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1050-Meter-Gigant: Aserbaidschan will höchstes Gebäude der Welt bauen

Es ist der Turmbau zu Baku: In der Nähe der aserbaidschanischen Hauptstadt soll ein Wolkenkratzer entstehen, der mehr als einen Kilometer hoch ist. Damit*würde er den bisherigen Rekordhalter*aus Dubai ziemlich klein aussehen lassen.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...811228,00.html
  1. #60

    sehe ich doch ähnlich

    Zitat von ray_be Beitrag anzeigen
    die chinesen bilden pro jahr 440 000 Ingeneure aus. in 10 jahren werden gibts im westen nichts mehr zu laufen. dann ist das knowhow flöten und in der forschung haben die uns bis dahin auch den rang abgelaufen...
    Mein Kommentar war eine ironische Antwort auf die These, dass die Lage in China mit der in den Ölförderländern im Nahen Osten vergleichbar sei. Kam wohl nicht so direkt rüber.
  2. #61

    Zitat von Paul Panda Beitrag anzeigen
    Mich hat es auch erstaunt, dass an dieser Stelle bisher kein einziger Kommentator ein positives Wort über die technische Meisterleistung und die atemberaubende Wirkung solch eines Bauwerkes verloren hat.
    Es bleibt abzuwarten, ob ein solches Bauwerk, vor allem auf einer künstlichen Insel überhaupt möglich ist. Bislang waren die Erfahrungen mit aus Lockermaterial aufgeschütteten Inseln (Persischer Golf) überaus kläglich. Und ein derartig gewaltiger Turm auf so kleiner Grundfläche wäre eine riesige Flächenbelastung. Aber vielleicht gibt es ja dann den schiefen Turm von Baku... So ein Unfall hat den Italienern schließlich auch eine Touri-Attraktion eingebracht...

    Vor 30 Jahren hätte es in den Medien umfassende Artikel voller Bewunderung mit einer Reihe von farbigen Zeichnungen gegeben, die einen optischen Eindruck vom geplanten Bau vermittelt hätten. Aber heute: Nur Genörgele und Genöle. Die jahrzehntelange, technikfeindliche Gehirnwäsche gewisser politischer Gruppierungen in diesem Lande hat offenbar Früchte getragen.
    Da muss ich Ihnen leider recht geben...
  3. #62

    Diktatorischer Wahnsinn

    Ich reiste einmal nach Aserbaidschan und halte das Projekt für einen Aberwitz. Das einfache Volk muss darben und jetzt verpulvert der Diktator Milliarden für solch einen Blödsinn.

    Historisch sind Wolkenkratzer in New York aus Platzmangel entstanden. In Aserbaidschan gibt es jedoch genügend Platz zum Bauen und das habe ich selber gesehen. Es bleibt nur noch die unsinnige Jagd nach Superlativen. Dann bauen die Chinesen höher als die Amerikaner - die Araber höher als die Chinesen - die Aserbaidschaner höher als die Araber. Was soll das?

    Mit hoher Wahrscheinlichkeit bekommen sie nur eine unverkäufliche Immobilie. Ich kann nur froh sein, dass wir Deutschen auf solchen Blödsinn nicht hereinfallen. Wir haben jedenfalls nicht den höchsten Wolkenkratzer der Welt. Na und? Geht es uns deswegen schlechter? Ein durchschnittlicher Deutscher verdient im Monat zehn mal so viel wie ein durchschnittlicher Aserbaidschaner.
  4. #63

    Ach, wo sind die wirklich guten Ideen geblieben?
    Immer nur ein Haus, eins größer als das andere.
    Der Vergleich mit dem Turmbau zu Babel drängt
    sich jedem auf, der die Geschichte kennt.

