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135 Jahre Ohlsdorfer Friedhof: Ein Park für die Toten

DPASelbst Mitarbeiter sollen sich auf dem riesigen Gelände manchmal verlaufen: Der größte Parkfriedhof der Welt in Hamburg-Ohlsdorf beherbergt fast so viele Tote, wie Menschen in der Elb-Metropole leben - darunter jede Menge Prominente.

http://www.spiegel.de/reise/deutschl...839816,00.html
  1. #1

    Klasse

    Ein wirklich wundervoller Ort. Kontemplation und gärtnerische Freude haben gleichermaßen Platz, viel Platz.
    Und trotz aller Größe, ist doch beispileweise die Urnenabtreilung viel liebevoller gestaltet als etwa auf dem (in etwa vergleichbaren) Darmstädter Waldfriedhof.

    (Man hat nur besser ein Auto dabei.)
  2. #2

    Na ja

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Selbst Mitarbeiter sollen sich auf dem riesigen Gelände manchmal verlaufen: Der größte Parkfriedhof der Welt in Hamburg-Ohlsdorf beherbergt fast so viele Tote, wie Menschen in der Elb-Metropole leben - darunter jede Menge Prominente.

    Hamburg: 135 Jahre Friedhof Ohlsdorf - SPIEGEL ONLINE
    Wenn man den Artikel liest meint man, dass die Menschen ohne Navi gnadenlos unfähig sind sich zurecht zu finden.
    Ich hatte jedenfalls keine Probleme vor 15 Jahren das Grab von Wolfgang Borchert zu finden, ohne mich zu verlaufen, dazu gibt es soetwas wie "Stadtpläne", oder Lagepläne.

    Wie machen es nur die Millionen von Wanderern, die sich in die freie Natur begeben?
  3. #3

    Das Paradies

    Nur gibt es Jetzt dort Metalldiebe, die sich nicht schämen die Bronzeengel vom Sockel zu stehlen.
    Kürzlich haben Diebe , sogar eine Figur von Buddha enthauptet!
    Und obwohl auf den Ganzen Friedhof eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h vorgegeben ist, wird der Friedhof immer mehr zur Rennbahn zwischen Bramfelder See und Bahnhof Ohlsdorf.
    Da zeigen sich die Ignoranten unserer Gesellschaft!
    Die Polizei bekommt, wenn sie wirklich mal durchfährt, nichts mit.
    Hier hilft nur Blitzen!!
    Aber Wildtiere ( u. a. Reiher ) lassen sich hier gut Fotografieren.
    Mit Kamera bestückt, bin ich jeden zweiten Tag auf den Friedhof.
    Für mich ist der Friedhof jetzt schon das Paradies.vielleicht noch 10 Jahre, dann bin ich Achtzig, dann werde auch ich hier liegen.
    Und bitte lieber Gott, verschone mich bei der Auferstehung, mir hat es diesmal schon gereicht!
  4. #4

    Wunderbar.

    Und bitte lieber Gott, verschone mich bei der Auferstehung, mir hat es diesmal schon gereicht!
    Sie echauffieren sich doch, und zwar völlig zu recht, über die Schändung des Buddha, und der hat noch viel mehr als nur eine Auferstehung drauf.
    Dennoch vielen Dank für dieses Bon Mot!
  5. #5

    Zitat von papayu Beitrag anzeigen
    Zu verdanken haben wir Hamburger dies Bomber Harris und Winston Churchill!
    Nein. Zu verdanken hatten wir Deutschen dies vor allem uns selbst, personifiziert in der Gestalt des Gröfaz. Wie Hildebrandt einmal schrieb "Wir tragen unser Elend mit Geduld, an der ganzen Scheiße sind wir selber schuld."
  6. #6

    Immer die anderen

    Zitat von papayu Beitrag anzeigen
    Soweit ich mich erinnerne, waren es in Hamm und Hammerbrook ca. 30.000 in e i n e r Nacht.Viele erstickten, weil die Feuerwalze allen Sauerstoff entzog!! Zu verdanken haben wir Hamburger dies Bomber Harris und Winston Churchill! Auch fuer Dresden zeigen diese Beiden Verantwortung.
    Churchill bekam dafuer sogar den Nobelpreis.
    Schuld daran haben die Deutschen von damals selbst. Man hat zurückbekommen, was man anderen zugefügt hat. Ob das moralisch der richtige Weg war, darüber läßt sich streiten. Aber es gab damals wohl keinen anderen Weg, die Nazi- Gesinnung anders auzutreiben- sonst hätte die Welt nach einem zweiten verlorenen WK wieder vor den Revanchegelüsten deutscher "Dolchstoß- Idioten" zittern müssen.
  7. #7

    Ihr Beitrag weckt Erinnerungen

    an Rudolf Augstein und an Hannes Lamp (Spiegel-Dokumentation).
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Selbst Mitarbeiter sollen sich auf dem riesigen Gelände manchmal verlaufen: Der größte Parkfriedhof der Welt in Hamburg-Ohlsdorf beherbergt fast so viele Tote, wie Menschen in der Elb-Metropole leben - darunter jede Menge Prominente.

    Hamburg: 135 Jahre Friedhof Ohlsdorf - SPIEGEL ONLINE
    Es ist wirklich das Schöne am Olsdorfer Friedhof, dass er nicht nur ein Platz für die Toten ist, sondern auch für die Lebenden. So sollte es sein.
  9. #9

    Frau Dölling, Barcelona

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Selbst Mitarbeiter sollen sich auf dem riesigen Gelände manchmal verlaufen: Der größte Parkfriedhof der Welt in Hamburg-Ohlsdorf beherbergt fast so viele Tote, wie Menschen in der Elb-Metropole leben - darunter jede Menge Prominente.

    Hamburg: 135 Jahre Friedhof Ohlsdorf - SPIEGEL ONLINE
    Für deutsche Emigranten in Barcelona war viele Jahrzehnte, nicht erst seit dem 2. Weltkrieg, sondern noch früher, bis MItte der 1970er Frau Ulrike Dölling eine Institution. Die Ersatzoma vieler deutscher Kinder in Barcelona. Die inoffizielle Ergänzung der Deutschen Schule Barcelona quasi zum Internat. Jeder Barcelona-Deutsche kannte und mochte sie. Auch sie liegt da begraben, vorm Familiengrab Mannhardt und Peters.








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