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1000 Fragen: Wie gefährlich waren Säbelzahnkatzen wirklich?

Groß, schwer, dazu furchteinflößend lange Zähne: Es gibt*wohl*nicht viele Tiere, die gefährlicher wirken als*Säbelzahnkatzen. Aber ist dieser Eindruck überhaupt*gerechtfertigt? Waren sie tatsächlich effektive Jäger oder doch eher harmlose Riesen?

http://www.spiegel.de/schulspiegel/w...799807,00.html
  1. #1

    400kg bei 1,20m?

    Also, 400kg bei 1,20m schien mir dann doch etwas übertrieben. Das wäre immerhin wenig mehr hals halb so lang wie ein Sibirischer Tiger, aber fast 2,5mal so schwer!

    Und in der Tat, http://en.wikipedia.org/wiki/Smilodo...on_and_species listet drei Unterarten, mit dem im Artikel erwähnten Smilodon fatalis (Nordamerika) als 1,20m gorß, aber "nur" 160–280kg. Definitiv noch immer ein sehr beeindruckendes Gewicht für die Größe, aber solche Katzen müssen jedenfalls nicht mehr zum Schauplatz des Geschehens gerollt werden.

    Smilodon populator, allerdings, beheimatet im Osten Südamerikas, soll wohl wirklich bis über 400kg, eventuell sogar über 500kg auf die Wage gebracht haben — allerdings bei 2,60m.
  2. #2

    400/1,20!!!

    Zitat von sbi Beitrag anzeigen
    Also, 400kg bei 1,20m schien mir dann doch etwas übertrieben. Das wäre immerhin wenig mehr hals halb so lang wie ein Sibirischer Tiger, aber fast 2,5mal so schwer!

    Und in der Tat, http://en.wikipedia.org/wiki/Smilodo...on_and_species listet drei Unterarten, mit dem im Artikel erwähnten Smilodon fatalis (Nordamerika) als 1,20m gorß, aber "nur" 160–280kg. Definitiv noch immer ein sehr beeindruckendes Gewicht für die Größe, aber solche Katzen müssen jedenfalls nicht mehr zum Schauplatz des Geschehens gerollt werden.

    Smilodon populator, allerdings, beheimatet im Osten Südamerikas, soll wohl wirklich bis über 400kg, eventuell sogar über 500kg auf die Wage gebracht haben — allerdings bei 2,60m.
    Der sibirische Tiger hat ja auch nicht so große Zähne.
  3. #3

    Schulterhöhe 1,20m

    Zitat von sbi Beitrag anzeigen
    Also, 400kg bei 1,20m schien mir dann doch etwas übertrieben. Das wäre immerhin wenig mehr hals halb so lang wie ein Sibirischer Tiger, aber fast 2,5mal so schwer!

    Und in der Tat, http://en.wikipedia.org/wiki/Smilodo...on_and_species listet drei Unterarten, mit dem im Artikel erwähnten Smilodon fatalis (Nordamerika) als 1,20m gorß, aber "nur" 160–280kg. Definitiv noch immer ein sehr beeindruckendes Gewicht für die Größe, aber solche Katzen müssen jedenfalls nicht mehr zum Schauplatz des Geschehens gerollt werden.

    Smilodon populator, allerdings, beheimatet im Osten Südamerikas, soll wohl wirklich bis über 400kg, eventuell sogar über 500kg auf die Wage gebracht haben — allerdings bei 2,60m.

    Meinen Sie nicht, dass mit 1,20m die Schulterhöhe gemeint ist...?
  4. #4

    Höhe oder Länge

    Zitat von (oo) Beitrag anzeigen
    Meinen Sie nicht, dass mit 1,20m die Schulterhöhe gemeint ist...?
    Das kann natürlich sein (und würde bei S. popular wohl auch zutreffen, aber "bis zu 1,20 Meter groß" bezeichnet ja bei Vierfüßern i.A. nicht die Höhe, sondern die Länge.
  5. #5

    Was besorgte das große Aussterben von Säugern zu dieser Zeit?

