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Wird im Profitennis betrogen?

Weltklassespieler wie Nikolai Dawidenko sollen absichtlich verloren haben, weit über hundert Spiele stehen unter Manipulationsverdacht. Auch gegen deutsche Tennisprofis gibt es Betrugsvorwürfe. Ist der weiße Sport schon lange nicht mehr sauber?
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Weltklassespieler wie Nikolai Dawidenko sollen absichtlich verloren haben, weit über hundert Spiele stehen unter Manipulationsverdacht. Auch gegen deutsche Tennisprofis gibt es Betrugsvorwürfe. Ist der weiße Sport schon lange nicht mehr sauber?
    Oh Mann, wenn man sowas hört, dann wünscht man sich doch noch die "gute, alte Zeit" zurück, als ein John McEnroe noch rumbrüllte, ein Jimmy Connors bis zum Erbrechen kämpfte, sich ein Ivan Lendl immer benachteiligt fühlte und unser aller Boris noch die "Becker-Faust" ballte und hinter jedem Ball im wahrsten Sinne des Wortes hinterherhechtete!

    Tja, warum soll es im Tennis sauber zugehen, wenn in anderen Sportarten betrogen, manipuliert und was weiß ich nicht alles getan wird.

    Immer da, wo viel Geld im Spiel ist, ist die Neigung zu Korruption nun einmal massiv hoch!
    Tennisspieler verdienen durch Preisgelder, Werbeauftritte etc. ein "Schweinegeld", lassen sich aber trotzdem noch durch umtriebige Wettanbieter für deren Interessen einspannen....Naja, habe diesem Sport eh meine Fan-Freundschaft entzogen, seit es Typen wie Boris nicht mehr gibt!

    Ich weiß zwar nicht, welcher deutsche Spieler da jetzt speziell im Fokus steht, aber ein aalglatter Thommy Haas reißt doch nun wirklich keinen mehr vom Hocker!
  2. #2

    ja natürlich wird betrogen.
    das ist überall der fall, wo es möglich ist und es geld zu verdienen gibt.
    traurige tatsache.

    aber dass der DTB präsident sich darüber ärgert, dass der anonym bleibt... das ist doch klar, schließlich lebt der gefährlich, die wettmafia ist kein bridgeclub.
  3. #3

    Zitat von Mittelfeldmotor Beitrag anzeigen
    Oh Mann, wenn man sowas hört, dann wünscht man sich doch noch die "gute, alte Zeit" zurück, als ein John McEnroe noch rumbrüllte, ein Jimmy Connors bis zum Erbrechen kämpfte, sich ein Ivan Lendl immer benachteiligt fühlte und unser aller Boris noch die "Becker-Faust" ballte und hinter jedem Ball im wahrsten Sinne des Wortes hinterherhechtete!
    Stimmt, die Rüpel sind ziemlich selten geworden:-) Kämpfer gibt es schon noch, sehe Nadal, aber auch eine ganze Reihe zwielichtiger Gestalten.
    So etwa jeder Argentinier wurde schon wegen Doping erwischt, und dass bestimmte Topspieler bei kleinen Turnieren sang und klanglos in der ersten Runde rausfliegen, ist schon seit vielen Jahren zu beobachten. Allerdings dachte man bisher, dass sie nur die Antrittsprämien abkassieren. Nun erscheint das in neuem Licht.
  4. #4

    Sollte sich herausstellen, dass große Teile der Profispieler in den Wettskandal involviert sind, dann fände ich das noch verwerflicher als den Dopingsumpf im Radfahren. Während die Radprofis noch eine Art "Gentleman´s" Agreement untereinander haben und versuchen sportlichen Erfolg mit allen Mitteln zu erzwingen, scheinen die Tennisprofis den gesamten Sportsgeist verloren zu haben. Zu meinem Glück interessiert mich Tennis so viel wie Poker, Golf oder Springreiten: gar nicht.
  5. #5

    Zitat von klumpenhund Beitrag anzeigen
    Zu meinem Glück interessiert mich Tennis so viel wie Poker, ....: gar nicht.
    Wie, Poker interessiert dich nicht? Wo sich DSF doch soviel Mühe gibt, tststs.
    Jaja, Undank ist der Welten Lohn.
  6. #6

    Zitat von Mike_D Beitrag anzeigen
    Wie, Poker interessiert dich nicht? Wo sich DSF doch soviel Mühe gibt, tststs.
    Jaja, Undank ist der Welten Lohn.
    Ehrlich gesagt habe ich sogar eine Zeit lang versucht mich für Poker zu begeistern. Leider ist es mir nicht gelungen und jetzt wird das so dermaßen gehypt, dass für mich weiteres Bemühen nicht mehr in Frage kommt. Ich lass mir doch mein Outsider-Image nicht kaputtmachen. ;)
  7. #7

    Zitat von klumpenhund Beitrag anzeigen
    Ehrlich gesagt habe ich sogar eine Zeit lang versucht mich für Poker zu begeistern.
    Ich persönlich finde es eine Frechheit, dass für
    Glückspiel Sendezeit geopfert wird - aber das ist ein anderes Thema und gehört eher nicht hierher.
  8. #8

    Zitat von Mike_D Beitrag anzeigen
    Ich persönlich finde es eine Frechheit, dass für
    Glückspiel Sendezeit geopfert wird - aber das ist ein anderes Thema und gehört eher nicht hierher.
    Wieso? Thommy Haas hat doch ein Glückspiel gemacht. Mit Magen-Darm-Grippe gespielt und verloren. Warum? Na, weil er angeblich vergiftet wurde (BZ). Wa doch auch 'ne Art Poker. Aber Scherz beiseite den Blödsinn auf DSF kann man doch nicht ansehen, ohne es als Frechheit zu empfinden.
  9. #9

    Zitat von strandfliege Beitrag anzeigen
    Wieso? Thommy Haas hat doch ein Glückspiel gemacht. Mit Magen-Darm-Grippe gespielt und verloren. Warum? Na, weil er angeblich vergiftet wurde (BZ). Wa doch auch 'ne Art Poker. .
    Ist nicht so witzig, weil es durchaus möglich erscheint. Wenn eine Wettmafia Spiele manipuliert, kann sie natürlich auch mal jemandem vergiften. Ein russischer Kellner wird nicht allzu teuer sein.
    Na, mal sehen, was die Untersuchung ergibt. Hoffe, sie haben ihm nichts ernsthaftes beigemischt.


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