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Wie schlägt sich Deutschland bei der EM?

Die Gruppen sind ausgelost, Deutschland bekommt es mit den hochkarätigen Gegnern Niederlande, Portugal und Dänemark zu tun. Was glauben Sie - wird sich die deutsche Elf für das Viertelfinale qualifizieren? Ist sogar der EM-Titel möglich?
  1. #2960

    Zitat von ObackoBarama Beitrag anzeigen
    Ja,..
    Meiner Meinung nach, agierte die NM am Anfang der 2.HZ zu hektisch, in dem Wunsch, so schnell wie möglich das Anschlußtor zu erzielen...Aber in dieser Hektik, macht man ja mehr Fehler...So daß die meisten Päße in die Tiefe und Doppelpaß-Versuche schiefgingen.
    Ausserdem ging man somit ein hohes Risiko ein, denn hinten war alles offen und nur die Schlampigkeit der Italiener im Umgang mit ihren Chancen hat uns vor einer Klatsche bewahrt.
    Ein wenig Ruhe im Spielaufbau wäre besser gewesen und etwas geduldiger auf die Lücke zu warten, so wie die Spanier es immer machen und nie in Hektik verfallen..
    Wenn wir (so habe ich gedacht) etwas ruhiger agiert hätten und spätestens bis zu der 80. Minute das Anschlußtor gemacht hätten, hätte es noch gute 14-15 Minuten(Nachspielzeit gerechnet) für den möglichen Ausgleich gegeben.
    Im Nachhinein ist man immer schlauer.
    Wäre man in der 2. Hälfte nicht mehr Risiko gegangen, hätte es auch Kritik gehagelt, dass das Engagement gefehlt hätte.
    Dass die deutsche Elf bei einem Zweittorerückstand mehr riskieren musste, war klar. Lieber geht man das Risiko ein, noch höher zu verlieren als kampflos unterzugehen.
    Das Kalkül war, ein schnelles Tor zu erzielen, um die Italiener doch nochmal nervös werden zu lassen.

    Ich denke, man sollte jetzt nicht krampfhaft die 2. Halbzeit aufarbeiten. Entscheidend waren die Fehler und vergebenen Chancen in der 1. Halbzeit.
    Was auch schon mehrfach angesprochen wurde, wurde eine falsche Taktik (Breitmachen des Spiels wurde vernachlässigt, rechte Seite war geschwächt usw.) gewählt und einige Spieler haben ihre Leistung nicht gebracht bzw. hätten vielleicht gar nicht aufgestellt werden sollen.
  2. #2961

    Zitat von krafts Beitrag anzeigen
    Im Nachhinein ist man immer schlauer.
    Wäre man in der 2. Hälfte nicht mehr Risiko gegangen, hätte es auch Kritik gehagelt, dass das Engagement gefehlt hätte.
    Dass die deutsche Elf bei einem Zweittorerückstand mehr riskieren musste, war klar. Lieber geht man das Risiko ein, noch höher zu verlieren als kampflos unterzugehen.
    Das Kalkül war, ein schnelles Tor zu erzielen, um die Italiener doch nochmal nervös werden zu lassen.

    Ich denke, man sollte jetzt nicht krampfhaft die 2. Halbzeit aufarbeiten. Entscheidend waren die Fehler und vergebenen Chancen in der 1. Halbzeit.
    Was auch schon mehrfach angesprochen wurde, wurde eine falsche Taktik (Breitmachen des Spiels wurde vernachlässigt, rechte Seite war geschwächt usw.) gewählt und einige Spieler haben ihre Leistung nicht gebracht bzw. hätten vielleicht gar nicht aufgestellt werden sollen.

    Wenn du die Spanier bei ihrem Spiel aufmerksam beobachtet hast- dann konntest du feststellen dass sie nie oder sehr selten versuchen, einfach so schnell in die Tiefe zu spielen, nach dem Motto; ich haue den Ball einfach so nach vorne und vielleicht kommt dabei was raus...Sondern, sie schieben sich den Ball gegenseitig solange sie eine Lücke endtecken wo sie den sicheren Paß spielen können, der auch ankommen wird. WEnn sie sehen dass es kein Durchkommen gibt und der mögliche Paß nicht ankommen wird, warten die einfcah wie im Handball. Man hat es sehr öfter sehen können...Iniesta, Xavi und Co...spielen den Ball öfter einfach zurück oder quer, wenn sie sehen dass es keine Lücke gibt...Sie spielen also nicht, sozusagen aufs Glück, wie die Deutschen es zum Teil machen...Gerade nach dem Motto, ich versuche es jetzt einen Paß oder Doppelpass,-egal ob ich durchkommen kann oder nicht, vielleicht habe ich das Glück und es kommt dabei was nützliches raus.
    Ich habe solche Situationen bei der DNM in der Offensive sehr oft gesehen..Özil, Podolski, Reus, Klose..etc..haben öfter versuch schnell diese Pässe einfach aufs Risiko zu spielen und so durch die italienische Abwehr durchzukommen- das war aber einfach zu durchsichtig und solche abgezockten Kerle wie die Italiener sind, kann man damit nicht austricksen.
  3. #2962

