. Sie leben von der Spaltung der Gesellschaft und wollen die zementieren (siehe Rede Erdogan). Für mich ist ein solches Gesellschaftsmodell rückwärtsgewandt, tendenziell sogar rassistisch.
    Wieder einmal stellen sie Zusammenhänge her wo keine sind.Wenn die SPD eine Migrantenquote festlegt hat dies nichts mit Berufsmigranten zu tun,sondern ist eine Entscheidung der SPD.Genausowenig hat Erdogan etwas damit zu tun,genausowenig geht es um Spaltung der Gesellschaft.Es ist der Versuch ein Zeichen dafür zu setzen das Migranten gleichberechtigt sind.Ob dieser in der Form der beste Weg ist,darüber kann man diskutieren.Allerdings sollte man ihn als das sehen was es ist und die Dinge nicht in falsche Zusammenhänge bringen.
    Genauso stellt Sarrazin kein Abbild der Realität dar,sondern beurteilt diese aus seiner einseitigen Sichtweise.Eine Einseitigkeit die auch in vielen Beiträgen hier zu finden ist.
    Noch einmal zur Klarstelung:
    Ich lebe gerne in Deutschland und es gibt viele freundliche offene Menschen hier.
    Es gibt viele Probleme in Deutschland,wozu unter anderem auch das Thema Integration gehört.
    Da hier aber die Emotionen stark angeheizt sind und die Dinge sehr einseitig dargestellt werden,ist dieses Thema hier nicht angemessen zu behandeln.
    Zu Integration müssen alle Beteiligten etas beitragen,an Konfliktlösungen arbeiten,aufeinander zugehen.Das was hier von vielen angedeutet wird,spricht für das krasse Gegenteil.So werden Konflikte verschärft und nicht gelöst.
    Keinswegs behaupte ich das es in diesem Zusammenhang keine Probleme gibt,ich behaupte nur das sie so nicht gelöst werden können,sondern sich verschlimmern,wovon am Ende niemand etwas hat.
    Ich gehöre keiner Religion an und bin auch kein Befürworter einer solchen.Dieses Thema sollte jeder für sich entscheiden,solange er die Menschen die andere Ansichten haben repektiert.
    Gerade im Zusammenhang mit Religionszugehörigkeit,genauso wie mit einem übertriebenen Nationalbewusstsein,sehe ich viele Probleme.
    Ich bin nicht der Meinung das Deutschland auf Grund seiner Geschichte eine besondere Schuld zu tragen hat.Es bleibt aber dennoch wichtig das Vergangene zu bewältigen und zu verarbeiten und nicht zu vergessen.Nur so können wir aus der Geschichte lernen.
    Das Geschehene bleibt Vergangenheit und Deutschland hat jedes Recht an einer positiven Zukunft zu arbeiten.Vieles ist dabei ereicht worden,Deutschland eines der freiesten Länder der Welt und zurecht hat Deutschland heute ein positives Image in der Welt.
    Ich bin dafür daran zu arbeiten das dies auch so bleibt,nicht wieder in alte Verhaltensmusster zurückzufallen,sondern Schritte nach vorne zu wagen.
    Die Zukunft des Menschen ist für mich die eines global denkenden und handelnden Menschen und ich bin überzeugt das sich nur mit einer sochen Sichtweise dringende Probleme lösen lassen.
    Zur Zeit wird dabei vieles kaputt gemacht und geht in die falsche Richtung zum Schaden aller in Deutschland lebenden Menschen.Auch in anderen Ländern gibt es entsprechend reaktioäre Entwicklungen und ich halte dies für einen sehr schlechten Weg.
    Ich wünsche für alle Menschen eine bessere Zukunft,egal welcher Herkunft oder Religion.Ich wünsche das es möglich wird das alle etwas dazu beitragen die Dinge zu verbessern zum Wohle aller.


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