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VW-Konzern greift ein - wer entscheidet beim VfL Wolfsburg?

Der Volkswagen-Konzern suspendiert Ashkan Dejagah vom Trainingsbetrieb. Greift der Sponsor damit zu weit in den sportlichen Betrieb des Bundesligavereins ein?
  1. #1

    Der VW Konzern finanziert den VfL, insofern hat zumindest das recht einzugreifen.

    Ändert abernichts an der Tatsache das es eine Entscheidung ist, die an lächerlicher Peinlichkeit nicht zu überbieten ist.

    Das Duckmäusertum und die verzweifelte "political correctness" in Politik und Wirtschaft gegenüber dem ZdJ sind leider immer noch enorm ausgeprägt.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Volkswagen-Konzern suspendiert Ashkan Dejagah vom Trainingsbetrieb. Greift der Sponsor damit zu weit in den sportlichen Betrieb des Bundesligavereins ein?
    Das muss der VW- Konzern dann aber auch mit dem Absatzmarkt Iran tun. Dort Autos verkaufen, und andererseits einen Spieler zu suspendieren ist doppelzüngig und primitiv.

    Nebenbei verstößt VW gegen das Antidiskriminierungsgesetz, nach dem kein Arbeitnehmer wegen seiner Religion benachteiligt werden darf.
  3. #3

    Diskriminierend und doppelzüngig

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Volkswagen-Konzern suspendiert Ashkan Dejagah vom Trainingsbetrieb. Greift der Sponsor damit zu weit in den sportlichen Betrieb des Bundesligavereins ein?
    Das muss der VW- Konzern dann aber auch mit dem Absatzmarkt Iran tun. Dort Autos verkaufen, und andererseits einen Spieler zu suspendieren ist doppelzüngig und primitiv.

    Nebenbei verstößt VW gegen das Antidiskriminierungsgesetz, nach dem kein Arbeitnehmer wegen seiner Religion benachteiligt werden darf.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Volkswagen-Konzern suspendiert Ashkan Dejagah vom Trainingsbetrieb. Greift der Sponsor damit zu weit in den sportlichen Betrieb des Bundesligavereins ein?
    Das ist der Gipfel der Absurdität, ja Verlogenheit. Der VW-Konzern, der jetzt auf die Suspendierung eines Spielers drängt, ist Hauptlieferant von Automobilen an die iranische Regierung. Es gibt keine Automarke, die in Teheran häufiger anzutreffen ist, als VW. Wenn man also wirklich politisch korrekt sein möchte, dann wäre hier die Möglichkeit, sofort jegliche Geschäftsbeziehungen zum Iran einzustellen.

    Das Klo.
  5. #5

    Heute schon National Zeitung gelesen?

    Zitat von Equitem Beitrag anzeigen
    Das Duckmäusertum und die verzweifelte "political correctness" in Politik und Wirtschaft gegenüber dem ZdJ sind leider immer noch enorm ausgeprägt.
    Ausgeprägt ist auch das reflexartige Auftauchen von solchen "Meinungen".

    MfG
    HH

    ... ähm, 'tschuldigung, für sie natürlich:

    MfG
    Hugo Habenichts

    ... nicht das ich mich für einen Gesinnungsfreund halten.
  6. #6

    Das geht jetzt seinen gewohnten Gang - in 2-3 Wochen ist Dejagah wieder ganz normal im Spielbetrieb, insofern dann Gras über die Medienlandschaft gewachsen ist.

    Alle Beteiligten sind um eine Erfahrung reicher, ohne für die Zukunft was ´draus zu lernen. Also alles wie immer.

    Ist aber schon interessant, wer und auf welche Art und Weise die vermeintliche Wahrheit oder Unwahrheit zu seinen Zwecken ausnutzt - sei es nun der ZdJ, VW oder unser aller Grüßaugust Zwanziger.
  7. #7

    @Hugo

    Der Unterschied zwischen uns beiden ist folgender:

    Ich bin in der Lage das zu kritisieren, was ich für kritikwürdig halte. Das betrifft den Iran und seinen diktatorischen Präsidenten, Israel oder den ZdJ. Ohne Ansehen der Herkunft, Religion oder Weltanschauung.

    Personen ihrer Couleur sind dazu leider nicht in der Lage.

    Aber grämen Sie sich nicht, Hugo - wie sagte schon Volker Pispers so treffend: "Mit einem klaren Feindbild hat der Tag Struktur!"
  8. #8

    Sorry, aber es kann doch wohl nur so sein, dass Dejagah bei Herrn Eilts - bei dem er sich zuerst für das Länderspiel entschuldigte - eben nicht Furcht vor Repressalien angegeben, sondern antisemitischen Müll abgesondert hat?

    Sollte er aber wirklich nur Schiss gehabt haben, ist diese Entscheidung eines Konzerns, der kürzlich noch seine Gewinne in brasilianischen Puffs verhökerte ein echter Skandal.

    Herr Zwanziger sollte aslo dringend aufklären, was Herr Dejagah zu seiner Entschuldigung dem Herrn Eilts mitgeteilt hat. Auch wenn es dem Dieter seinen Kopf kosten könnte.
  9. #9

    Eilts war nur menschlich!

    Zitat von R.Ballutschinski Beitrag anzeigen
    Sorry, aber es kann doch wohl nur so sein, dass Dejagah bei Herrn Eilts - bei dem er sich zuerst für das Länderspiel entschuldigte - eben nicht Furcht vor Repressalien angegeben, sondern antisemitischen Müll abgesondert hat?

    Sollte er aber wirklich nur Schiss gehabt haben, ist diese Entscheidung eines Konzerns, der kürzlich noch seine Gewinne in brasilianischen Puffs verhökerte ein echter Skandal.

    Herr Zwanziger sollte aslo dringend aufklären, was Herr Dejagah zu seiner Entschuldigung dem Herrn Eilts mitgeteilt hat. Auch wenn es dem Dieter seinen Kopf kosten könnte.

    Wobei man die erste Möglichkeit nahezu ausschließen kann.

    Jetzt noch dem Dieter Eilts Antisemitismus zu unterstellen wäre die Krönung des Nonsense!

    Wie sollte man sich denn die Unterredung zwischen Eilts und Dejagah konkret vorstellen? Dejagah ledert eine Viertelstunde gegen Israel los und anschließend klatscht Eilts vor begeistert in die Hände?

    Die Erklärung, dass Dejagah befürchtete, nie wieder iranischen Boden betreten zu dürfen und dass seine Angeörigen Anfeindung ausgesetzt sein könnten, erscheint mir wesentlich naheliegender und plausibler.

    Überdies zweifele ich keine Sekunde an Eilts moralischer Integrität!








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