    Fachkraft nicht erforderlich

    Zitat von ray4912 Beitrag anzeigen
    eben!! Das meinte ich. Deshalb zurück zum Fachlichen.

    Es sei denn, Ihre eigenen ethisch-moralischen Qualitäten erlaubten Ihnen eine noch fundiertere Analyse und kritische Beurteilung des Angeklagten. Fachkraft für Psychiatrie sozusagen;-)
    Da reicht ein einfaches Gespür, eine normale Herzensbildung. Schade, dass die heutzutage vielfach abhanden gekommen ist.
  4. #2963

    Zitat von ObackoBarama Beitrag anzeigen
    Wenn du die Spanier bei ihrem Spiel aufmerksam beobachtet hast- dann konntest du feststellen dass sie nie oder sehr selten versuchen, einfach so schnell in die Tiefe zu spielen, nach dem Motto; ich haue den Ball einfach so nach vorne und vielleicht kommt dabei was raus...Sondern, sie schieben sich den Ball gegenseitig solange sie eine Lücke endtecken wo sie den sicheren Paß spielen können, der auch ankommen wird. WEnn sie sehen dass es kein Durchkommen gibt und der mögliche Paß nicht ankommen wird, warten die einfcah wie im Handball. Man hat es sehr öfter sehen können...Iniesta, Xavi und Co...spielen den Ball öfter einfach zurück oder quer, wenn sie sehen dass es keine Lücke gibt...Sie spielen also nicht, sozusagen aufs Glück, wie die Deutschen es zum Teil machen...Gerade nach dem Motto, ich versuche es jetzt einen Paß oder Doppelpass,-egal ob ich durchkommen kann oder nicht, vielleicht habe ich das Glück und es kommt dabei was nützliches raus.
    Ich habe solche Situationen bei der DNM in der Offensive sehr oft gesehen..Özil, Podolski, Reus, Klose..etc..haben öfter versuch schnell diese Pässe einfach aufs Risiko zu spielen und so durch die italienische Abwehr durchzukommen- das war aber einfach zu durchsichtig und solche abgezockten Kerle wie die Italiener sind, kann man damit nicht austricksen.
    Wenn die Spanier 0:2 zu hinten liegen würden sie aber auch irgendwann risikoreichere Pässe spielen. Ihre Taktik hat Ihnen gegen Portugal in 120 Minuten kein Tor und gegen Kroatien und Italien in 90 Minuten nur ein Tor gebracht. Das hätte Deutschland nicht gereicht. Das Problem war vielleicht eher, dass man nicht oft genug die Lücke gesucht hat, sondern lieber überhastet die Flanke aus dem Halbfeld geschossen hat. Das was einige hier als "Mit der Brechstange" gefordert haben, aber von den Italienern meist ohne Mühe geklärt werden konnte.
  5. #2964

    Durchschnittslater

    Zitat von wabalu Beitrag anzeigen
    Lieber Forist, sie müssen auch den Link in meinem Beitrag anklicken, die Rangliste wurde von Uli Stielike erstellt, der ja auch ein überragender Libero spielte.
    Richtig, den link hatte ich erst später bemerkt. Hatte mich bereits entschuldigt.

    Zitat von wabalu Beitrag anzeigen
    Nun zu Ihren Altersangaben. Das Durchschnittslater der "Jahrhundertelf" betrug bei ihrem historischen Wembleysieg 26,3 Jahre.
    Das Durchschnittsalter der NM die gegen Italien verlor betrug 26,4 J.
    Breitner wurde Europameister mit 21 Jahren und Hoeneß mit 20 Jahren,
    Katsche war 24 Jahre alt und die Lichtegstalt 27 Jahre.
    Lahm wird im Novemer auch schon 29 Jahre, von Klose ganz zu schweigen.
    Zuerst einmal bezog sich ihr vorheriger Beitrag auf die Abwehrspieler, und deshalb habe ich auch nur die Abwehrspieler aufgeführt.
    Im Übrigen betrug das Durchschnittsalter des Kaders der NM bei der EM 2012 nur 24,4 Jahre.
    Sie war damit die jüngste Mannschaft im Turnier. Das Durchschnittsalter der Abwehr war übrigens nur 24,25 Jahre.
    Jeder dieser Abwehrspieler, oder auch jeder anderen Spieler der Nationalmannschaft, (Klose ausgenommen) hat noch mehrere Möglichkeiten, bei einem großen Turnier erfolgreich zu sein und keiner der Aktuellen Nationalspieler muss sich, was das Fußballerische können angeht, hinter denen von ihnen aufgeführten Spielern verstecken. (Beckenbauer mal ausgenommen, der ein absoluter Ausnahmefußballer war, aber auch hier haben wir zumindest zwei Spieler im Kader, die Fußballerisch mit Beckenbauer mithalten können.)

