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Werbeplattform Schülerzeitung: Wie angele ich Anzeigen?

Tipps, Aktionen, Ideen: Wie wird die Zeitung attraktiv für Werbekunden?
  1. #70

    Zum Anzeigen einholen:

    1. Auf lokaler Ebene agieren. Ich weiß zwar nicht, wo der TE wohnt, aber er (oder sie) sollte stets nach Firmen forschen, die im näheren Einzugsgebiet der Schule sind. Falls es sich um eine Ortschaft in einem Landkreis handelt, solltet ihr euch auf Anzeigen aus dieser Ortschaft konzentrieren. Ähnlich geht es bei Stadtteilen, beispielsweise hilft es nichts, eine Anzeige von einem Betrieb in Berlin-Pankow reinzustellen, wenn die Schule in Charlottenburg liegt.

    2. Formulare erstellen. Als ich von bei der Schülerzeitung war, hatten wir Formulare eingeführt, auf denen die Betriebe zunächst ihre Daten aufführen mussten. Dann konnten die Betriebe ankreuzen, wie groß die Anzeige sein sollte (danach richteten sich die Kosten für die Anzeige). Am Schluss wurde dieses Formular unterzeichnet.

    3. Regeln erstellen. Wir hatten anfangs oft das Problem, dass uns nur Visitenkarten ausgehändigt wurden. Diese mussten wir dann aber erst einmal einscannen und auf eine passende Größe bringen. Sehr mühsam. Darum solltet ihr auf das Formular auch die Bedingungen schreiben, die die Anzeige haben soll. (Beispiel: "Nur JPEG-Dateien, max. Auflösung 400x300 bei 150dpi" o.ä.)

    4. Kleinere Betriebe sind oft lukrativer. Große Betriebe können auch gut funktionieren (insbesondere Banken sind recht willig, waren bei uns fast schon Stammkunden), aber ihr solltet von Läden wie "Saturn" eher die Finger lassen. Meist muss dort die Anzeige auch durch mehrere Ebenen durch und es kann ewig dauern, bis ihr eine bekommt.

    Thema Attraktivität: Eine Schülerzeitung ist (mal rein rational betrachtet) nicht unbedingt ein attraktiver Werbeträger, da die Auflagen nicht sonderlich hoch sind. ABER! Die Zeitung wird nicht nur von Schülern gelesen, sondern manchmal auch von Eltern und oft auch von deren Bekannten oder sogar von Schülern anderer Schulen. Das kann schon etwas bringen. Allerdings kommt hier ein weiteres Problem ins Spiel: Nämlich der Erscheinungsrythmus. Das hätte uns manchmal das Genick gebrochen, das Problem war schlicht und ergreifend, dass wir oftmals den Abgabetermin rausgeschoben haben und dann konnten wir nur eine Ausgabe pro Schuljahr bringen. Das ist zu wenig. Lieber zusehen, dass ihr zwei, wenn möglich, sogar drei Ausgaben pro Schuljahr bringt. Bei der Attraktivität spielen natürlich auch die Qualität der Artikel und evtl. wiederkehrende Rubriken eine Rolle. So was wird gerne gelesen und auch gerne wieder gekauft. Das steigert eure Reputation und damit auch eure Einnahmen durch Anzeigen.
  2. #71

    Erfolg

    Man muss eine Schülerzeitung als kleines Unternehmen betrachten, dann ist man erfolgreich.
    Wichtig sind neben den Inhalt auch die Kosten und Einnahmen, vor allem langfristig.

    Ich selber habe über 3 Jahre eine Zeitung extremst erfolgreich geführt mit einem grossen Gewinn je Ausgabe.

    zum einen ist es wichtig sich die richtigen Termine herauszusuchen, die interessant für Werbekunden sind.
    Dies ist Anfang des Schuljahres, zum Ende, Ostern, Weihnachten und Frühjahr.

    Es gibt klassische Kunden wie Fahrschulen und Krankenkassen, die gerne inserieren. Daneben Reisebüros.
    Biete Anzeigen an für Ausbildungsplätze oder als Beilagen Flyer lokaler Pizzadienste. Überzeugt inhaltlich den Werbekunden.
    Langfristige Verträge mit Rabatt oder Exklusivverträge mit Zuschlag.
  3. #72

    Bund für vereinfachte rechtschreibung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wie wird die Zeitung attraktiv für Werbekunden?
    Für den 1924 gegründeten Bund für vereinfachte rechtschreibung sind schüler eine wichtige zielgruppe. Gerne machen wir mit anzeigen in schülerzeitungen auf unsere bestrebungen aufmerksam. Besonders attraktiv ist es für uns natürlich, wenn das tema rechtschreibung abgehandelt wird und/oder beliebige texte in der von uns propagierten schreibung (entsprechend diesem text) abgefasst sind.

    Anfragen bitte an bvr@sprache.org.

    Weitere information: http://www.rechtschreibreform.ch
  4. #73

    Zitat von AnGer-dono Beitrag anzeigen

    4. Kleinere Betriebe sind oft lukrativer. Große Betriebe können auch gut funktionieren (insbesondere Banken sind recht willig, waren bei uns fast schon Stammkunden), aber ihr solltet von Läden wie "Saturn" eher die Finger lassen. Meist muss dort die Anzeige auch durch mehrere Ebenen durch und es kann ewig dauern, bis ihr eine bekommt.
    Dem kann ich aus (wenn auch schon lang zurückliegender) Erfahrung heraus zustimmen. Wir haben seinerzeit zunächst alle kleinen und mittelständischen Betriebe im Bezirk persönlich abgeklappert, mit einer Erfolgsquote von ca. 5-10%.


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