Lyrik

Was hier noch fehlt, ist ein Forum wo man sich vom drögen und harten Alltag des Internet - Surfens erholen kann um sich den Harfenklängen der Poesie hinzugeben. Alles ist erlaubt : sowohl selbstverfaßte Zeilen, wie auch die berühmter Poeten, ob politisch oder unpolitisch, ob satirisch oder ernst, ob Goethe, Schiller, Rilke, Wedler oder Morath: Nur keine Hemmungen!
  1. #16450

    Zitat von highnoon Beitrag anzeigen
    Bei einem Eber fast,
    war eine Sau zu Gast.
    Doch auf dem Weg dahin,
    da kam ihr in den Sinn:

    Vielleicht .....
    Sie MENSCH, Sie!
  2. #16451

    Anleihe bei W.B.

    Wenn Einer, der mit Mühe kaum
    Erklommen hat der Lyrik Raum
    Schon meint, daß er ein Dichter wär,
    So irrt sich der.
  3. #16452

    Für Tino:

    Wer schätzet des Menschen Güte,
    und sanft auch des Dichters Blüte -
    dem Häme ist fremd,
    er die gar nicht kennt:
    Vor dem zieh' ich sämtliche Hüte ...

    von mir ...
  4. #16453

    Vom Aussterben...

    Einst gab es eine Lebensform,
    die nervte Alle ganz enorm.
    Sogar den Frau'n war er ein Graus,
    drum starb die Lebensform auch
    aus.
  5. #16454

    Aus gegebenem Anlass:

    Was ist Poesie?

    Ist sie das Versprechen hinter den Horizonten,
    die Sehnsucht des nach Wahrhaftigkeit Suchenden?
    Oder die zarte Berührung eines kostbaren Schatzes,
    die Bewusstheit einer einmaligen Erfahrung?
    Oder die Gewissheit, dass es mehr gibt als alles,
    das uns in seine Banalität zu zwingen versucht?
    Ist sie der Schlüssel zu jenem Tor, hinter dem
    aus Fragen Antworten werden: die Mut brauchen,
    wenn man sie zu fragen wagt, jene nach dem Sinn
    von Leiden und Schmerzen, Leben und Sterben?
    Poesie ist das Versprechen hinter den Horizonten ...

    von mir, dem Fragenden ...
  6. #16455

    dichter

    ich wär schon gerne dichter,
    sähe alles lichter,
    würde meinen, ich wär jetzt wer,
    wichtiger als manch anderer.
  7. #16456

    Wer ist Lürick?

    Ist er das Verbrechen hinter den Rotunden,
    die Sinnflucht des nach Wehrhaftigkeit Fluchenden?
    Oder die harte Verführung eines kostbaren Schmatzes,
    die Bestusstheit einer heiligen Entsagung?
    Oder die Gerissenheit, dass das Meer von allem
    uns in seine Beinahität zu wringen versucht?

    Ist er der Sessel zu jenem Thor, hinter dem
    auch Frauen zu Torten werden: die Wut brauchen,
    wenn man sie zu klagen zagt, jene nach dem Kinn
    von Beinen und Scherzen, Leber und Scherben?
    Glyrik ist das Verbrechen hinter den Korinten ...
  8. #16457

    High Noon

    Endlich ist es so sommerlich
    wie ich es im Winter erträumte
    als ich erkältet war und
    die Welt ringsum kahl

    Da träumte ich in Mexiko zu sitzen
    an eine weiße Wand gelehnt
    den Sombrero tief im Gesicht
    unbeweglich, apathisch – so wie im Cowboyfilm

    Heute ist ein anderer Traum gefordert
    mehr mit frischer Brise am blauen Meer
  9. #16458
  10. #16459

    Was ist ein Gedicht?

    .
    Was ein Gedicht ist, bestimme ich! (Karl, Baron Lüg von Lügersthal)

    Ein Gedicht ist, wenn der Schiedsrichter pfeift. (Francis Beckenbuilder)

    Le Gedicht c’est moi! (Ludovicus XCVii)

    A Gedicht is a Gedicht is a Gedicht. (Gerti Steinbeisser nach dem fünften Achterl)

    Schlecht dichten kann jeder, aber der Weise läßt’s bleiben. (Wilhelm Buschovsky der Ältere)

    Ein Gedicht, das mich nicht umbringt, macht mich härter. (Fritz the Nietzsch)

    Bist Du wütend, schreib ein Gedicht, bist Du sehr wütend, lies es allen vor. (Mark the Shark)

    Mein Marillenkuchen, das ist ein Gedicht. (Marbot von Marbot-Marbotshausen)