    Diese Nationalmannschaft ist immer noch jung, sie hat die Zukunft immer noch vor sich und sie spielt den besten Fußball seit der großen Mannschaft der 70er.
    Die Vergangenheit zu verklären, und gleichzeitig die Leistungen der aktuellen Nationalspieler herabzuwürdigen, ist schlicht unfair diesen jungen Spielern gegenüber, die uns bereits jetzt so viel Freude bereitet haben. (Nun, zu mindestens mir, andere wollen halt nur Titel sehen, zu not auch mit Rumpelfußball.)
  6. #2965

    Warum nicht viel erwarten?

    Zitat von dioco Beitrag anzeigen
    Konkret heißt das, dass ich von Jogi Löw keinen Titel mehr erwarte. Die Hoffnung auf 2014 nämlich wird sich nicht erfüllen, da man in Brasilien vor allem mit den Südamerikanern rechnen muss, allen voran mit dem Gastgeber selbst, aber auch mit Messis Argentinien und mit dem aktuellen Südamerikameister und WM-Vierten Uruguay. Von Spanien braucht man da erst gar nicht zu reden…
    Sicher wird es nicht einfach, es war nie einfach. Und sicherlich ist mit den Sudamerikanern zu rechnen, allerdings imho eher mit Uruguay oder Argentinien. Der Druck auf die Brasilianische Mannschaft, wird so enorm sein, das ich ihnen erlichgesagt nicht wirklich zutraue diesem standzuhalten.
    Auch mit den Spaniern ist natürlich wirder zu rechnen, bedeutet aber nicht das wir es nicht schaffen können.

    Zitat von dioco Beitrag anzeigen
    Im Gegensatz zu vielen Kommentaren nämlich hat sich das Spiel der DNM seit 2010 eher zurückentwickelt – und das vor allem in Bezug auf die Attraktivität. Wie viele schon gesagt haben, sollte man bei der vergangenen EM nicht nur die nackten Ergebnisse betrachten, sondern auch die Art und Weise, wie die Siege in der Vorrunde errungen wurden. Von Attraktivität war da nicht viel zu sehen – und wirkliche Souveränität war nur im Spiel gegen Holland zu sehen. Doch selbst da wurden schon einige „Anfälligkeiten“ (Schwächen) erkennbar, die später im Halbfinale gegen Italien zur Niederlage führten. Es war also nicht nur das taktische Konzept gegen Italien, das zur Niederlage geführt hat, sondern auch einige taktische und spieltechnische Defizite mehr, die sich g e n e r e l l im deutschen Spiel ausmachen lassen. Individuelle Glanzpunkte einzelner Spieler scheinen leider den Blick darauf zu verstellen.
    Wie souverän waren die Spanier, vom Finale mal abgesehen? Oder die Italiener? Auf diesem Niveau kann man keine absolute Souveränität erwarten.

    Tatsache ist das selbst die Portugiesen, die ihre Stärken sicherlich in der Offensive haben, sich gegen uns hinten reingestellt haben, (von den letzten 10 Minuten abgesehen) um ihr Glück bei Kontern zu versuchen.

    Es hat seinen Grund warum wir im Spiel gegen Holland am besten "ausgesehen" haben, weil Holland, als einzige Mannschaft tatsachlich mitspielen wollte. Alle andreren Mannschaften, auch Italien, haben mit Mann und Maus verteidigt.

    Das ist der "Fluch" der Spielweise der Nationalmannschaft in den letzten 2 Jahren, unsere Gegner haben gesehen was ihnen blühen kann wenn sie "mitspielen" wollen.

    Trotzdem hat unser Nationalmannschaft, obwohl Schweinsteiger meilenweit von seiner besten Form entfernt war, genauso wie Podolski oder Müller, sehr ansehnlichen Fußball gezeigt, insbesondere wenn man ihn mit dem Fußball der Nationalmannschaften am Anfang des Jahrhunderts vergleicht.

