Die Lähmung des Friedensprozesses*sei inakzeptabel: Frankreichs*Präsident Nicolas Sarkozy*erklärte am Freitag vor Diplomaten*das Nahost-Quartett für gescheitert. Man müsse die Methode für die Gespräche zwischen Israel und Palästinensern*verändern.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...810478,00.html
Versucht Herr Sarkozy in die Fußstapfen von Mitterand zu treten? Da muss er seine Füsse aber noch wachsen lassen. Aber auch dann, muss der Starke in einem Konflikt den Frieden wollen.
Mitterand hatte einmal die Ehre, ca. 1982, in der Knesset zu sprechen, und wagte es als Erster von einer 2 Staatenlösung zu sprechen. Was natürlich nicht nur in der Knesset auf totale Ablehnung stieß, auch in der israelischen Zivilgesellschaft löste seine Rede keine Diskussion aus. Bis fast zum Ende der 80er Jahre wurde in Israel die Besatzung als endgültig hingenommen, und die Konsequenzen die daraus entstehen totgeschwiegen.
Ein großer Fehler wie das Jahr 1986 bewies, als sich nach Jahrzehntelanger Besatzung die Hamas bildete.
soll ein wahrer Friede möglich sein, wenn sich eine Seite auf das "göttliche Grundbuch" beruft? Dass dieses jedoch "vor langer Zeit" zur Festigung eigener Macht von Menschenhand verfasst wurde, steht auf einem "anderen Blatt"!
Die Erleuchtung kommt reichlich spät, aber immerhin. Ein Nahost-Qartett zur Friedensfindung ohne Nahostvertreter kann nicht funktionieren, denn:
1. betrifft dieser Konflikt die benachbarten Staaten direkt
2. können wenn dann nur diese Staaten Israel Sicherheit garantieren
3. sind Volksvertreter der arabischen Palästinenser abhängig von ihren Nachbarstaaten (siehe Flüchtlinge / Flüchtlingslager und Sicherheit und wirtschaftliche Überlebensfähigkeit eines palästinensischen Staates) und desshalb nichts verhandeln wozu sie nicht die Zustimmung der Nachbarstaaten haben
Der Satz wäre wohl treffender, wenn "eine Seite" durch "beide Seiten" ersetzt würde.