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1. FC Köln: Präsident kündigt Sanktionen im Fall Pezzoni an

DPAStadionverbot, Vereinsausschluss, Strafverfolgung: Kölns Präsident Werner Spinner will gegen die Anhänger vorgehen, die den ehemaligen FC-Profi Kevin Pezzoni bedroht haben. Ligapräsident Reinhard Rauball sagte, ab einem bestimmten Punkt dürfe es keine Toleranz mehr geben.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...853421,00.html
  1. #1

    da steckt noch mehr dahinter

    1. die Hetze gegen Pezzonie wurde seit über einem Jahr massiv von Kölner Schreiberlingen in Diensten von Bild und DuMont vorangetrieben.
    2. dass dann irgendwann irgendwelche Idioten dafür anfällig sind und sich denken "ja, der ist schuld an unserem Elend" war nur eine Frage der Zeit.

    3. Der Verein hat sich auch erst nachdem der Vertrag aufgelöst wurde "schützend" vor den Spieler gestellt. Das ist einfach nur verlogen.

    4. und weil das von vielen Seiten als nächstes kommt: das sind keine Fans und keine Utras. Das sind Hooligans. Und das Problem wurde in Köln viel zu lange totgeschwiegen. Das ist eine neue Generation, die während der Spiele bequem sitzt und sich im Stadion rel. unauffällig benimmt und vor und nach den Spielen (genre auch unter der Woche) richtige Probleme bereiten.
  2. #2

    Rechtsfreier Raum

    Solange Fussballstadien rechtsfreie Räume sind, in denen die DFL bestimmt, was z.B. Körperverletzung ist und in denen die Staatsanwaltschaften aussen vor sind auch in Anschlägen auf Gesundheit und Leben (Feuerwerkskörper) und solange ein "Presserat" jede persönliche Verunglimpfung, jede Beleidigung und jede Volksverheutzung im Zusammenhang mit Fußball als Meinungsfreiheit abtut, so lange ist jedem Anständigen geraten Faußballstadien zu meiden und alle Eltern sollten ihre Sprößlinge statt für Fußball für gesunde Sportarten begeistern.
  3. #3

    Viel zu spät reagiert!

    Die Führung des 1. FC K hat viel zu spät reagiert! Bereits in der letzten Saison gab es Pöbeleien und Bedrohungen gegen Spieler, so etwas darf man nicht dulden. Auch die "normalen" Fans müssen solchen Chaoten einhalt gewähren. Wo sind wir denn? Es ist doch eine Freizeitbeschäfftigung!
    Es ist verständlich, dass der Spieler nicht mehr für den 1.FC K spielen will!!!
    Gerne nehme ich noch das Beispiel der gesamten deutsche Presse nach dem Ausscheiden bei der EM der Fußballer auf, auch hier wurde Stimmung gegen die Mannschaft gemacht.
  4. #4

    @ hj.binder@t-online.de;10874247

    Ihr Post geht völlig am Thema vorbei. Diese Straftaten wurden ausserhalb eines Stadions begangen.
    Also sparen sie sich doch dieses phrasenhafte Fussballbashing.
  5. #5

    Voll unterschätztes Problem in Köln!

    Mamasliebling hat es schon angesprochen.
    Das die Spieler in Köln massiv bedroht wurden, ist nichts neues mehr. In der letzten Saison musste selbt der FC Mannschaftsbus umgeleitet werden, da am Geißbockheim schon die Chaoten standen. Ein Spieler aus Leverkusen wurde in einem Kölner Club brutal zusammengeschlagen. Gladbacher wurden von der Autobahn abedrängt, selbst Rensing wurde bei seinem Wechsel nach Leverkusen letzte Woche angepöbelt....und....so..weiter! Die Schwachmaten haben das Ruder in Köln scheinbar übernommen. Schädigen den Ruf des Vereins und vorallem der Stadt Köln. Die Stadtsanwaltschaft sollte und muß sich langsam mal einschalten. Alberne Stadionverbote sind doch für diese Leute lächerlich. Alleine bekommt der 1 FC Köln dieses Problem nie in den Griff. Das ist ein städtisches riesen Problem.
  6. #6

    Wer will denn...

    ...als Spieler noch bei so einem Verein anfangen, wenn man Angst haben muß nach 2 schlechten Spielen die Fresse poliert zu bekommen?

    Nichts gegen den 1. FC Köln an sich, aber bei solchen Fans kann man nur hoffen das die gleich weiter in die 3. Liga durchgereicht werden.

