Was hier noch fehlt, ist ein Forum wo man sich vom drögen und harten Alltag des Internet - Surfens erholen kann um sich den Harfenklängen der Poesie hinzugeben. Alles ist erlaubt : sowohl selbstverfaßte Zeilen, wie auch die berühmter Poeten, ob politisch oder unpolitisch, ob satirisch oder ernst, ob Goethe, Schiller, Rilke, Wedler oder Morath: Nur keine Hemmungen!
Vergangenes
Gegenwart und
Zukunft
mischen sich
schwerelos
ich stehe
neben der
Zeit
Ein Hund. Ein Hund? Was mag das sein?
Ist es ein Spitz, ein Wolf, ein Schwein?
Das Schwein das scheidet schon mal aus,
und auch der Wolf passt nicht ins Haus
Beim Hund ist es noch ziemlich leicht:
Er bellt und hat zwei Ohren
Obwohl kaum einer dem anderen gleicht
erkennen ihn auch die Toren
Beim Geist ist es schon etwas schwerer
obwohl von eher geringem Gewicht,
spukt er durch die Weltgeschichte...
Ob es ihn gibt, man weiß es nicht.
Was plant der Hintergrundanwender
in diesem Zwanzigdreierjahr
mit Maya’s Zeitenendkalender
und siXsiXsiX-Olympia?
HM 27.2.i2
Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut
In allen Lüften hallt es wie Geschrei,
Dachdecker stürzen ab und gehn entzwei
Und an den Küsten - liest man -steigt die Flut.
Der Sturm ist da, die wilden Meere hupfen
An Land, um dicke Dämme zu zerdrücken.
Die meisten Menschen haben einen Schnupfen.
Die Eisenbahnen fallen von den Brücken.
(Jakob van Hoodies, 1911)
So laßt uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen,
das letzte Stück des Wegs gemeinsam geh’n,
wenn’s zeitlich paßt, noch einen Walzer tanzen,
und dabei alles ganz gelassen seh’n.
HM 27.2.i2