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Café SponTan

...für die Dauer der Betriebsferien.
  1. #98410

    Zitat von Marbot Beitrag anzeigen
    Versteh das jetzt bitte nicht falsch, aber das schließt aber doch nicht von vorneherein aus, daß der Mann eventuell zu bestimmten Themen Kluges und Hilfreiches zu sagen hat?
    Ebensowenig wie die jahrzehntelange Zugehörigkeit von Sarrazin und Steinbrück zur finanzpolitischen Entscheidungselite in D jetzt ausschließt, dass sie manch Unausgegoenes zum Euro sagen, den sie doch mitgetragen haben. Sarrazin hat bis nach seiner Pensionierung gewartet, um seine demagogischen Bedenken jetzt lukrativ zu vermarkten ....
  2. #98411

    Zitat von achras Beitrag anzeigen
    Die kürzeste Straße innerhalb eines mir wohlbekannten Hamburger Stadtteiles ist nach dem Sänger, Chorleiter und Komponisten benannt worden - da werd' ich doch wissen wollen, was der Herr in seiner Glanz- und Blütezeit so komponiert hat!
    Das ist in der Tat ein Motiv für Neugier. Zumal es doch sicher noch deutlich absonderlichere Adressen geben kann, "Hinter der Kaxxbratze 9" oder "Muttis Klügster No.7" ... ;)
  3. #98412

    Gerüchteküche

    Zitat von Reziprozität Beitrag anzeigen
    Das ist in der Tat ein Motiv für Neugier. Zumal es doch sicher noch deutlich absonderlichere Adressen geben kann, "Hinter der Kaxxbratze 9" oder "Muttis Klügster No.7" ... ;)
    Muttis Klügster 007 läßt medial streuen, Mutti habe ihn zum "Wahlbetrug" veranlassen wollen, also zu sagen, er bleibe nach der Wahl in NRW und falls er verliere, werde sie ihn mit einem dringlichen Machtwort als Umweltminister nach Berlin zurückbeordern. Das habe er abgelehnt und die Frage lieber offen gelassen ...
  4. #98413

    Zitat von mockingbird85 Beitrag anzeigen
    Ebensowenig wie die jahrzehntelange Zugehörigkeit von Sarrazin und Steinbrück zur finanzpolitischen Entscheidungselite in D jetzt ausschließt, dass sie manch Unausgegoenes zum Euro sagen, den sie doch mitgetragen haben. Sarrazin hat bis nach seiner Pensionierung gewartet, um seine demagogischen Bedenken jetzt lukrativ zu vermarkten ....
    Der ist mir spätestens als Finanzsenator in Berlin unangenehm aufgefallen. Er meinte öffentlich sagen zu müssen, dass seine Mitarbeiter unangenhm müffeln, körperlich. Ich dusche täglich, aber wenn es darauf ankommt, müffele ich lieber körperlich als mit meinen Ansichten. Meinungsfreiheit ist aber auch angesagt, mit der man sich auseinandersetzen kann.
  5. #98414

    Zitat von mockingbird85 Beitrag anzeigen
    Muttis Klügster 007 läßt medial streuen, Mutti habe ihn zum "Wahlbetrug" veranlassen wollen, also zu sagen, er bleibe nach der Wahl in NRW und falls er verliere, werde sie ihn mit einem dringlichen Machtwort als Umweltminister nach Berlin zurückbeordern. Das habe er abgelehnt und die Frage lieber offen gelassen ...
    Ein echter Ehrenmann, ich hab's ja immer gewusst ... ;-o
  6. #98415

    Zitat von Dräuen Beitrag anzeigen
    Doch, natürlich. Spinnenmännchen und -weibchen leben im Gefängnis eines Rollenkonstruktes. Dieses erst mal aufgebrochen, dann bräche die große Harmonie im Reich der Netze aus. ;)
    Wenn wir erst mal die Geschlechtsunterschiede zwischen den Menschen aufgehoben haben werden (das kann nur noch eine Frage von ein paar Jahren sein), dann machen wir uns über den Rest der Schöpfung her und bringen alles, was nicht so ganz pc ist, auf Linie.

    BTW: Ich habe mir sowohl das Interview mit Adorján Kovács durchgelesen als auch den Essay von Mária Schmidt. Die Aussagen Beider kommen meinen Ansichten zu den angesprochenen Punkten sehr nahe.