    Für Raubtiere (Carnivora), eine Ordnung der Säugetiere (Mammalia), wird mit Größe die Schulterhöhe angegeben, die Länge wird zumeist als Kopfrumpflänge gemessen und für den Schwanz gibt es ein separates Maß. Für Weidetiere (Herbivora) aus der Ordnung Mammalia wird als Größe analog die Widerristhöhe gemessen. Die größte noch lebende Raubkatze ist der sibirische Tiger, der bei männlichen Tieren 300 kg erreicht. Man bekommt damit eine grobe Vorstellung, welche geballte Gewalt in einer Raubkatze mit 400 kg gelegen haben mag. Da die Tiere erst vor ca. 10000 Jahren ausgestorben sind, kann man sich denken, dass Homo sapiens mit dem Tier wiederholt seine Probleme hatte. Und man kann sich fragen, welche evolutionären Ereignisse dazu geführt haben, dass diese Tiere zu einer Zeit ausgestorben sind, zu der der Freibeuter Homo ihnen noch nicht mit Explosiv-Waffen entgegen treten konnte.
  6. #6

    Man kann spekulieren.

    Zitat von neanderspezi Beitrag anzeigen
    Und man kann sich fragen, welche evolutionären Ereignisse dazu geführt haben, dass diese Tiere zu einer Zeit ausgestorben sind, zu der der Freibeuter Homo ihnen noch nicht mit Explosiv-Waffen entgegen treten konnte.
    Wenn die Vorstellungen über die Lebensweise stimmen, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass Smilodon ausstarb, weil die großen Beutetiere wie Mammut und Riesenfaultier am Ende der letzten Eiszeit ebenfalls ausstarben. Den im Artikel zitierten Thesen zufolge wäre Smilodon nicht gut darauf vorbereitet gewesen, kleinere Beutetiere zu schlagen.
  7. #7

    Große Frage

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Groß, schwer, dazu furchteinflößend lange Zähne: Es gibt*wohl*nicht viele Tiere, die gefährlicher wirken als*Säbelzahnkatzen. Aber ist dieser Eindruck überhaupt*gerechtfertigt? Waren sie tatsächlich effektive Jäger oder doch eher harmlose Riesen?

    http://www.spiegel.de/schulspiegel/w...799807,00.html
    Im Fernsehen sind sie ganz klein und geruchlos...
  8. #8

    Wieso Katzen und keine Tiger?

    Zitat von Sique Beitrag anzeigen
    Wenn die Vorstellungen über die Lebensweise stimmen, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass Smilodon ausstarb, weil die großen Beutetiere wie Mammut und Riesenfaultier am Ende der letzten Eiszeit ebenfalls ausstarben. Den im Artikel zitierten Thesen zufolge wäre Smilodon nicht gut darauf vorbereitet gewesen, kleinere Beutetiere zu schlagen.
    Was ist mit den 16kg schweren? Warum sind die auch weg? Gab es für Smilodon nicht genug Büffel und Hirsche? Man weiß es nicht aber:

    Wieso Säbelzahnkatzen und keine Säbelzahntiger? Warum sonst Berglöwe oder Stubentiger? Weil der Autor Kompetenz zeigen will, wenn er schon Geld mit Artikelschreiben verdient.
  9. #9

    Schatz, da ist ein Smilodon an unseren Mülltonnen

    Mal wieder ein leicht schlunzig geschriebener Wissenschaftsartikel:

    1) "1,20 m groß"? Wohl eher "hoch" - "groß" legt hingegen eher "lang" nahe...

    2) "harmlose Riesen, die sich vor allem von Aas und anderen Fleischabfällen ernährten"? Was gab es denn damals noch außer Aas für Fleischabfälle? Fraßen die Biester den Steinzeitindianern die Mülltonnen leer?








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