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Wie schwulen- und lesbenfeindlich ist der Profifußball?

Kein deutscher Profifußballer bekennt sich offen zur Homosexualität, auch bei der Frauen-Nationalelf ist das Thema verpönt. Welche Konsequenzen würden nach einem Outing drohen? Wie schwulen- und lesbenfeindlich ist der Fußball?
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kein deutscher Profifußballer bekennt sich offen zur Homosexualität, auch bei der Frauen-Nationalelf ist das Thema verpönt. Welche Konsequenzen würden nach einem Outing drohen? Wie schwulen- und lesbenfeindlich ist der Fußball?
    Also, Frauenfußball kann ich jetzt nicht beurteilen (da wird es aber doch zugegeben, oder?) , aber bei den Jungs hätte derjenige mit Sicherheit einen äusserst schweren Stand. In dieser Beziehung ist der (Männer)Fussball leider noch sehr rückständig.
    Ich glaube aber, dass betrifft nicht nur den Fussball sondern alle Teamsportarten.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kein deutscher Profifußballer bekennt sich offen zur Homosexualität, auch bei der Frauen-Nationalelf ist das Thema verpönt. Welche Konsequenzen würden nach einem Outing drohen? Wie schwulen- und lesbenfeindlich ist der Fußball?
    Ein ähnliches Thema hatten wir doch schon einmal, oder?

    Na egal, ziemlich allgemein gehalten fallen mir wenige Profisportler ein, die sich öffentlich geoutet haben. Aber vergleiche ich den männlichen mit dem weiblichen Bereich, so muss man schon sagen, das zumindest hier die Frauen uns Männern einiges voraus sind. ;)
  3. #3

    Das liegt für mich auch daran, dass ich es einfach komisch fände, wenn während des Spiels die "Spielermänner" auf der Tribüne gezeigt werden... :D
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kein deutscher Profifußballer bekennt sich offen zur Homosexualität, auch bei der Frauen-Nationalelf ist das Thema verpönt. Welche Konsequenzen würden nach einem Outing drohen? Wie schwulen- und lesbenfeindlich ist der Fußball?
    Die zwei Schwulen, die ich persönlich kenne, sind bekennende Fußballgegner und schwören Stein und Bein: kein Schwuler würde freiwillig Fußball zum Hobby nehmen.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kein deutscher Profifußballer bekennt sich offen zur Homosexualität, auch bei der Frauen-Nationalelf ist das Thema verpönt. Welche Konsequenzen würden nach einem Outing drohen? Wie schwulen- und lesbenfeindlich ist der Fußball?
    1.
    In der neuesten Ausgabe eines schwulen Stadt-Magazins von Frankfurt/Main erschien ein Artikel über den ersten schwulen Fan-Club des VfB Stuttgart welcher vom VfB genuso anerkannt und unterstützt wird wie jeder andere auch.
    2.
    Diesbezüglich scheint sich auch beim DFB etwas zu bewegen, wenn auch im Schildkröten-Tempo.
    3.
    Es ist meinem Lebensgefährten und mir herzlichst egal mit wem sich ein Fußballprofi in seiner Freizeit vergnügt.
    Hauptsache die Kicker meines Vereines spielen und gewinnen!!! (Vor allem wenn sie gegen den Lieblingsverein meines Lebensgefärten spielen!!!)
  6. #6

    So lange wie die BILD-Zeitung eine Belohnung dafür bietet, homosexuelle Fußballspieler zu denunzieren, wird niemand so realitätsfremd sein sich zu outen.
    Man erinnere nur an die kurze Zeit, als der Torwart des SV Werder Bremen, Tim Wiese, von seinem Ausstatter ein rosa Towarttrikot gestellt bekam. Obwohl er verheiratet und meines Wissens Vater einer Tochter ist, wurde er bei nahezu jedem Spiel mit schwulenfeindlichen Sprechchören bedacht, bis der Ausstatter das Trikot aus dem Programm nahm.
    Ich bezweifle, dass der durchschnittliche Fußballfan in naher Zukunft durch besondere Liberalität glänzen wird.
  7. #7

    Zitat von Fidelma Beitrag anzeigen
    Die zwei Schwulen, die ich persönlich kenne, sind bekennende Fußballgegner und schwören Stein und Bein: kein Schwuler würde freiwillig Fußball zum Hobby nehmen.
    Also ich kenne zwei, und die kicken sogar recht gut. Aber bevor die sich geoutet haben, dacht ich auch immer, dass Schwule nix mit Fußball am Hut haben - diese Meinung hatte ich über Ralf Königs Comics bezogen.

    Wenn sich er erste schwule Profifussballer outet, gibt´s ne Riesenwelle, ähnlich wie beim Promiouten vor 10-15 Jahren, danach haben´s alle anderen leichter. Und da die gegnerischen Spieler und Fans sowieso dauernd mit schwul tituliert werden isses dann ja auch egal. Schieds- und Linienrichter sind ja auch alle schwul, ebenso wie unser Nachbarland oder die elektronische Einlasskontrolle. Da wird´s ja mal Zeit, dass auch der erste Spieler mal wirklich schwul ist. Ach ja, nach landläufiger Meinung der Australier sind alle Fußballspieler schwul, sonst würden sie ja Rugby spielen.
  8. #8

    Fussball ist ein Proletensport.....

    ...und solange diese Proleten die Mehrheit der Fans ausmacht, wären die Homosexuellen schlecht beraten sich zu outen.

    Man schaue sich doch nur normale Spielertransfers an. Klose zu Bayern oder Deisler zu Bayern. Diese Spieler waren übere mehrere Jahre DIE Leistungsträger ihrer Mannschaften und als das Verhältnis zu rütteln begann, waren sie das Letzte, für ihre Fans. Während der eine sich bei Bayern erholt hat, musste der andere (nicht nur wegen den Hertha-Fans) psychisch bedingt seine Karriere beenden.

    Ein sexuelles von der Norm abweichendes Outing würde ich bei den Fanreaktionen noch schlimmer einordnen als einen Vereinswechsel.

    Solange es diese symbiotische Beziehung Dauerkartenprolet-BILD-Zeitung gibt, wäre es der Terror für den besagten Spieler.

    Aber wollen wir überhaupt wissen, was die Jungs und Mädels in ihrer Freizeit machen?? Ich halte es für übertrieben sexuelle Neigungen kund zu tun, egal, ob es sich um hetereo- oder homosexuelle Vorlieben handelt.

    Ich will gute Spiele sehen, egal welcher Herkunft, Rasse, Religion, Alter, sexuelle Neigung die Spieler sind.

    Privates gehört in den Privatbereich und dort soll es auch bleiben.
  9. #9

    jau

    das ist ja noch garnix. immerhin nutzen die den torjubel, um sich ausgiebigst in den schritt zu grabschen (und das ist auch gut so). aber jetzt guckt euch mal die megaübersuperhyper-männer in bestimmten rugby-nationaltrikots an. wenn da dann mal ein punkt eingefahren wird, gibt es allenfalls -mit echt männlicher rambomine- einen echt männlichen terminatorklaps auf den oh-so-stählernen rücken. man könnte ja sonst auf das unaussprechliche kommen! "batting for the wrong team" und mann käme nur noch in einzelteilen aus dem scrum.








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