    Dass Adorján Kovács religiös ist, wäre ein interessantes Diskussionsthema, da er sich ein wenig widerspricht ("Philosophische Rezepte, aber auch der bei manchen so beliebte Buddhismus haben den Geruch der Selbsterlösung..."). LOL, als ob das bei der christlichen Religion anders wäre. Er hat das Wesen und den Sinn von Religion nicht verstanden, was seine anderen Aussagen aber nicht abwerten soll, die sind recht ordentlich.

    An den Aussagen Mária Schmidt kann ich nur kritisieren, dass sie die Wirkung der napoleonischen Kriege auf den reinen Blutzoll reduziert, ohne zu berücksichtigen, dass Napoleon die segensreiche Abkehr vom Feudalismus um geschätzte 100 Jahre beschleunigt hat, trotz allem Morden und Leiden.
    Der ganze Rest des Essays ist eine Sternstunde von unabhängigem Denken und war eine sehr angenehme Lektüre....
  7. #98416

    Zitat von umgänglich Beitrag anzeigen
    Meinungsfreiheit ist aber auch angesagt, mit der man sich auseinandersetzen kann.
    Jederzeit und immer wieder gerne
    Vorsicht, Satire: Thilo Sarrazin: Entfachen wir den Sturm! - Politik | STERN.DE
  8. #98417

    Zitat von umgänglich Beitrag anzeigen
    Der ist mir spätestens als Finanzsenator in Berlin unangenehm aufgefallen. Er meinte öffentlich sagen zu müssen, dass seine Mitarbeiter unangenhm müffeln, körperlich. Ich dusche täglich, aber wenn es darauf ankommt, müffele ich lieber körperlich als mit meinen Ansichten. Meinungsfreiheit ist aber auch angesagt, mit der man sich auseinandersetzen kann.
    Nur das? ich dachte, Sie hätten SGB II immer im Gesichtsfeld?

    Februar 2002 über Berliner Beamte: „Die Beamten laufen bleich und übelriechend herum, weil die Arbeitsbelastung so hoch ist.“
    November 2002 zur Debatte über höhere Kita-Gebühren: „Es wird ja so getan, als ob der Senat die Kinder ins Konzentrationslager schicken wollte.“
    März 2002 zum Berliner Stadtbild: „Nirgendwo schlurfen so viele Menschen in Trainingsanzügen durch die Straßen wie in Berlin.“
    November 2003 über Studenten, die sein Berliner Büro besetzten: „Ihr seid alle Arschlöcher.“
    Januar 2005 zur geplanten Länderfusion: „Das vereinte Land Berlin-Brandenburg ist natürlich immer eine Stadt Berlin mit angeschlossener landwirtschaftlicher Fläche.“
    August 2006 zur Berliner Finanzlage: „Lassen Sie mich mal so sagen: Der Schutt ist abgeräumt. Wir leben nicht mehr im Jahr 1945, sondern wir leben im Jahr 1947.“
    Februar 2008 zum Thema Schwarzarbeit: „Ehe jetzt einer im 20. Stock sitzt und den ganzen Tag nur fernsieht, bin ich schon fast erleichtert, wenn er ein bisschen schwarz arbeitet.“
    Februar 2008 zu seinem Speiseplan für „Hartz IV“-Empfänger: Für 4,25 Euro könne man sich „vollständig, gesund und wertstoffreich ernähren“. Auf Kritik konterte er: „Wenn man sich das anschaut, ist das kleinste Problem von 'Hartz IV'-Empfängern das Untergewicht.“
    Februar 2008 zum Berliner Bildungssystem: „Bayerische Schüler können aber mehr ohne Abschluss als unsere in Berlin mit Abschluss.“
    Juni 2008 zur Mindestlohn-Debatte: „Für fünf Euro würde ich jederzeit arbeiten gehen. Das wären 40 Euro pro Tag.“
    September 2009 in der Zeitschrift „Lettre International“: „Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert.“
    Bxxx.
  9. #98418

    Zitat von Reziprozität Beitrag anzeigen
    Ein echter Ehrenmann, ich hab's ja immer gewusst ... ;-o
    In den Parteien wimmelts nur so von Ehrenmännern, deswegen müssen jetzt die Frauen ran: Mutti, Kraft, Wagenknecht, Homburger ... fehlt nur noch Frau Gutenberg.
  10. #98419

    Zitat von mockingbird85 Beitrag anzeigen
    So wahre und warme Worte (Zitat) und lächeln über den Artikel ;-)








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