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119,9 Millionen Dollar für Munch-Bild: Zum Schreien teuer
AFPGebräunt, gebleicht, geliftet. Die ganze High Society von Manhattan schien auf den Beinen, als es bei Sotheby's zur Rekord-Auktion kam: Edvard Munchs "Der Schrei" wechselte für bislang nicht dagewesene 119 Millionen Dollar den Besitzer - die Botschaft des Vorbesitzers ging dabei fast unter.
http://www.spiegel.de/kultur/gesells...831065,00.html
- #10 03.05.2012 10:04 von
Was passiert mit dem Geld?
Hm. Was wird mit den 107.000.000 Dollar geschehen?
Wenn ich das richti gverstanden habe, wird Herr Olsen ein Museum in Munchs Heimat stiften. Bedeutet: diverse Handwerker und Baustoff-lieferanten werden eine Zeitlang ihren Lebensunterhalt bestreiten, außerdem später dann Angestellte im Museum usw. usf.
Oder habe ich da was falsch verstanden an der gängigen Wirtschaft?
Die 107.000.000 Dollar verschwinden nicht.
Geld an sich hat keinen Wert - nur das, was damit gemacht wird, hat Wert. Und dabei ist dann vor allem wichtig, daß die Handwerker usw. ein gerechtes Einkommen erhalten. - #11 03.05.2012 10:06 von
Ich haette es gut gefunden, der norwegische Staat haette es gekauft...
Immerhin: "will (der Verkaeufer) von dem Erlös ein Museum in Munchs Heimatort Hvitsten bauen."
Frage nun, ob man das Bild nochmal irgendwo sehen darf als Normalmensch?
Traurig, das Leute solche Summen haben, und dann drohen solche Kunstwerke in Safes oder Villen zu verschwinden. - #12 03.05.2012 10:06 von
Mach ich es mal so wie bei Adidas
Ein indischer Bauer hat Sisal für 1cent (heutzutage gerechnet) produziert.
Ein polnischer Bauer Leinöl für 2 ct.
Ein maler hat für 10 Dollar sein Bild verkauft und war froh, was zu essen zu haben.
Dann wurden zum Schluß 119 Mio bezahlt, die aus ähnlichen Quellen und Gewinnspannen kommen.
Das Geld ist nicht weg, aber wie das Bild aussagt, es wurde Millionen Menschen aus dem Leib geschnitten, die dafür früher krepieren, dass so ein Unsinn möglich ist. - #13 03.05.2012 10:09 von
- #14 03.05.2012 10:09 von
- #15 03.05.2012 10:16 von
- #16 03.05.2012 10:18 von
Wenn jemand soviel Geld für ein Gemälde ausgeben kann ist das ein guter Indikator dafür, wie kurz das aktuelle kapitalistische System vor dem Zusammenbruch steht.
Bei der Versteigerung ging es doch eh nicht mehr um Kunst, wie sowieso bei den meisten Auktionen dieser Art. Irgendein Mensch möchte zeigen wie unverschämt reich er ist. - #17 03.05.2012 10:19 von
- #18 03.05.2012 10:25 von
- #19 03.05.2012 10:30 von
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