    Wenn schon ein Prestigeobjekt, warum dann nicht z.B.
    eine verbrennungsfreie und von Nahrung autarke Stadt?
    Gerade in dieser Gegend wäre es sinnvoller das Land
    für die Zeit nach dem Öl zu rüsten.
  5. #64

    es ist nicht wie die meisten hier meinen
    ein 1000 m hochhaus ist ausnahmsweise nicht nur als größenwahn zu sehen
    schon frank loyd wright hat ein 1000 meter hochhaus geplant
    in so ein haus passen die einwohner einer ganzen stadt bei minimaler
    notwendiger grundfläche
  6. #65

    azerbaijan und die luxustürme

    Zitat von iskin Beitrag anzeigen
    gewesen. Man versucht in Baku, welches zweifelsohne eine schöne, am Meer gelegene Stadt ist, mit Geld aus den Öleinnahmen eine schillernde Luxusstadt zu bauen. Gleichzeitig sieht man hungernde Flüchtlingskinder und Menschen in völlig runtergekommenen Gebäuden. Wenn man aufs Land rausfährt, so treibt einem das Eland die Tränen in die Augen. Der Präsident ist ein brutaler Diktator - aber der Westen guckt weg. Er tanzt ja auch nach der Pfeife des Westens, ganz im Gegensatz zum Gaddafi und nun dem Iran.
    netter beitrag... aber mal ehrlich, warum leben soviele azeris in flüchtlingslager (ca. 800.000) weil armenien 20% von azerbaijan besetzt hält! und von dem genozid gegen die azeris in Xocali (Hocali). weiss in deutschland doch keiner bescheid! brutal haben die armenier die azeris abgeschlachtet.
  7. #66

    Zitat von Airkraft Beitrag anzeigen
    zuerst Tumbau zu Babel gelesen!
    Uch gehe davon aus, das diese Aenlichkeit eine humorige Beabsichtigung des Schreibers war.
    Waere auch eine Art, seine Meinung auszudruecken ;-]
  8. #67

    Zitat von ds4444 Beitrag anzeigen

    4. Über 95% der hier geposteten Kommentarte sind an Armseligkeit, und in ihrer herablasseden Art, nicht zu überbieten.
    Kleinkariert, frustiert und diminsionlos.

    Leute was ist nur aus euch geworden?
    Warum diskriminieren und schliessen sie sich selber aus?
    Wenigstens im letzten Satz haetten sie ruhig 'uns' verwenden koennen!
  9. #68

    Berg Karabach Konflikt

    Zitat von down_under_thunder Beitrag anzeigen
    netter beitrag... aber mal ehrlich, warum leben soviele azeris in flüchtlingslager (ca. 800.000) weil armenien 20% von azerbaijan besetzt hält! und von dem genozid gegen die azeris in Xocali (Hocali). weiss in deutschland doch keiner bescheid! brutal haben die armenier die azeris abgeschlachtet.
    Wenn das jetzt hier schon sein muss, sollte man so fair sein und die Situation von beiden Seiten beleuchten. Der Konflikt schwelt schon mindestens seit 1923, das überwiegend von Armeniern bewohnte Gebiet wurde damals von Stalin per Erlass Aserbaidschan zugeordnet. Seit dem hat Armenien darauf hingewiesen, dass die Autonomie dort eingeschränkt ist und dass man es als Teil von Armenien betrachtet. Ende der 80er kam es zu Pogromen auf beiden Seiten. Bis September 1989 flohen 180.000 Armenier aus Aserbaidschan und etwa 100.000 Aseri aus Armenien. Anfang der 90er kam es zum Massakern auf beiden Seiten, armenische Freischärler besetzten Berg Karabach. Die Azeris schlugen mit türkischer Unterstützung zurück. In diesem Krieg starben bis zu 50.000 Menschen und er hatte ungefähr 1 Millionen Flüchtlinge zur Folge, 750.000 aserbaidschanische und 250.000 armenische. Beide Seiten fühlen sich natürlich im Recht.

    Persönlich sehe ich den Fall ähnlich wie den Kosovokrieg. Auch dort kämpfte eine Minderheit um ihre Freiheit und gewann diesen Kampf.

    Das von Ihnen verwendete Wort Genozid in Zusammenhang mit Xocali (je nach Quelle 200 bis 615 Tote) betrachte ich in diesem Zusammenhang übrigens als Frechheit. Das ist eine Relativierung von Verbrechen, die diesen Namen wirklich verdienen.


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