wie das meer ins salz kommt?
es waren einmal zwei brüder, er eine reich, der andere arm. eines tages leistete der arme einer hilfreichen fee hilfe, die ihn dann mit einer mühle belohnte, die alles mahlte, was er sich wünschte.
der arme ging nach hause zu seiner frau, stellte die mühle auf den tisch und sagte: mahle, mühle, mahle mir ein leckeres mahl. die mühle tat wie geheißen, und nachdem der mann die zauberworte zum beenden des mahlen gesprochen hatte, hörte die mühle auf zu mahlen.
und so wünschte sich der arme ein ziege, ein paar kühe und was er sonst noch zum handeln brauchte. hin und wieder wohl auch ein paar taler.
eines tages kam der reiche bruder zu besuch und staunte über den kleinen wohlstands seines bruders. der arme bruder erzählte ihm vom geheimnis seiner kaffeemühle und führte sie ihm auch vor. da war der reicher bruder erstaunt und erfreut zugleich und bei einem seiner nächsten besuche bat er den bruder, ihm die mühle zu leihen. der tat das, und schärfte seinem bruder ein, nur ja nicht das zauberwort zum beenden des mahlens zu vergessen. der reiche bruder bedankte sich, versprach das zauberwort nicht zu vergessen und ging nach hause.
am nächsten tag ging er auf sein schiff, fuhr alleine aufs meer hinaus und bat die mühle salz zu mahlen. so erhoffte er, sich die lange fahrt und den kaufpreis für das salz, mit dem er handelte, zu sparen.
und die mühle mahlte salz, einen sack nach dem anderen. und als er schon fast den ganzen laderaum voll mit salz hatte, stellte er fest, daß er das zauberwort vergessen hatte.
die mühle aber mahlte weiter und weiter, das schiff kam in gefährliche schieflage und drohte zu sinken. also sprang der reiche bruder in seiner not ins wasser und schwamm zurück an land.
das schiff aber ging unter. und auf dem tisch in der kajüte stand die mühle und mahlte salz. und das tut sie bis zum heutigen tag und deshalb ist das meerwasser salzig.

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