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Wie fanden Sie die Olympischen Winterspiele 2010?

Vor den Olympischen Winterspielen in Vancouver gab es hohe Erwartungen. Wie fällt nun Ihre Bilanz aus? War Vancouver ein guter Gastgeber? Welche Sportler haben Sie am stärksten beeindruckt? Was hat Ihnen nicht gefallen?
  1. #40

    Stimmt es eigentlich, dass die meisten Deutschen Teilnehmer irgendwelche Jobs wie Polizeimeister, Zollbeamter oder Zeitsoldat haben? Und wenn ja, warum ist das so?
  2. #41

    ...

    Zitat von lexel Beitrag anzeigen
    Als ich das Thema der Diskussion gesehen habe war mir von vornherein klar das der überwiegende Teil wieder dauernörgler sein werden.

    Ausser den zu vielen Stürzen, besonder in der Eisbahn (das war wirklich nicht mit anzusehen) und dem tragischen Tod des Rodlers (furchtbar) fand ich die Spiele klasse.

    Spannende Wettkämpfe die teilweise an Dramatik nicht zu überbieten waren (z.b. Friesinger in der Verfolgung, 50km Langlauf, Eishockey-Endspiel), tragische Pannen (10.000 m Eisschnellauf Herren), tolle neue Wettbewerbe (ski cross)
    ein gutes Abschneiden der Deutschen Mannschaft mit 30 Medaillen, Zeit war ok obwohl 9(sic!) Stunden Zeitunterschied, was will man mehr?

    Wenn ich dagegen manchmal das Gurkengekicke der Nationalelf nehme oder das ermüdende im Kreis fahren von Schuhmacher und co....
    wer einfach nur eine "tolle Show" will, ist bei solchen Veranstaltungen immer gut bedient. Da braucht Geldverschwendung, Umweltzerstörung, ein Toter im Eiskanal, kanadische Selbstbeweihräucherung, Doping, Dominanz des Marketing nicht zu interessieren.
    Insofern gebe ich Ihnen recht: Wer in einem Diskussionsforum diese Frage stellt, wird vor allem die Kritiker oder Nörgler anziehen. Mich wundert, dass es daneben doch noch so viele Leute gibt, die einfach mal betonen wollen, wie toll und spannend die Spiele waren. Zumindest Letzteres setze ich in gewissem Maße voraus. Warum sonst sollte z.B. ich hier posten? Weil mich das nicht interessiert?
    Zum - wie ich finde eben nicht so überwältigendem - Abschneiden der deutschen Mannschaft habe ich alles in dem diese Frage betreffenden Forum gesagt.
  3. #42

    Zitat von Walter Sobchak Beitrag anzeigen
    Stimmt es eigentlich, dass die meisten Deutschen Teilnehmer irgendwelche Jobs wie Polizeimeister, Zollbeamter oder Zeitsoldat haben? Und wenn ja, warum ist das so?
    Wie die meisten? Ein Großteil werden wohl die Eishockeyspieler gewesen sein, die sind Profis. Bei den beiden Curling-Teams sind keine solche Berufe anzutreffen.
  4. #43

    ja, es stimmt

    Zitat von Walter Sobchak Beitrag anzeigen
    Stimmt es eigentlich, dass die meisten Deutschen Teilnehmer irgendwelche Jobs wie Polizeimeister, Zollbeamter oder Zeitsoldat haben? Und wenn ja, warum ist das so?
    Weil es in den meisten Wintersportarten keine Profis gibt udn die Leute den Trainigsaufwand der notwendig ist um an der Weltspitze dabei zu sein nicht als Hobby betreiben können. Deswegen unterstützten Bundebehörden diese Sportler, zum Beispiel als Soldat in einer der BW Sportkompanien.
  5. #44

    Zitat von Linus Haagedam Beitrag anzeigen
    wer einfach nur eine "tolle Show" will, ist bei solchen Veranstaltungen immer gut bedient. ....

    Zum - wie ich finde eben nicht so überwältigendem - Abschneiden der deutschen Mannschaft habe ich alles in dem diese Frage betreffenden Forum gesagt.

    Das finde ich ein wenig seltsam. Im ersten Satz über Kommerzialisierung und Showeffekt aufregen und im zweiten Satz darüber beklagen das wir "nur" 30 Medaillen gewonnen haben... passt irgendwie für mich nicht zusammen...
  6. #45

    Zitat von Walter Sobchak Beitrag anzeigen
    Stimmt es eigentlich, dass die meisten Deutschen Teilnehmer irgendwelche Jobs wie Polizeimeister, Zollbeamter oder Zeitsoldat haben? Und wenn ja, warum ist das so?
    weil es z.B. bei der Bundeswehr Sportbataillone (genannt: Sportfördergruppen) gibt (bei der Polizei und beim Zoll gibt es sowas auch) Da kriegen die Sportler die optimale staatliche Förderung, verbunden mit den neusten medizinischen Erkenntnissen ;-)...