    Was die taktische und spieltechnische Defizite angeht... Taktisch habe ich kaum Defizite ausmachen können. Die spieltechnischen Probleme sind imho hauptsächlich auf die Formschwäche der bereits genannten Spieler zurückzuführen, sind aber meines Erachtens nicht der Grund für die Niederlage gegen Italien. Genauso wenig wie die, auch meiner Meinung nach, fragwürdige Aufstellung von Kroos.
    Die Tore der Italiener sin durch individuelle Fehler einzelner Spieler gefallen, nicht durch falsche Taktik oder spieltechnischen Probleme.
  7. #2966

    Teil II

    Zitat von dioco Beitrag anzeigen
    Ich wiederhole es gerne: Das Potential der Spieler hätte – auch unter Berücksichtigung individueller Fehler – mehr möglich gemacht… Ich wurde aber bei dieser EM nie den Eindruck los, dass die Spieler zu sehr in ein taktisches Konzept reingezwängt waren, das ihre individuellen Fähigkeiten nicht angemessen ausgeschöpft hat.
    Imho war eines der Probleme im Italienspiel, nicht der Grund für die Niederlage, aber eines der Probleme, das wir das "normale" taktische Konzept der Nationalmannschaft eben nicht gespielt haben.
  8. #2967

    Auf den Punkt...

    Zitat von savoureur Beitrag anzeigen
    Was Deutschland gegen Portugal, Niederlande, Dänemark und Griechenland gezeigt hat, war alles andere als ein Grund, die Mannschaft so hochzuloben, wie es in der Presse und in den Foren geschehen ist!
    Portugal drängte sich gegen Ende des Spiels extrem auf. Die NM konnte glücklich sein mit dem knappen Sieg.
    Niederlande hat eine wahnsinnig schwache Abwehr, Sie führen oben selbst kein Argument auf, sondern zählen nur den Namen auf. Dänemark war nicht schlecht, aber auch hier konnte die Offensive die Mängel der Defensive ausbaden.
    Was vor Monaten war, ist hier nicht entscheidend. Es geht um die Leistung während und kurz vor der EM!
    Leistung bei der EM? Gut, wir haben in der stärksten Vorrundegruppe 9 Punkte geholt, dabei einen der anderen drei Halbfinalisten, übrigens denn den Spanien weder in der regulären Spielzeit, noch in der Verlängerung, besiegen konnte, geschlagen. Hatten wir dabei auch Glück? Sicherlich, genauso wie Italien gegen uns, oder Spanien gegen Kroatien.

    Ich könnte noch ein bisschen weiter augmentieren, aber ich Quote lieber einen Mitforisten, der es auf den Punkt bringt:

    Zitat von lofi Beitrag anzeigen
    Ein anderer Forist hat es schon richtig beschrieben, aber für Sie nochmal.

    Portugal: hatte sicher 2 Riesenchancen gegen uns, mindestens ein Remis verdient. Gilt aber nicht als ernsthafter Gegner, obwohl im Halbfinale

    Niederlande: hat trotz 23:8 Torschüssen unglücklich gegen Dänemark verloren, und war natürlich ab dann sofort schwach, klar

    Dänemark: Hat 1:0 gegen die Niederlande gewonnen, muß aber selbstverständlich klar geschlagen werden. Und können Sie sich irgendwie vorstellen, dass beim Stand von 1:1 die Nerven eine Rolle spielen?? Zumal Dänemark kaum Räume anbot, obwohl sie gewinnen mußten.

    Selbst die Über-Spanier haben gg. Kroatien kurz in den Abgrund geschaut, hätte z.B Rakitic getroffen. Und die haben ihren Siegtreffer noch später gemacht, als wir gegen Dänemark. Ist bei den einen clever, bei den anderen Glück.

    Und so malt sich jeder seine eigene Welt.
  9. #2968

    Das andere lass ich mal

    Zitat von Justitia Beitrag anzeigen
    Puhh, jetzt kommt zum unsäglichen Losglück auch noch Spielverlaufsglück hinzu. Der Löw ist aber auch ein Schlawiner, soviel Dusel haben ja noch nicht einmal die Bayern.
    Ähm, erwähnte ich wo? Stimmt ... gar nicht. Bei einer EM gibts kein "Losglück", da die Leistungsdichte viel zu hoch ist.
    Btw. das Finale bestritten Teams aus welcher Gruppe?

