...für die Dauer der Betriebsferien.
Habe ich nicht als Charakterfehler bezeichnet, sondern wurde mir mit obigem Zitat in den Mund gelegt.
Als Charakterfehler bezeichne(te) ich dies sicher nicht, aber als Leiden. Und zwar als eine Art von Leiden, das hier offensichtlich mitleidslos auf den Schultern von Mitforisten, die auch nur Menschen sind, ausgetragen wird.
Louis, bei allem Respekt, aber jeden Tag und jeden Tag, wie es hier im SpOn-Wartezimmer immer mehr zur Gewohnheit wird?
Sry, passe, bin weder Pausenclown noch Punchingball (und wenn ich es wäre, dann wäre ich es für meine Lieben im direkten Umfeld - oder für Leute, die sich auf der Suche nach dem vermeintlich unfindbaren Song befinden ;))
Derweil:
im in alu - YouTube
N8
P.s.
Prioritäten?
Vielleicht wird es auch als "elitär" betrachtet und daher als un-pc. Was auch immer, ich werde - wie ich es bei meinen Kindern getan habe - auch bei meinen Enkeln versuchen, sie für Musik zu begeistern, die man selber macht. Also nicht nur für die mühelose, beliebige, die man überall auf die Ohren bekommt.
Ich empfinde eine Instrumental- oder Stimmausbildung für die Persönlichkeits(aus)bildung als eine unabdingbare Voraussetzung
(aus eigener Erfahrung Klavier und Chor) –
und natürlich das Zusammenspielen im Ensemble, sei es aus dem „klassischen Repertoire" oder improvisierend, sei es ne Band , Jazzquartett, Orchester usw.
Könnte ich nun unter verschwendete Zeit abheften oder so wahrnehmen auch im Nachhinein, wie ich es zu jener Zeit empfand:
als wertvolle und bereichernde Zeit.
Damals waren mir Trolle noch ein Fremdwort. Mein Einstieg ins Internet und sogleich unter der Dusche zu landen war wohl ein großes Glück, das mir von Tag zu Tag, an dem ich andere Vorgänge beobachte, mehr gewahr wird. Aber stets und nach wie vor gilt, diesbezüglich bin ich unbeirrbar und auch unbeWIRbar:
http://andreabeggi.net/audio/John.Miles-Music.mp3
Darauf WAR immer, IST und WIRD stets Verlass sein. Hat sich einfach bewährt. Was bin ich doch für ein gesegneter Mensch!
Das ist der Punkt. Mein Umfeld ist da, wo ich lebe und worin ich mich bewege, dazu gehört im Moment, und von Zeit zu Zeit, auch das Café. Natürlich muß man nicht jedem nach dem Mund reden, ganz im Gegenteil. Aber wenn man nur versucht, die Motivation zu verstehen, aus der heraus jemand sich äußert, hilft das schon bei der "Entscheidungsfindung". Wer nur deshalb, weil seine persönliche Situation unangenehm ist, ganze Gesellschaftsordnungen in Frage stellt, sollte nicht mit meiner Sympathie rechnen. Das ist zu leicht zu durchschauen.
Chris Rea - Road to Hell - YouTube