    Die Sportleistungszentren stehen theoretisch auch anderen Berufsgruppen offen. Allerdings bekommen Sportsoldat/inn/en eben auch noch ihren Bundeswehrsold und können sich so ausschließlich dem Sport widmen. Das ist bei Menschen, die nebenher noch ihren Lebensunterhalt verdienen eben viel schwieriger (zumindest, bis sie dann so erfolgreich seind, dass sie von Sponsorenverträgen leben können. Aber so weit muss man erst einmal kommen...)
  7. #46

    Endlich...

    Was für eine Massenablenkung. Endlich ist es vorbei...

    Verstehe nicht, wie man sich auf die Erfolge von Landsmännern so sehr einen runterholen kann, dass man nationalen Stolz entwickelt.
  8. #47

    Mir stieß bei diesen Spielen vor allem die Berichterstattung der ÖR übel auf. Ich bin ernsthaft verwundert, warum Spiegel diesen heftigen Verfall nicht thematisiert. Insbesondere die massive Geldverschwendung, die unsere beiden Flagschiffe ARD/ZDF dort betrieben haben.

    Stundenlange Berichte über Plüschbieber, Wetter, Verwandtschaft von Sportlern usw. anstatt Livesport. Schlechte Komentatoren, die teils nichtmal die Grundlagen der kommentierten Sportart kennen. Tausende von schmierig schleimigen Interviews der Art "Wie fühlt man sich...? Was dachten sie als...? Wussten sie heut morgen beim aufstehen...?" auf irgendwelchen Sofas, während parallel laufende Wettbewerbe schlicht ignoriert werden. Was soll das?
    Die ARD lässt extra Wetterarsch Kachelmann einfliegen, ja warum sendet man nicht gleich noch die Tagesschau aus Vancouver, damit deren Sprecher auch mal auf GEZ-Gebühr einen Urlaub bekommen?

    Ich habe noch nie so wenig Sport bei so einem großen "Event" gesehen. Stattdessen Steinbrecher, Antwerpes, diese unsäglich Katrim Müller-Irgendwas, Kati Witt die auch noch überall ihren Senf dazu geben darf und und und...

    Es lebe EUROSPORT: kompetent, locker, LIVE! Die sind schon mit der kamera drauf, während bei den ÖR noch gefühlsduselige "Vorberichte" gesendet werden.
  9. #48

    Mir stieß bei diesen Spielen vor allem die Berichterstattung der ÖR übel auf. Ich bin ernsthaft verwundert, warum Spiegel diesen heftigen Verfall nicht thematisiert. Insbesondere die massive Geldverschwendung, die unsere beiden Flagschiffe ARD/ZDF dort betrieben haben.

    Stundenlange Berichte über Plüschbieber, Wetter, Verwandtschaft von Sportlern usw. anstatt Livesport. Schlechte Komentatoren, die teils nichtmal die Grundlagen der kommentierten Sportart kennen. Tausende von schmierig schleimigen Interviews der Art "Wie fühlt man sich...? Was dachten sie als...? Wussten sie heut morgen beim aufstehen...?" auf irgendwelchen Sofas, während parallel laufende Wettbewerbe schlicht ignoriert werden. Was soll das?
    Die ARD lässt extra Wetterarsch Kachelmann einfliegen, ja warum sendet man nicht gleich noch die Tagesschau aus Vancouver, damit deren Sprecher auch mal auf GEZ-Gebühr einen Urlaub bekommen?

    Ich habe noch nie so wenig Sport bei so einem großen "Event" gesehen. Stattdessen Steinbrecher, Antwerpes, diese unsäglich Katrim Müller-Irgendwas, die ewig bekiffte Kati Witt die auch noch überall ihren Senf dazu geben darf und und und...

    Es lebe EUROSPORT: kompetent, locker, LIVE! Die sind schon mit der kamera drauf, während bei den ÖR noch gefühlsduselige "Vorberichte" gesendet werden.
  10. #49

    Zitat von Karl Vierstein Beitrag anzeigen
    Was für eine Massenablenkung. Endlich ist es vorbei...

    Verstehe nicht, wie man sich auf die Erfolge von Landsmännern so sehr einen runterholen kann, dass man nationalen Stolz entwickelt.
    Wenn man so argumentiert, darf man sich für überhaupt keinen Sport begeistern (ausser man betreibt ihn selbst).
    Ob ich jetzt für Sportler meines Landes, oder für meine Dorfmannschaft juble, die Leistung hat ja doch immer ein anderer erbracht, oder?


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