    Zitat von Justitia Beitrag anzeigen
    ...Sie halten ihn ja für den absoluten Vollhorst...
    Horst, Honk, Blender ... passt alles. Und dank Leuten wie Ihnen, völligst entfernt von jeglicher Kritik.

    Zitat von Justitia Beitrag anzeigen
    ...Im übrigen sind es ja gerade Sie, der nur das Ergebnis gegen Italien sieht und sonst nichts...
    Entnehmen Sie welchen meiner Beiträge?
    In einem schrieb ich, dass man verlieren kann und das dies kein Problem sei, sofern man sich mit Händen und Füssen gewehrt hat.
    Auch schrieb ich nicht, dass sich die Spieler gar nicht gewehrt haben, sondern das es meiner Meinung nach nicht zwingend genug war.
    So etwas hat mir gefehlt (um nicht zu sehr in die Vergangenheit zu schweifen):
    Ballacks Grimasse beim EM-Spiel gegen Österreich 2008 - YouTube

    Und meine Kritik geht das weniger gegen die Spieler, sondern gegen Löw und seine Art der Teamführung.

    So und nach seinen letzten Äusserungen, von wegen "an der Taktik lag es nicht" und "Fragen nach Rücktritt verletzten mich..." zeigt sich deutlich, dass der nicht mehr alle Tassen im Schrank hat.
    Selbstkritik? Fehlanzeige.
    Wer so auftritt, der muss sich gefallen lassen, dass der Wind rauher wird, der ihm entgegen weht.


    Zitat von Justitia Beitrag anzeigen
    Wer genauer hinschaut, der sieht aber, dass man das gleiche was Sie hier schreiben auch für Spanien und Italien schreiben könnte, denn die beiden hätten bei minimal anderen Spielverläufen in der Vorrunde bereits hinausfliegen können. Italien zusätzlich auch im 1/4-Finale. Das kann man übrigens für fast sämtliche Welt- und Europameister in ähnlicher Weise angeben.
    Na und? Geht es hier um ESP oder ITA? Nee ..."Wie schlägt sich Deutschland bei dieser EM" ...

    Meine Güte, ist es denn so schwer? Ich hab mehrfach erwähnt, dass ich Fan der Truppe bin. Auch das ich mich über jeden Sieg freu, selbst wenn er glücklich oder nicht sonderlich glanzvoll war. Und das gilt auch für evtl. Titel.
    Trotzdem bin ich in der Lage, trotz 9 Punkten auch zu sehen, dass uns zu Attributen wie "Weltklasse" noch ein ganzes Stück fehlt.

    Das Material (die Spieler) Spanien die Stirn zu bieten und auch mal Italien, wenns um was geht, zu schlagen haben wir. Leider den falschen Trainer dazu. Ist meine Meinung, können Sie anhand des Spiels gegen Italien auch in keinster Form sachlich widerlegen.

    Und zum Abschluss, ich verherrliche überhaupt keinen Fussballer von damals (warum sollte ich das?), aber ich respektiere deren erbrachte Leistungen wie zB. EM- und WM-Titel und ebenso wenn's nicht gelangt hat, aber sie alles gegeben haben.
  10. #2969

    Zitat von wabalu Beitrag anzeigen
    Oh lieber Forist, dass MUSS ich korrigieren. Abgewatscht wird der Trainer wegen einer katastrophalen, das Finale kostende Fehlentscheidung bei der Mannschaftsaufstellung gegen Italien. Mindestens 50% der Hobbybundestrainer sahen Reus und Schürrle in der Anfangsaufstellung und -da Klose die Italiener kennt- den spielenden Stürmer Klose und nicht die Standuhr Gomez.
    Schürrle hat gegen Griechenland gezeigt, dass er erstmal nur Joker bleibt. Nach hinten sehr gefährlich und vorne in 90% der Fälle nach Innen ziehen und drauf halten.

    Zitat von wabalu Beitrag anzeigen
    Im übrigen in Ableitung eines Rehagel-Spruches. Jeder deutsche Spieler muß das Duftwasser seines Gegenspielers kennen, das war bei Italien nicht der Fall, der Einsatz und der Kampf Mann gegen Mann fehlte. Ramos und Piquet haben es vorgemacht nach alter deutsche Sitte: Zwei Grätschen, gelbe Karte, Ruhe im Karton.
    Glauben sie ernsthaft, wenn ein Verteidiger früh nach ner Grätsche eine Gelbe kriegt, denken sich die Gegenspieler: "Ui der geht ran, da mach ich lieber nen Bogen drum." Die suchen dann doch gerade das 1 gegen 1, weil sie wissen, entweder er geht nicht richtig in den Zweikampf oder es besteht die Chance, dass er fliegt.








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