Forum: Treffpunkt
Lyrik
Was hier noch fehlt, ist ein Forum wo man sich vom drögen und harten Alltag des Internet - Surfens erholen kann um sich den Harfenklängen der Poesie hinzugeben. Alles ist erlaubt : sowohl selbstverfaßte Zeilen, wie auch die berühmter Poeten, ob politisch oder unpolitisch, ob satirisch oder ernst, ob Goethe, Schiller, Rilke, Wedler oder Morath: Nur keine Hemmungen!
- #16450 27.07.2012 12:33 von
- #16451 27.07.2012 13:55 von
Anleihe bei W.B.
Wenn Einer, der mit Mühe kaum
Erklommen hat der Lyrik Raum
Schon meint, daß er ein Dichter wär,
So irrt sich der. - #16452 27.07.2012 14:27 von
Für Tino:
Wer schätzet des Menschen Güte,
und sanft auch des Dichters Blüte -
dem Häme ist fremd,
er die gar nicht kennt:
Vor dem zieh' ich sämtliche Hüte ...
von mir ... - #16453 27.07.2012 14:33 von
Vom Aussterben...
Einst gab es eine Lebensform,
die nervte Alle ganz enorm.
Sogar den Frau'n war er ein Graus,
drum starb die Lebensform auch
aus. - #16454 27.07.2012 14:33 von
Aus gegebenem Anlass:
Was ist Poesie?
Ist sie das Versprechen hinter den Horizonten,
die Sehnsucht des nach Wahrhaftigkeit Suchenden?
Oder die zarte Berührung eines kostbaren Schatzes,
die Bewusstheit einer einmaligen Erfahrung?
Oder die Gewissheit, dass es mehr gibt als alles,
das uns in seine Banalität zu zwingen versucht?
Ist sie der Schlüssel zu jenem Tor, hinter dem
aus Fragen Antworten werden: die Mut brauchen,
wenn man sie zu fragen wagt, jene nach dem Sinn
von Leiden und Schmerzen, Leben und Sterben?
Poesie ist das Versprechen hinter den Horizonten ...
von mir, dem Fragenden ... - #16455 27.07.2012 14:33 von
dichter
ich wär schon gerne dichter,
sähe alles lichter,
würde meinen, ich wär jetzt wer,
wichtiger als manch anderer. - #16456 27.07.2012 14:58 von
Wer ist Lürick?
Ist er das Verbrechen hinter den Rotunden,
die Sinnflucht des nach Wehrhaftigkeit Fluchenden?
Oder die harte Verführung eines kostbaren Schmatzes,
die Bestusstheit einer heiligen Entsagung?
Oder die Gerissenheit, dass das Meer von allem
uns in seine Beinahität zu wringen versucht?
Ist er der Sessel zu jenem Thor, hinter dem
auch Frauen zu Torten werden: die Wut brauchen,
wenn man sie zu klagen zagt, jene nach dem Kinn
von Beinen und Scherzen, Leber und Scherben?
Glyrik ist das Verbrechen hinter den Korinten ... - #16457 27.07.2012 16:08 von
High Noon
Endlich ist es so sommerlich
wie ich es im Winter erträumte
als ich erkältet war und
die Welt ringsum kahl
Da träumte ich in Mexiko zu sitzen
an eine weiße Wand gelehnt
den Sombrero tief im Gesicht
unbeweglich, apathisch – so wie im Cowboyfilm
Heute ist ein anderer Traum gefordert
mehr mit frischer Brise am blauen Meer - #16458 27.07.2012 16:17 von
passt auch mit Musike
Franz-Josef Degenhardt - Spiel nicht mit den Schmuddelkindern - YouTube - #16459 27.07.2012 16:37 von
Was ist ein Gedicht?
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Was ein Gedicht ist, bestimme ich! (Karl, Baron Lüg von Lügersthal)
Ein Gedicht ist, wenn der Schiedsrichter pfeift. (Francis Beckenbuilder)
Le Gedicht c’est moi! (Ludovicus XCVii)
A Gedicht is a Gedicht is a Gedicht. (Gerti Steinbeisser nach dem fünften Achterl)
Schlecht dichten kann jeder, aber der Weise läßt’s bleiben. (Wilhelm Buschovsky der Ältere)
Ein Gedicht, das mich nicht umbringt, macht mich härter. (Fritz the Nietzsch)
Bist Du wütend, schreib ein Gedicht, bist Du sehr wütend, lies es allen vor. (Mark the Shark)
Mein Marillenkuchen, das ist ein Gedicht. (Marbot von Marbot-Marbotshausen)
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