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1000 Fragen: Warum bekommen Spechte keine Gehirnerschütterung?

12.000-mal Tock-tock-tock am Tag -*und keine Kopfschmerzen: Wenn Spechte mit dem Schnabel auf Bäume einhacken, schließen sie zur Sicherheit die Augen, damit ihnen die nicht aus dem Kopf fallen. Aber macht so viel Gehämmer nicht trotzdem ein weiches Hirn?

http://www.spiegel.de/schulspiegel/w...757368,00.html
  1. #1

    Guten Morgen

    Ich glaube nicht, dass die im Artikel angeführten "Besonderheiten" das Spechthirn unverletzt lassen, sondern dass die Frequenz des Hämmerns (in Abhängigkeit zu den physiologischen Geggebenheiten des Spechtkopfes) eine entscheidende Rolle spielt. Bei einer ganz bestimmten Frequenz wird das Gehirn überhaupt nicht mehr angeregt, sondern ruht masseträg im System.

    Man kann diesen Effekt mit jeder Masse, die man elastisch lagert, nachvollziehen. Schüttelt man mit einer bestimmten Frequenz, nivellieren sich die Vor- und Rückschwingungen und die Masse ruht, obwohl das System weiter angeregt wird.

    Wäre interessant zu wissen, ob sich die Hackfreqenzen gleicher Spechte stark unterscheiden.

    Gruss Dieter
  2. #2

    Wirklich unverletzt?

    Da es als gesicherte Erkenntnis gilt, daß die meisten Politiker im früheren Leben Spechte waren, kann man davon ausgehen, daß beim Hämmern eben doch Schäden entstehen!
  3. #3

    Langhuber oder Kurzhuber

    Zitat von l/d Beitrag anzeigen
    Bei einer ganz bestimmten Frequenz wird das Gehirn überhaupt nicht mehr angeregt, sondern ruht masseträg im System.
    Das kann aber nur klappen, solange der Hub kleiner ist als der Raum für die möglichen Ausgleichsbewegungen. Der Specht muss aber ordentlich ausholen - zumindest, wenn er wirklich Abtrag zum Nisthöhlenbau erzielen will.

    Für das Hämmern, das als Gesangsersatz dient, reicht ein vergleichsweise kurzer Hub vielleicht. Dann mögen Sie recht haben.

    Ich glaube aber eigentlich, dass der Specht einfach von Haus aus blöde ist und deswegen fällt die Verschlechterung nicht auf. Womit wir bei der Analogie zum Politiker, Banker, Juristen, Betriebswirtschaftlern... Ach, was red' ich.
  4. #4

    Bäume

    Der Specht ist nur die eine Seite. Auch der Baum kriegt keine Kopfschmerzen.

    Dank wissenschaftlicher Forschung wissen wir nun, weshalb Bäume keine Köpfe haben. Daraus könnte man die Schlussfolgerung ziehen, dass Spechte niemandem wehtun wollen. Wäre schön, wenn Politiker auch mal nach der Natur designt würden.
  5. #5

    Auf Thema antworten

    Aus getrockneten und gemahlenen Spechten werden die Kopfschmerztabletten hergestellt :-)
  6. #6

    Kopfrechnen schwach

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    12.000-mal Tock-tock-tock am Tag -*und keine Kopfschmerzen: Wenn Spechte mit dem Schnabel auf Bäume einhacken, schließen sie zur Sicherheit die Augen, damit ihnen die nicht aus dem Kopf fallen. Aber macht so viel Gehämmer nicht trotzdem ein weiches Hirn?

    http://www.spiegel.de/schulspiegel/w...757368,00.html
    Bei den angegebenen Zahlen würde der Specht ja nur rd. 10 Minuten pro Tag hämmern. Bisschen wenig in der Balz, oder?
    Vielleicht stimmt aber mit den 20 mal pro Sekunde etwas nicht so ganz?
  7. #7

    Deshalb

    Zitat sysop: Warum bekommen Spechte keine Gehirnerschütterung?

    Weil sie nichts im Kopf haben.
  8. #8

    keine Zwangshandlung

    Spechte hämmern, damit Italiener sie nicht für Singvögel halten.
  9. #9

    Kuckuck ;

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    12.000-mal Tock-tock-tock am Tag -*und keine Kopfschmerzen: Wenn Spechte mit dem Schnabel auf Bäume einhacken, schließen sie zur Sicherheit die Augen, damit ihnen die nicht aus dem Kopf fallen. Aber macht so viel Gehämmer nicht trotzdem ein weiches Hirn?

    http://www.spiegel.de/schulspiegel/w...757368,00.html

    für Wen?
    Interessant, sowie Mauersegler kaum zu Boden gehen, ja gar Probleme, damit haben.


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