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Café SponTan

...für die Dauer der Betriebsferien.
  1. #101650

    Zitat von sonntagskind87 Beitrag anzeigen
    Während die Bundesregierung an der strikten Sparpolitik für die Krisenländer festhält [...]
    Und sich der Minister für Entwicklungshilfe als Schmuggler entpuppt - Deutschland ist wirklich ein Vorbild für lernwillige Nationen!
  2. #101651

    Kleiner Nachtrag

    Zitat von umbhaki Beitrag anzeigen
    (...) Das Denken wird nicht besser, wenn die Sprache verkommt. Wir denken in unserer Muttersprache.

    Ich drücke das gelegentlich auch so aus: Der Guß des Gedankens in eine angemessene, seiner Qualität ebenbürtige Form ist Teil der gedanklichen Leistung selbst. ;-)
    .
  3. #101652

    Nobel geht das Land zugrunde

    Zitat von Carl Beitrag anzeigen
    Das kann man gar nicht laut und nicht oft genug betonen ...
    ... haben dort jahrelang gegen die dümmlichen Verfechter eines sprachlichen anything goes gepredigt ... ;-).
    Deswegen schallt es aus dem wirtschaftlich erfolgreichen wilden Süden ja auch dem armen sexy sprachlichen Hochadel im Rest der Republik entgegen:
    "mir knnet lles. auer hochdeutsch." [WestSdWest]
  4. #101653

    Zitat von Carl Beitrag anzeigen
    Das Menschenrecht auf Verblödung hat mittlerweile einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert, und ein korrekter, differenzierter, nuancen- und wortschatzreicher -- am Ende womöglich noch präziser! -- Sprachgebrauch wird oft genug als völlig überflüssig und zutiefst unwichtig belächelt, wenn nicht gar verhöhnt.
    So ist es. Wie oft wurden wir als Hochwohlgeborene verunglimpft, als Ewiggestrige beschimpft oder mehr oder weniger verklausuliert gleich als Nazis abgestempelt, die im Schulunterricht am liebsten wieder den Rohrstock schwingen sehen wollen.

    Dabei ist den Verfechtern des Neuschriebs gar nicht bekannt, daß wir mit der Rechtschreibreform in wesentlichen Teilen zur Schrift des 18. Jahrhunderts zurückgekehrt sind, zu einem "künstlichen Barock", wie Adolf Muschg es nannte. (Naja, wer schon so mit Vornamen heißt ...) So gesehen sind die Reformapostel in Wahrheit die Ewigvorgestrigen, aber wozu soll man sich mit lästigem Faktenwissen herumschlagen. :)

    Wozu brauchen wir Autos? Mein Urgroßvater ist auch mit einem Pferdegespann durchs Leben gekommen.
  5. #101654

    Zitat von Carl Beitrag anzeigen
    ... Verfechter eines sprachlichen anything goes ...
    .
    Da hier schon von den Lehrern die Rede war: Wie die überwältigende Mehrheit der Profi-Schreiber, die ich kenne, treten sie gesprächsweise aber als Anhänger der Partei "Die Dinge verändern sich/ es muß doch nicht immer alles so bleiben, wie es ist/da ist die natürliche Entwicklung" auf. (Man las dergleichen hier gerade.)
    Die Abhängigkeit tut ein übriges. Obwohl Abhängigkeit ein Argument ist, das viele gern für sich selbst beanspruchen, sehr ungern aber anderen zugestehen. "Hannemann, geh du voran", das gilt allemal und nirgends so streng wie in der Geschichte.
  6. #101655

    Ich sehe gerade, daß Matthias Jendis inzwischen tot ist. Ein herber Verlust. John Lee Hooker ist auch schon eine Weile tot, es wird allmählich einsam hier auf diesem Planeten. Aber wir haben ja Twitter und Facebook ...
  7. #101656

    Zitat von umbhaki Beitrag anzeigen
    Als Tastatur verwende ich sicherlich eine gleichartige wie Sie. ...
    Sie benutzen eine 'azerty'-Tastatur? Donnerwetter, das habe ich allerdings nicht erwartet.
  8. #101657

    Zitat von Umberto Beitrag anzeigen
    Sie benutzen eine 'azerty'-Tastatur? Donnerwetter, das habe ich allerdings nicht erwartet.
    Er lebt doch grenznah zu OstBelgien, wenn er nicht grad wie weiland Karl der Große die Sachsen bekehrt ;)
  9. #101658

    Zitat von julianefuchs Beitrag anzeigen
    Da hier schon von den Lehrern die Rede war: Wie die überwältigende Mehrheit der Profi-Schreiber, die ich kenne, treten sie gesprächsweise aber als Anhänger der Partei "Die Dinge verändern sich/ es muß doch nicht immer alles so bleiben, wie es ist/da ist die natürliche Entwicklung" auf.
    Inwiefern (oder "in wie fern" läßt man den Dingen ihre "natürliche Entwicklung", wenn frustrierte, betätigungslose und weitgehend kompetenzfreie Germanisten ebenso reaktionär-spießig wie gewaltsam, unter Mißachtung eines Volksentscheids, einen Zustand aus dem 18. Jahrhundert wiederherstellen? Oder ist es jetzt "wieder herstellen"?

    Es gehört zu den größten Propagandaerfolgen der Reformer, daß es ihnen leider tatsächlich gelungen ist, den Pädagogen und Politikern ihr häßliches Machwerk als "progressiv" zu verkaufen.
  10. #101659

    Zitat von Juliane Fuchs Beitrag anzeigen
    Ich entsinne mich dunkel, daß der Mann direkt nach seiner Wahl beifallumweht verkündete, die FDP müsse aus der Verengung auf das Steuerthema raus, wenn es mit ihr wieder besser werden solle.
    Qwertz, den man tritt, wird breit, nicht stertz.








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