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100 Jahre Indianapolis 500: Im Oval des Wahnsinns

Das 500-Meilen-Rennen von Indianapolis gilt als schnellstes und gefährlichstes Motorsportereignis der Welt. Am 30. Mai 1911 wurden es zum ersten Mal gestartet - damit ist das Spektakel zugleich auch das älteste Rundstreckenrennen. Eine kleine Zeitreise im Renntempo.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...765266,00.html
  1. #1

    Indy 500 Historie

    Noch ein paar Anmerkungen:

    1.) Das F1-Rennen in Indianapolis ist mitnichten das Rennen mit der höchsten Ausfallquote (8/33 -> Ausfallquote ca. 76%) - allein der 1996er GP von Monaco hatte eine höhere Ausfallquote (4/24 -> >Ausfallquote ca. 82 %).

    2.) Hintergrund hinter der Winner's Milk:
    Louis Meyer, der in Indianapolis 1933 zum zweiten mal gewann, bestellte nach seinem zweiten Sieg ein Glass Buttermilch.
    Bei seinem 3. Sieg 1936 bestellte er ebenfalls ein Glas Buttermilch, bekam aber stattdessen die Buttermilch in einer Flasche überreicht. Der Siegesmoment von Meyer auf dem Podest mit ausgestreckten 3 Fingern (für den 3.Sieg) und der Milchflasche in der andern Hand wurde auf Foto für die Tageszeitungen gebannt und inspirierte einen Werbeangestellten einer Milchfirma dazu, im Namen der Firma jedem Sieger ein Glas Milch zu spendieren, was bis heute in jedem Rennen so geschah - es sei denn der Sieger lehnte die Milch ab (wie z.B. E.Fittipaldi 1993 ... er wollte Orangensaft)
  2. #2

    So sollte es sein

    Echte Charaktere und Rennautos statt PR-geschliffener Fahrer und IT-Abteilung auf Rädern und langweiligstes Renngeschehen.

    Formel 1.1 (ich schau wieder Rennen):
    4l, 4 Zylinder mit Einfachvergaser und Salamischeibenräder auf sandiger und schmaler Piste. Keine Abtriebshilfen und simple mechanische Bremsen, Messingbenzintank. Dann schau ich wieder Autorennen.
  3. #3

    Ein bisschen mehr Informationen hätten schon drin sein dürfen im Artikel

    Was bitte soll so ein Artikel? Es wird in keiner Weise auf das gestrige Rennen eingegangen, ja nicht einmal erwähnt, dass es gestern stattgefunden hat. Stattdessen nur ein paar Fakten in fast kürzest möglicher Form zusammengeschrieben - der Bedeutung des Rennens ist das kaum angemessen. Mir scheint, da wollte Spiegel Online einfach nur schnell und billig was zum Indy 500 online haben, falls deutschsprachige Internet-Nutzer wegen des gestrigen Rennens danach suchen.
  4. #4

    Hmmm

    Ist nicht die TT auf der Isle of Man noch älter ?
    Ich war einmal dort und diese Insulaner behaupten dies zumindest.

    Was sollen denn solche Sätze wie: " .. Trotzdem blieben tragische Unfälle an der Tagesordnung .. "
    Sowas ist schlichtweg Unsinn und frei erfunden.

    Schade daß man interessante Themen dermaßen kastriert.
  5. #5

    Interessant aber unzureichend...

    ...und das auch nur wenn man es gut mit Spiegel meint. Ein Bericht über das Sonntägliche Rennen wäre wohl nur im Falle eines dieser "an der Tagesordnung befindlichen tragischen Unfälle" gerechtfertigt gewesen - schade eigentlich.
  6. #6

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das 500-Meilen-Rennen von Indianapolis gilt als schnellstes und gefährlichstes Motorsportereignis der Welt. Am 30. Mai 1911 wurden es zum ersten Mal gestartet - damit ist das Spektakel zugleich auch das älteste Rundstreckenrennen. Eine kleine Zeitreise im Renntempo.

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...765266,00.html
    Eigenartiger Artikel! Wenig informativ. Tragische Unfälle hat so gut wie in jeder Rennsportart schon gegeben und ist für die Indy500 nicht so aussergewöhnlich.
  7. #7

    ....

    Sie hätten einmal erwähnen können, dass es früher für echte Könner einen Preis zu erringen gab, der sich "Triple Crown" nannte.
    Diese außergewöhnliche Trophäe bekam derjenige Fahrer, der in einer Saison die Formel 1, die 24 Stunden von Le Mans UND Indy 500 gewann.
    Kein leichtes Unterfangen, deshalb hat auch nur ein einziger Fahrer, nämlich Graham "Mr. Monaco" Hill die "Triple Crown" gewonnen.
    Wie gesagt, man musste seinerzeit noch wirklich etwas können.
  8. #8

    panem et circenses

    Wer daran Vergnügen findet und seine Knochen dafür riskiert,
    dem sei der Spaß gegönnt.Ohne zahlendes Publikum wäre der Spuk
    nicht durchführbar.Und es ist müssig über die Motivationen der vernunftbegabten Wesen dieser Welt nachzudenken.
  9. #9

    ....

    Zitat von exminer Beitrag anzeigen
    Wer daran Vergnügen findet und seine Knochen dafür riskiert,
    dem sei der Spaß gegönnt.Ohne zahlendes Publikum wäre der Spuk
    nicht durchführbar.Und es ist müssig über die Motivationen der vernunftbegabten Wesen dieser Welt nachzudenken.
    Ohne zahlendes Publikum ist nichts durchführbar.


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