    Und ansonsten mag ich nur anmerken, als jahrelanger Besucher der Fankurve in Hannover: in jedem Stadion sollten Leute die Feuerwerkskörper abbrennen sofort rausfliegen und Stadionverbot bekommen, und wenn die Ordner es nicht schaffen sie vor die Tür zu setzen, dann muß die Polizei das halt übernehmen. Sieht zwar immer schön aus, aber sowas brauche ich im Stadion nicht, da wundert man sich als Raucher dann schon das man in Kneipen nicht mehr rauchen darf wenn man in den Nebelschwaden der Bengalos steht.
  7. #7

    Zitat von hammer70 Beitrag anzeigen
    Mamasliebling hat es schon angesprochen.
    Das die Spieler in Köln massiv bedroht wurden, ist nichts neues mehr. . Alleine bekommt der 1 FC Köln dieses Problem nie in den Griff. Das ist ein städtisches riesen Problem.
    Da gebe ich Ihnen Recht. Die von Ihnen angesprochenen Fälle wurden allesamt von Leuten begangen, die bereits Stadionverbote habe und nicht mehr im Verein sind.
    Aber ich denke, das man hier die Verantwortung der Kölner Presse (nicht nur Boulevard) vergessen darf. Gerade Pezzoni wurde in den letzten Jahren immer wieder an den Pranger gestellt. Zuletzt nach der Niederlage in Aue. Fehler sollten angesprochen werden (dürfen), aber die Art und Weise wie dies geschehen ist, ist weit über das Ziel hinausgeschossen.
  8. #8

    Sanktionen danach ?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Stadionverbot, Vereinsausschluss, Strafverfolgung: Kölns Präsident Werner Spinner will gegen die Anhänger vorgehen, die den ehemaligen FC-Profi Kevin Pezzoni bedroht haben. Ligapräsident Reinhard Rauball sagte, ab einem bestimmten Punkt dürfe es keine Toleranz mehr geben.

    1. FC Köln: Präsident Spinner kündigt Sanktionen im Fall Pezzoni an - SPIEGEL ONLINE
    Wie schwach ist dei Führung , dass sie erst nach der Beendigung des Vertrages zu Sanktionen greifen ? Es hat nicht heute mit dem Schickanieren angefangen , das ist nur die Endsumme , an die Hetzkampagne haben sich auflagen starken Zeitungen beteiligt , ist das alles nichts ?
    Solche Fälle wiederholen sich immer wieder , wenn das Land insgesamt nicht einen Antikörper nachdenkt , sich mitreissen in einer Hetzkampagne nur um Schadenfreude zu empfinden ist hetzend , es scheint aber dass manchen Schreibtischtäter und ihre Chefs keinen innere Halt mehr zu besitzen hätten , alles wird den Meute zugeworfen sobald diese anfängt zu knurren.
    Hetzblätter gehören in die Mülltonne bevor sie überhaupt geblättert werden , sonst machen sie sich zum Täter und Richter gleichzeitig .
  9. #9

    Zitat von hj.binder@t-online.de Beitrag anzeigen
    Solange Fussballstadien rechtsfreie Räume sind, in denen die DFL bestimmt, was z.B. Körperverletzung ist und in denen die Staatsanwaltschaften aussen vor sind auch in Anschlägen auf Gesundheit und Leben (Feuerwerkskörper) und solange ein "Presserat" jede persönliche Verunglimpfung, jede Beleidigung und jede Volksverheutzung im Zusammenhang mit Fußball als Meinungsfreiheit abtut, so lange ist jedem Anständigen geraten Faußballstadien zu meiden und alle Eltern sollten ihre Sprößlinge statt für Fußball für gesunde Sportarten begeistern.
    Hier geht es vorrangig darum, das unterbelichtete Idioten einen Spieler außerhalb(!) des Stadions bzw. im Internet beleidigt/bedroht haben. Und Sie reden schon wieder von Bengalos und dem rechtsfreien Raum Fußballstadion. Wenn ein Arbeitskollege von Ihnen am Wochenende jemanden zusammenschlägt, fangen Sie dann auch an über Sicherheitskonzepte in Ihrem Büro zu diskutieren? Das Sicherheitskonzepte in Stadien nicht perfekt sind, das ist sicherlich richtig. Mit den aktuellen Vorfällen haben sie trotzdem null zu tun. Keine Ahnung wie Sie "anständig" definieren, ich zumindest gehe regelmäßig und gern in Fußballstadien, sowohl in das meines Heimatvereins als auch in Auswärtige. Passiert ist mir noch nie etwas und es war auch nie kurz davor. Trotzdem muss man sich in der aktuellen Diskussion regelmäßig Leute anhören, die meinen ein Besuch beim Fußball würde von der Gefährlichkeit her einem Marschbefehl in den Irak gleichen.








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